Die Helfer des Königs der Feder.

Braucht der Islam eine Reform?

In Zeiten wie diesen ist es von essentieller Bedeutung, die wahren Lehren des Islams zu verbreiten. Sinn und Zweck ist es, Vorurteile, die leider aufgrund der Aktivitäten der radikalen Muslime auftreten, abzubauen.

Immer wieder werden Forderungen nach einer notwendigen Reformierung des Islam laut. So auch beispielsweise in Artikeln wie „Ignoranz der Muslime trägt zum Bruch mit der Gesellschaft bei“, erschienen in Die Welt am 10.01.17. Dort heißt es, Herr Tareq Oubrou, ein französischer Imam mit marokkanischen Wurzeln -darin als sogenannter „liberaler“ Imam bezeichnet-, fordere solch eine Reformierung des Islam. Der Artikel illustriert beispielhaft die Vorstellung und Forderungen, die Menschen heute in Bezug auf den Islam hegen.

Doch ist es legitim, selbst Autor über ein von Gott gesandtes Buch zu werden? Gewiss bedarf der Qur’an einer fundierten und quellenbasierten Auslegung. Doch es fragt sich, wie weit reicht die Definition eines „liberalen“ Islam? Und ist es infolgedessen gerechtfertigt, eigene Auslegungen zu präsentieren, die in offenkundigem Gegensatz zum Heiligen Buch stehen?

Zunächst einmal muss eine grundlegende Aussage des Artikels korrigiert werden: „Manchen Muslimen dient der Islam als Alibi, um sich zu rächen, glaubt Imam Oubrou“, liest man im Artikel. Dies ist beileibe keine Glaubensfrage, sondern Tatsache. „Manche“ sollte vielmehr durch „Einem verschwindend kleinen Anteil von 0,002 Prozent“ ersetzt werden, wenn man sich den Anteil von Daesh-Anhängern (IS) an allen Muslimen dieser Erde anschaut.

Dem Glauben der Muslime gemäß offenbarte Allah dem heiligen Prophet Mohammad, Friede und Segen Allahs seien auf Ihm, den heiligen Koran. Im heiligen Koran heißt es:

„Dies ist ein vollkommenes Buch; es ist kein Zweifel darin; eine Richtschnur für die Rechtschaffenen;“
(Sure 2, Vers 2)

Der französische Imam Herr Oubrou braucht tatsächlich Themen wie Selbstkritik und Reue, wie im Artikel erwähnt, nicht erst „in die Moschee zu bringen“ oder „Inspiration beim Christentum zu holen“. Denn wer die Urquellen des Islam unvoreingenommen studiert, wird dort und im Leben des Propheten des IslamSAW selbst in puncto Tugenden, Moralphilosophie und stetige Introspektion zur Genüge fündig werden.

Moscheen dienen u.a. genau diesen Sachen. Moscheen sind Stätten des Friedens, der Andacht und Gottesfindung. Der Gläubige ist angehalten, seinem Schöpfer, aber auch seinen Geschöpfen, auf bestmögliche Weise dienlich zu sein. Dem oben zitierten Koranvers folgen Verse mit einer Definition dessen, wer diese „Rechtschaffenen“ sind. Wir lesen im fünften Vers: „Und die glauben an das, was dir offenbart worden, und an das, was vor dir offenbart ward […]“. Das bedeutet, der Glaube an den Islam geht nicht, ohne auch an alle vorangegangenen Lehren zu glauben und alle Propheten zu respektieren und in Ehren zu halten.

Khadija-Moschee,_Berlin,_Germany_-_20110603

Khadija Moschee der Ahmadiyya Muslim Jamaat KdöR in Berlin

Die Problematik in den muslimischen Ländern ist uns bestens bewusst. Jedoch ist es genauso falsch, dafür den Islam ändern zu wollen, wie die Taten der Extremisten gutzuheißen. Die Lösung des Problems besteht darin, Aufklärungsarbeit zu leisten und sich selbst moralisch auf höchstem Niveau zu bewegen. Warum Aufklärungsarbeit? Einen sehr zutreffenden Punkt benennt Herr Oubrou mit den Worten, „Muslime hätten keine tiefere Kenntnis ihrer Religion“. Richtig. Dies ist das Kernproblem. Die wahren, friedlichen Lehren und Prinzipien des Islam sind in ihrer Vollkommenheit einzigartig und nicht durch Menschenhand änderbar. Es ist der naive Mensch, der von Machtinteressenten dazu benutzt wird, im Namen des Glaubens Gräueltaten zu verüben.

