Die Helfer des Königs der Feder.

Hudhurs Abreise

Graduiertenfeier der Ahmadiyya Muslim Jamaat Deutschland

Jamea

Hudhur traf für diesen Besuch in Deutschland am Samstag, den 08. April, ein. Am Samstag, den 22. April, war also Hudhur nun schon seit zwei sehr segensreichen Wochen in Deutschland. An diesem Samstag fand die zweite Graduiertenfeier der Jamia-Studenten in Deutschland statt. Siebzehn Absolventen aus Deutschland, Bulgarien, Frankreich und der Schweiz erhielten ihre Abschlusszertifikate, darunter 16 mit dem Shahid-Grad und einer mit dem Mubashar-Grad. Hudhur hielt eine glaubensstärkende Ansprache, in der er die große Verantwortung erklärte, die auf den Schultern der neuen Missionare liegt. Diese Punkte sind für jeden von uns wegweisend:

„Auf persönlicher Ebene müssen Sie fortfahren, Ihr Wissen zu erweitern, so wie der Heilige Prophet MuhammadSAW sagte, dass der Erwerb von Wissen über das ganze Leben hinweg fortdauern sollte. Gleichzeitig müssen Sie danach streben, das spirituelle und moralische Niveau der Gemeindemitglieder zu heben, während Sie ebenso die wahre und friedliche Lehre des Islam in jeder Gegend verbreiten.“

„Um Ihre Verantwortungen zu erfüllen ist es von allergrößter Wichtigkeit, dass Sie einen festen und immerwährenden Bund zu Allah dem Allmächtigen entwickeln. Wenn Sie keine solche persönliche Bindung zu Allah haben, werden Sie nicht imstande sein, ihr Gelöbnis zu erfüllen, dem Glauben vor allen weltlichen Angelegenheiten Vorzug zu geben und Sie werden nicht fähig sein, Ihre Pflicht zu erfüllen, andere näher zu Allah zu bringen.“

Über die Wichtigkeit des fortdauernden Lernens sagte Hudhur:

„Abgesehen von ihrem Gebet müssen Sie über die tieferen Bedeutungen des Heiligen Qur‘ans nachdenken und seine Erläuterung lesen. Sie sollen fortfahren, die Bücher des Verheißenen MessiasAS täglich zu lesen, da sie die beste Interpretation des Heiligen Qur‘ans bieten. Nur wenn Sie wahres Wissen über den Qur’an besitzen, werden Sie in der Lage sein, die Fragen und Anschuldigungen gegen den Islam zu beantworten.“

Jamia

Hudhur sagte, dass Ahmadi-Muslim-Missionare niemals anfällig für einen Minderwertigkeitskomplex sein dürfen oder Verlegenheit über den Islam empfinden dürfen und immer fest in ihrem Glauben bleiben müssen, egal was passiert:

„Als Missionare sollten Sie sich niemals von den fundamentalen Lehren des Islam und des Heiligen Propheten MuhammadSAW entfernen. Es spielt keine Rolle, ob die Medien Kolumnen gegen Sie schreiben oder gar eine ganze Zeitung in Ihrer Anfeindung gedruckt wird. Egal wie die Umstände sind, Sie müssen in Ihren Überzeugungen standhaft bleiben. Bedenken Sie immer, dass die wahre Botschaft des Islam dazu bestimmt ist, sich zu verbreiten, weil dies das Versprechen von Allah dem Allmächtigen ist.“

„Erinnern Sie sich, dass Allah dem Verheißenen MessiasAS prophezeit hat: ‚Ich werde deine Botschaft bis ans Ende der Welt tragen‘. Wenn solch ein Versprechen von Allah gemacht wurde, dann brauchen wir niemanden zu fürchten. Also Ihren Glauben zu verstecken oder darin Kompromisse zu machen ist kein Zeichen von Weisheit, sondern kann nur als Feigheit bezeichnet werden.“

Hudhur warnte davor wie jene sogenannten Geistlichen zu werden, die Wasser predigen und Wein trinken:

„Wo Ihre Anbetung von Gott dem Allmächtigen einer sehr hohe Stufe aufweisen sollte, muss Ihre Moral ebenso von höchstem Niveau sein. Sei es in Ihrem häuslichen Leben, im öffentlichen Diskurs, oder sogar was Ihre Kleiderordnung angeht, Sie sollten in einer vorbildlichen Manier handeln. Die Menschen sollten imstande sein, Sie unmittelbar als jene Menschen zu erkennen, die die wahren Repräsentanten der Ahmadiyya Muslime Gemeinde sind.“

Am Ende seiner Ansprache betonte Hudhur die Bedeutsamkeit von Rechtschaffenheit und dem Ersuchen von Hilfe von Allah dem Allmächtigen in allen Angelegenheiten und Umständen.

