Die Helfer des Königs der Feder.

Ein Wochenende mit dem Kalifen der Zeit – Ein Erlebnisbericht

Reisebericht „Hamburger Khuddam besuchen Hudhur-e-Aqdas ABA“:

Der spirituelle König der heutigen Zeit, unser Imam Hadhrat Khalifatul MassihABA hat durch die Gnade Allahs einige wertvolle Tage seines außergewöhnlichen Lebens der Jamaat Deutschland gewidmet und den Ahmadis unvergessliche Momente gewährt. Die Hamburger Khuddam und Atfal haben im Rahmen des Besuches von Hadhur-e-AqdasABA ein einzigartiges Wochenende in der Nähe Seiner Heiligkeit verbracht und aus zahlreichen Segnungen und spirituellen Erfahrungen geschöpft. Die nachfolgenden Tagesberichte beschreiben die Erlebnisse der Khuddam und Atfal.

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 Freitag, 14.04.2017, Mitten in der Nacht um 03:00 Uhr beginnt die Reise von Hamburg aus nach Frankfurt. Der Bus fährt pünktlich von der Hamburger Baitul Rasheed Moschee ab. Sechzig Jugendliche sehnen sich nach dem Anblick ihres spirituellen Oberhauptes. Um 10:00 Uhr trifft der Bus in Raunheim ein, wo Hadhur-e-AqdasABA das Freitagsgebet leiten wird. Der Dank der Jugendlichen richtet sich an Allah, dass die Fahrt ohne Schwierigkeiten verlief und sie rechtzeitig am angegeben Ort eingetroffen sind. Die Jugendlichen bewegen sich schnell zu den ersten Reihen des Zeltes, um das Nuur (Licht) des Kalifen der Zeit in unmittelbarer Nähe zu spüren. Ganze vier Stunden sitzen sie mit völliger Disziplin und Geduld und sehnen sich nach dem Anblick ihres geliebten Imams. Als der spirituelle König den Raum betritt, richten alle in unerklärlicher Demut ruckartig ihre Sitzhaltung auf und die Augen der Menschen beginnen zu funkeln. Der gesamte Platz ist überfüllt mit Menschen. Nach der Freitagsansprache von Hudhur begeben sich die Hamburger Khuddam und Atfal in den Bus und reisen nach Flörsheim zu der Ata Moschee, wo auch die Übernachtung erfolgen wird. Die lokale Majlis hat ein sehr appetitliches Essen zubereitet, welches die Jugendlichen gemeinsam zu sich nehmen. Die Zeit für das Maghrib und Isha Gebet naht und die Jugendlichen setzen sich ohne eine Erholungspause in den Bus, um pünktlich in der Baitus Sabuh Moschee zu erscheinen. Die Moschee füllt sich langsam. Die Hamburger Khuddam und Atfal, erkennbar an ihren Khuddamul Ahmadiyya Schals, bekommen noch in den vorderen Reihen einen Platz. Man kann regelrecht die Kommunikation zwischen Hudhur und dem Erhabenen Gott spüren und wird auf dieser spirituellen Reise mitgenommen. Eine wundervolle Lebenserfahrung. Nach dem Abendessen in der dortigen Kantine reisen die Jugendlichen zurück nach Flörsheim, wo sie sich in der Nacht erholen.

Samstag, 15.04.2017. Um 03:00 Uhr klingeln die Wecker. Die Jugendlichen stehen auf und bereiten sich auf das Fajr Gebet vor. Wie ein Automatismus verläuft es in der Früh, für die Organisatoren etwas verwunderlich. Um 03:30 Uhr sitzen alle 60 Jugendlichen im Bus, bereit zur Abfahrt nach Baitus Sabuh. Ca. 1,5 Stunden vor dem Fajr Gebet treffen die Jugendlichen in der Moschee ein und finden in der ersten Reihe Platz. Jeder ist im Tahajjud Gebet vertieft: auf der Suche nach Antworten, Zufriedenheit und nach Spiritualität. Man sieht den Jugendlichen keinerlei Müdigkeit an. Im Warten auf Hudhur sprechen die Jugendlichen viele intensive Gebete aus. Als Hudhur-e-Anwar die Moschee betritt, staunen die Menschen, mit welcher Sorgfalt und Reinheit dieser Mensch auch am frühen Morgen sich Seinem Schöpfer zuwendet und in vollster Demut das Gebet leitet. Eine bemerkenswerte Szene. Das anschließende Frühstück findet in der Ata Moschee statt. Die Khuddam und Atfal haben nun Zeit, sich etwas auszuruhen. Es finden viele Kleingespräche statt. Die Jugendlichen tauschen sich über ihre Emotionen und Eindrücke über Hudhur-e-AqdasABA aus. Gegen Mittag steht der Bus bereit zur Abreise nach Baitus Sabuh. Die Hamburger Jugendlichen verrichten das Zohar und Asr Gebet in den ersten Reihen hinter Hudhur-e-AqdasABA und erfahren großartige Segnungen.