„Nur weil jemand fünfmal am Tag bete und kein Schweinefleisch esse, sei jemand noch kein Muslim“, sage Herr Oubrou. Im Islam belege, so Oubrou, nicht die Praxis den Glauben, sondern der Glauben führe zur Praxis. Es sollte festgehalten werden, dass zunächst jeder, der sich einen Muslim nennt, auch das Recht hat, als Muslim zu gelten. Daraus folgt, dass auch Attentäter, die sich bei ihren abscheulichen Untaten auf den Islam beziehen, zunächst „Muslime“ sind.

Ein Tropfen Öl reicht schon, um das ganze Wasser zu beschmutzen. Ein Attentäter, der sich muslimisch wähnt, reicht schon, um die ganze Religion zu beschmutzen. Der Unterschied ist nur, dass sie in der Realität keinerlei Bindung zu den Lehren des Islam haben. Hieraus lässt sich schlussfolgern, dass nicht jeder, der behauptet, zum Islam zu gehören, auch unweigerlich dessen Lehren in Praxis lebt. Und genau hier muss Aufklärung ansetzen. Nicht mit dem Ziel, den Islam zu verbannen, sondern über das friedliche Fundament, das jeder Religion zugrunde liegt. Unwissenheit über die islamische Lehre beseitigen und den Islam des Propheten MuhammadSAW herzustellen, das ist das wahre Ziel. Doch was genau ist der Islam des ProphetenSAW?

Allein die Übersetzung des Begriffs „Islam“ ist Frieden. Für Leute, die es irgendwo aufgeschnappt haben und meinen, nicht Frieden, sondern „Unterwerfung“ sei die wahre Bedeutung: Islam ist der innere Frieden durch Unterwerfung unter den Willen seines Schöpfers und ein Muslim ist der, der diesen inneren Frieden findet und an andere verbreitet. Schon mal vom islamischen Friedensgruß „Assalamu Alaikum“ (Der Friede Sei mit Euch) gehört? Er reflektiert eben diese tiefe Philosophie der Verbreitung von Frieden. So wie auch der Heilige ProphetSAW sagte:

„Verbreitet den Friedensgruß untereinander“.

Somit sind jegliche Interpretationen, die es erlauben, jemanden auf irgendeine Art und Weise zu schädigen, de facto unislamisch. Nun heißt es, Herr Oubrou fordere einen „zeitgemäßen“ Islam. Wie definiert er „zeitgemäß“?

Wenn dies bedeutet, dass man alle Inhalte und Lehren des Islam aufgeben oder an die heutigen Vorstellungen von „Modernität“ angepasst umformen soll, so ist dies keine berechtigte Forderung auf Grundlage von „Freiheit“. Denn sie bedeutet in Wirklichkeit, den Islam als Hülle und Namen zu lassen, aber sich innerlich und praktisch von seinen Lehren zu entfernen. Nennt man das Kind mal beim Namen, so meint diese Forderung nur: „Beseitigt den Islam“. Eine Forderung, die auf Unwissenheit darüber beruht, was „der“ Islam überhaupt ist und auf der Idee, ihn mit allem Schlechten der Welt zu assoziieren. Womit wir wieder bei Unwissenheit über die eigentlichen Lehren der Religion wären. Für uns ist der Islam bereits zeitgemäß, da er hinsichtlich seiner Lehre, angepasst an die universelle, menschliche Natur, zeitlos ist.