„Wo immer und wann immer Sie in Not sind müssen Sie sich im Gebet vor Gott niederwerfen, seine Hilfe ersuchen, anstatt sich an Menschen zu wenden. Suchen Sie die Unterstützung Gottes in jedem Aspekt Ihres Lebens und halten Sie sich vor Augen, ihn zu ersuchen, um Sie auf dem richtigen Weg zu leiten.“

Zwei Tage vor seiner Abreise eröffnete Hudhur am Sonntag, den 23.04.17, offiziell die mobile Augenklinik Al-Ain in der Frankfurter Moschee Baitus Subuh. Nachdem er die Klinik inspiziert hatte, eröffnete Hudhur die mobile Klinik durch das Enthüllen einer Tafel. Daraufhin folgte ein stilles Gebet. Die Klinik wird als Teil des „Geschenk des Sehvermögens“-Projektes von Humanity First fungieren. Sie wird sich bald auf den Weg nach Afrika machen, wo sie den dortigen Menschen in den abgelegensten Orten und Dörfern essenzielle Augenbehandlungen ermöglichen wird. Im Jahr 2015 hielt Hudhur eine Rede bei der Internationalen Konferenz, abgehalten von Humanity First, in welcher er sagte:

„Der Dienst an der Menschheit bedarf dessen, dass eine Person nicht ruht, ehe sie nicht die Probleme anderer gelöst hat und das Gewicht ihrer Last auf ihre eigenen Schulter nimmt. Er setzt voraus, dass das Herz einer Person von einer Liebe für andere vereinnahmt ist, wodurch sie nicht um ihre Bequemlichkeit besorgt ist – sondern sich vielmehr um das Wohlergehen anderer sorgt. Er setzt voraus, dass eine Person für andere stets bereit ist, alle Arten von Leid auf sich persönlich zu nehmen, und den Schmerz anderer zu empfinden, so als wäre es ihr eigener Schmerz. Er setzt voraus, dass eine Person bereit ist, persönliche Bedrängnis oder Furcht zu ertragen, sodass andere in Frieden und Zufriedenheit leben können.“

 

Spezialprojekt

In Anlehnung an die zweite Freitagsansprache während seines Besuches vom 21.04.2017, in der Hudhur die Wichtigkeit der Überbringung und Verbreitung der Botschaft, v.a. durch die Jugendlichen, betonte, hat die MASQ am 24.04. einen Spezialbeitrag seitens der Redaktion herausgegeben, worin das Buch „Die Philosophie der Lehren des Islam“ kurz vorgestellt und auf verschiedenen Sprachen verlinkt wird – ein Buch, auf dessen fundamentalen Status hinsichtlich des Verständnisses des Islam Hudhur hingewiesen hatte.

Dieses Buch offenbart das Zentrum der islamischen Lehre. Fernab von dogmatischer Belehrung eröffnet es neue Perspektiven und legt das Menschenbild im Islam dar: „Die Philosophie der Lehren des Islam“ ist ein Meisterwerk aus dem 19. Jahrhundert, das für das wahre Verständnis des Islam unentbehrlich ist – eine Pflichtlektüre für jeden.

Dieses Buch offenbart das Zentrum der islamischen Lehre. Fernab von dogmatischer Belehrung eröffnet es neue Perspektiven und legt das Menschenbild im Islam dar: „Die Philosophie der Lehren des Islam“ ist ein Meisterwerk aus dem 19. Jahrhundert, das für das wahre Verständnis des Islam unentbehrlich ist – eine Pflichtlektüre für jeden.

Am 25.04.17 reiste Hudhur nach einer enorm erfolgreichen und segensreichen Tour gegen 10 Uhr von Baitus Sabuh wieder ab. Es wurde ein Zwischenstopp im Mission House der Gemeinde in Brüssel eingelegt, wo die Mannschaft von Hifazat-e-Khas (Spezialsicherheitsteam) die Ehre hatte, ein Gruppenfoto mit Hudhur zu machen:

HK1

 

Allahumma ayyid imamana bi-ruhil qudus – O Allah, hilf unserem geliebten Imam mit dem Geist der Heiligkeit. Amin.

Der König ist gekommen

Ein eisiger Wind, doch die Sonne scheint
Auf den Gesichtern der Kinder
das blickt auch ein Blinder:
Sie stehen für Hudhurs Ankunft bereit

Um einen kleinen Blick zu erhaschen
Die Augen, sie blitzen,
sie schauen und flitzen,
um von alldem nichts zu verpassen

Selbst hinten stehend hören sie ihn geh’n,
denn die Naarey sind so laut:
manche Ohren gehen drauf
Doch alles wird egal, sobald sie ihn seh’n

Was ist schon auf der Uhr eine Zeit?
Das kann nach bestem Gewissen
nur ein Ahmadi wissen
Wie ein Moment wird zur Ewigkeit

Sein Wort ist das Gedenken Allahs
Das ist alles was ich weiß:
wenn er redet, sind sie leis‘
Herzen fanden Trost, als er sprach

Wie eine Sternschnuppe, die kam
Und zu schnell uns verließ
Die Leere, die blieb
Mit dem Trost, es gibt noch ein Mal

(Inshallah)

Was nun?
was tun, um zu überbrücken diese Zeit?
Mein Bruder, das ist leicht:
Leiste diesen Eid,
Von jetzt an nur sein Augentrost zu sein

Autor des Gedichts: Nayyar Sheikh

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