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Am Nachmittag, nach dem Mittagessen, steht ein Besuch in der historischen Nuur Moschee an. Imam Ilyas Ahmed Munir Sahib empfängt die Jugendlichen aus Hamburg und führt sie in die Anfänge der Ahmadiyya Muslim Jamaat in Deutschland ein. Er berichtet über historische Ereignisse bei der Errichtung der Fazle Omar Moschee und der Nuur Moschee, von denen man sonst nicht hört. Außerdem erzählt er den Jugendlichen seine persönliche Lebensgeschichte und teilt mit den Jugendlichen seine Erlebnisse während seiner Gefangenschaft aufgrund seines Glaubens. Nach dieser Gesprächsrunde eilen die Khuddam und Atfal wieder zurück nach Baitus Sabuh, um auch die Abendgebete in unmittelbarer Nähe des Kalifen der Zeit zu verrichten. Nach den Gebeten bleiben die Jugendlichen in der Moschee und bereiten die Moschee für eine weitere spirituelle Sitzung vor. Abid Khan Sahib, der Pressesekretär Hudhurs, erscheint kurz darauf mit Sadr Sahib MKAD in der Moschee. Er berichtet den Anwesenden über atemberaubende Erlebnisse mit Hudhur-e-AqdasABA und erzählt von Begegnungen der Menschen mit ihm. Die Jugendlichen sind sehr neugierig und wollen mehr über ihren geliebten Hudhur erfahren. Die interessante Sitzung mit Abid Khan Sahib endete mit einem Gruppenfoto. Ein wundersamer und wunderbarer Tag neigt sich dem Ende zu. Die Jugendlichen reisen zurück in die Ata Moschee, wo sie gemeinsam zu Abend essen und sich in der kurzen Nacht ausruhen.

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Einige Eindrücke der Khuddam

„In der Nacht von Freitag auf Samstag habe ich sehr wenig geschlafen und war sehr müde aufgrund der Reise. Ich verrichtete das Tahajjud und wartete anschließend auf das Fajr Gebet. Die Müdigkeit verflog von einem Moment auf den anderen, als ich Hudhur eintreten sah und er das Namaz leitete. Ich hatte noch nie in meinem Leben solch ein schönes Gebet verrichtet. Die Sajda hinter Hudhur war sehr lang und ich konnte alle meine Gebete beten und bekam sogar Tränen in den Augen. Es war ein sehr ergreifender Moment.“

Diese Reise war etwas Besonderes für mich, weil ich durch die Gebete mit Hudhur etwas bekommen habe, was ich dem Schein nach verloren hatte. Mir ist dabei auch bewusst, wie schnell man es wieder verlieren kann. Ich habe meinen inneren Frieden gefunden und ich werde Inshallah versuchen, standhaft zu bleiben.“

Ich hatte schon oft die Möglichkeit, Tahajjud zu beten. Diesmal hab ich so viel gespürt, dass ich am Sonntag gar nicht aus dem Sajdah wieder aufstehen wollte. Diese Reise war etwas sehr Besonderes. Alhamdulillah. Ich hoffe und bete zu Allah, dass ich diese Reise nie vergessen werde. Amin“

 „Und so saß ich da, völlig erschöpft im Schneidersitz.
 Starke Rückenschmerzen von der Reise.
 Doch auch starke Vorfreude: Oh ja, gleich sehe ich das Licht Gottes! So saß ich da im weißen, großen Zelt. Und es geschah: Ich werde katapultiert in eine andere Welt, als ich die Aura dieses Mannes sah… und der König stand am Rednerpult.
 Nur das erste Wort kam aus seinem Mund und mein Herz leuchtete.Wie soll ich sagen, wie viel mir dieser Moment bedeutete.
 Ich spürte die herbeigeführte Verwandlung.
 Eine trockene Kehle und eine spirituelle Seele, die mein Körper und Geist sahen.
 Genau im Moment der Verwandlung merkte ich, wie die Tränen in meine Augen kamen.“

Nun waren es noch wenige Tage bis zur Grundsteinlegung der Moschee in Raunheim. 

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