Nun ist das Beispiel des Alkohols offenkundig. Es gilt das eindeutige Verbot von Rauschmitteln im Qur’an und die Überlieferungen aus der Zeit des ProphetenSAW zeigen uns ebenso, wie seine Gefährten nach der Offenbarung des Verbots ihre Trinkgelagen aufgaben, als hätte für sie der Dattelwein niemals existiert. Wo im Westen Prohibitionsgesetze scheiterten und mehrheitlich vergebens Aufklärungskampagnen über die Folgen des Alkoholkonsums angestrengt wurden, um die Auswirkungen des Alkoholkonsums einzudämmen, reichte den Gefährten das Aussprechen des Verbots, um für immer den Gedanken daran aufzugeben. Der Islam verneint nicht den Nutzen des Alkohols, beispielsweise in Form von Medikamenten eingesetzt. Der Islam gestattet also, sich an die Gebote zu halten, ohne dass der Fall von Ausnahmen nicht geregelt wäre. Er ist keine starre und unflexible und rigorose religiöse Lehre, die nicht auch Ausnahmefälle beinhaltet. In Wahrheit ist der Islam die vergleichsweise umfassendste religiöse Lehre. Und genau deswegen bedarf er keiner Uminterpretation.

Der Qur’an sagt, dass der Alkohol sowohl Nutzen als auch Schaden in sich trägt, doch sein Schaden überwiege den Nutzen.

Der Qur’an sagt, dass der Alkohol sowohl Nutzen als auch Schaden in sich trägt, doch sein Schaden überwiege den Nutzen.

Wo also der Alkohol verboten wird, wird auch auf seinen potenziellen Nutzen, z.B. in Heilmitteln, verwiesen. Wo also beispielsweise das Verbot des Schweinefleisches ist, so ist der Verzehr desselben, wenn man von Not getrieben ist und das Maß nicht überschreitet, erlaubt. Wo also das Gebot des Fastens ist, so sind beispielsweise Kinder, Kranke oder Schwangere davon ausgenommen. Wo also das Gebot des Betens ist, so darf ein Kranker auch statt im Stehen im Sitzen beten. Wo ein Kranker nicht sitzend beten kann, so kann er liegend beten und die Bewegungen andeuten. Ist ihm selbst das nicht möglich, so sagt der Islam, ist das Gebet durch Andeutung von Kopfbewegungen erlaubt. Ist auch das unmöglich, so gelten Bewegungen der Finger und innerliches Beten als Gebet und wenn auch das nicht geht, so ist das Gebet im Herzen und durch Augenbewegungen erlaubt. Wo also im Islam das Gebot der Schamhaftigkeit und des Sich-Bedeckens ist, so ist es in Notfällen, wenn eine schwangere Frau z.B. ein Kind bekommt und nur ein männlicher Arzt zur Verfügung steht, geboten, dass hier das Leben und die Gesundheit der Mutter und des Kindes Vorrang hat. Der Islam umfasst bereits all diese Situationen.

Gesetze müssen z.B. manchmal umgeschrieben oder ergänzt werden, wenn man merkt, dass sie bestimmte Situationen nicht oder nicht ausreichend regelten. Wenn also die Lehre des Islam von Vornherein universal genug ist, um selbst Ausnahmesituationen einzuschließen und für alle Umstände und Situationen Rechtleitung und ein islamisches Handlungsprinzip anzubieten, braucht es dann noch einen „reformierten“ Islam? Lässt es sich also beispielsweise als „liberaler“ Islam bezeichnen, wenn heute ein Muslim der Meinung ist, der Islam erlaube das Trinken von Alkohol? Würde man so jemanden als besonders frei und liberal bezeichnen, weil er es geschafft hat, sich von seiner Lehre zu lösen? Die Betonung liegt jedoch auf „sich von seiner Lehre lösen“. Er kann dies gewiss machen, aber seine Begründung, dass seine Religion es erlaube, wird den Tatsachen widersprechen und eher der Beruhigung seines Gewissens dienen.

Ist es weiterhin ein „liberaler“ Islam, wenn ein Muslim der Meinung ist, das fünfmalige Gebet sei nicht vonnöten oder z.B. durch Meditationspraktiken ersetzbar? Gewiss nicht. Diese Uminterpretation stünde erneut den eindeutigen Überlieferungen entgegen. Wenn jemand dies aufgäbe und seine Begründung lautete, der Islam lasse dies zu, so wäre dies gewiss nicht „liberal“, sondern nur eine Loslösung von eindeutigen, islamischen Geboten. Liberalität ist kein Synonym für die Unterminierung, offensichtlich oder unscheinbar, religiöser Lehren.

Nun sind das fünfmalige Gebet und der Alkohol zwei in aller Regel unstrittige Beispiele gewesen. Auf diese Weise lässt sich für jedes Gebot und Verbot durchexerzieren, wie dies in Praxis des Propheten und seiner Gefährten aussah. Es gibt unter den meisten muslimischen Gruppen einen großen Konsens in vielen Geboten, beispielsweise was das Gebot des Betens und das Rauschmittelverbot angeht. Und genauso gibt es auch viele verschiedene Interpretationen über Details, einige davon relevanter als andere. Vielen ist nicht bewusst, dass der Islam bereits interpretiert worden ist, nämlich durch das Leben des Propheten Muhammad (Frieden und Segen Allahs seien auf ihm) und seiner Gefährten, und jegliche Uminterpretation bedeutet, sich von dem ursprünglichen Islam zu entfernen, der der Islam ist. Um universal und zeitlos zu sein, hat der Islam bereits Prinzipien gelehrt, wie die Gegebenheiten neuerer Zeitalter an die islamischen Lehren angepasst werden können und wie mit ihnen umzugehen ist, statt den Islam dafür umzuschreiben und ihn durch neue Ergänzungen seines Fundaments zu berauben.

Das Beispiel des Kamels veranschaulicht, dass der Islam durchaus den Gegebenheiten der Moderne Rechnung trägt.

Zur Zeit des Propheten gab es als Fortbewegungsmittel meist Kamele. Ist es nun unislamisch, ein Auto zu fahren? Sollten nun Muslime aufs Kamel warten, statt aufs Taxi? Immer wieder hört man solch spöttischen Bemerkungen, die dem Überlegenheitsgefühl der eigenen „modernen“ Ansichten entspringen, aber auch der Unkenntnis vieler Muslime über den Islam geschuldet sind. Die Prinzipien des Analogieschlusses erlauben uns z.B. zu sagen, dass die Nutzung von Fortbewegungsmitteln nicht verboten sein kann und in Wahrheit gab es bereits koranische Voraussagen, die darauf hindeuten, dass bald neuere Transportmittel erfunden werden würden. Doch der Islam brachte nicht nur eine zeitlose Lehre, sondern lehrte Prinzipien, die weiter als die der Moderne sind und in Wahrheit der Welt Frieden auf interreligiöser, gesellschaftlicher, volkswirtschaftlicher, ökonomischer, politischer und persönlicher Ebene bringen würden, würde man sich der eigenen Hybris und des Überlegenheitsgefühls entledigen, und die Brille der Vorurteile ablegen, um sich einmal eine Gesellschaft des Friedens, der Liebe und Harmonie vorzustellen, wie sie der Islam anstrebt. Dazu muss man sich aber mit dem Islam und nicht mit Meinungen über den Islam befassen. Einfacher ist es aber, mit dem Strom zu schwimmen und unüberlegt einen „zeitgemäßen“ Islam zu fordern.

Das bedeutet, die Forderung nach einem „neuen“ und „angepassten“ Islam ist nichts als die Offenbarung seines fehlenden Wissens über die Universalität islamischer Lehren und Prinzipien, was darin resultiert, dass man sie für antiquiert hält. Und so genügt eine orthodoxe Praktizierung des Islam den Gegebenheiten der Postmoderne und trägt auch ihren Fragestellungen zur Genüge Rechnung. Wer beispielsweise die Menschenrechte in Kontrast zum Islam sieht, hat nichts als seine Ignoranz über den Islam an den Tag gelegt, denn der Islam umfasst diese bereits.

Interessanterweise heißt es im Artikel, Herr Oubrou benenne „klar die Probleme mit dem Islam“. Er habe in seinem Leben einen Wendepunkt vom „radikalen“ hin zum „liberalen“ Islam erfahren. Zu seinen sogenannten „radikalen“ Ideen wird im Artikel u.a. die Forderung nach einem Kalifat gezählt. Klar, wenn man vor Augen nur das politisch-weltliche Kalifat von Daesh (IS) hat.

Es gibt jedoch auf dieser Welt ein rein geistiges Oberhaupt, einen Kalifen, einen Muslim, der die praktische Verkörperung der Liebe, des Friedens und der Harmonie, also des Islam, ist. Dieser Kalif ist Tag und Nacht darum bemüht, die Rechte der Menschen wiederherzustellen, zum globalen Frieden beizutragen und für absolute Gerechtigkeit und ein gesellschaftliches Miteinander, das sind islamische Werte, einzutreten. Eure Heiligkeit, mit dem Namen Mirza Masroor AhmadABA, das weltweite Oberhaupt der AMJ, ist eine Inspiration für Groß und Klein, für weltweit über mehrere 10 Millionen Muslime und für all diejenigen, die Eure Heiligkeit kennengelernt haben.

Weltweites Oberhaupt und Kalif der AMJ, Eure Heiligkeit Hadhrat Mirza Masroor AhmadABA

Weltweites Oberhaupt und Kalif der AMJ, Eure Heiligkeit Hadhrat Mirza Masroor AhmadABA

Demut und Gottesfurcht sollte jeder Gläubige in sich tragen. Das Ziel eines Muslims ist es, das Wohlgefallen Allahs zu erlangen. Dies kann niemals ohne einen sauberen, reinen und vor allem vernünftigen Weg erreicht werden. Das Versprechen für ein Leben im Paradies ist nur eine der segensreichen Folgen dessen. Es ist daher enorm wichtig, die charakteristischen Eigenschaften des Heiligen Propheten des Islam, Friede und Segen Allahs seien auf Ihm, genau zu beachten und zu versuchen, sich diese anzueignen. Es ist enorm wichtig, den interreligiösen, offenen Dialog zu pflegen.

Ganz richtig konstatiert der Imam, wie es in dem Artikel heißt, dass radikalisierte Jugendliche und Attentäter nicht „vom Mars“ sind, sondern eben in dieser Gesellschaft aufwachsen. Zu den Ursachen für einen potenziellen Nährboden der Radikalisierung hiervon werden richtigerweise u.a. Jugendkriminalität, Schulversagen, soziale und territoriale Ausgrenzung genannt. Hinzufügen ließen sich z.B. wirtschaftliche Schwierigkeiten.

Er benennt einige Gründe, weshalb es überhaupt junge Muslime aus westlichen Ländern gibt, die sich bereit erklären, solche Gräueltaten zu verüben. Die Gelehrten, die zu Gewalt aufrufen, können keine korrekten Kenntnisse vom Islam haben, so Herr Tareq Oubrou. Diesbezüglich muss man ihm Recht geben, da Imame, die Gewalt predigen, Verse aus dem Koran völlig aus dem Kontext reißen. Liest man einen Satz nicht vollständig, kann man diesen leicht missverstehen – besser gesagt missbrauchen. Somit kann man sagen, dass Extremismus, egal aus welcher Richtung, für alle Beteiligten nichts als Schaden mit sich bringt. Friedvoll lebende Muslime leiden unter dem schlechten Ruf, doch viel wichtiger: Unschuldige Menschen lassen ihr Leben.

Ich appelliere daher an alle Leserinnen und Leser, sich nicht eine Meinung zuflüstern zu lassen. Wenn jemandem etwas fremd sein sollte, dann gilt es, sich damit intensiv zu befassen. Man sollte so unvoreingenommen wie nur möglich sein, statt sich gegenseitig Vorwürfe zu machen. Dies bringt der Gesellschaft nichts außer Unruhen.

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