Die Helfer des Königs der Feder.

Die Philosophie der Lehren des Islam

„Wahrlich, der Mann, der Europa und Amerika auf diese Weise anspricht, kann keine gewöhnliche Person sein.“

-The Bristol Times and Mirror

 

“Dieses Buch ist eine gute Neuigkeit für die gesamte Menschheit.“

-The Spiritual Journal Boston

 

„Dieses Buch gibt ein höchst wunderbares und gewinnendes Bild der Religion von Muhammad.“

-The Theosophical Booknotes

 

Zum Hintergrund

Eine Person namens Swami Sadhu Shugan Chandra verbrachte drei oder vier Jahre seines Lebens damit, die Kaste der Kaaisth Hindu zu reformieren. Im Jahre 1892 kam er zu dem Schluss, dass solange die Menschen nicht unter einem religiösen Dach zusammengefasst würden, seine Anstrengungen umsonst wären. Daher machte er den Vorschlag, eine religiöse Konferenz einzuberufen, deren erste im Jahre 1892 in Ajmer (Indien) stattfand.

Das Komitee lud die gelehrten Vertreter der Muslime, Christen und Aryas ein, die Vorzüglichkeiten ihrer jeweiligen Glaubensbekenntnisse vorzustellen. Das Ziel der Konferenz Großer Religionen, abzuhalten in der Stadthalle von Lahore, war, die Vorzüge der wahren Religion anlässlich einer Zusammenkunft kultivierter Personen darzulegen, so dass deren Liebe in ihre Herzen einflöße, und dass jene deren Argumente und Beweise gut kennenlernten. Den gelehrten Heiligen jeder Religion wurde somit die Gelegenheit gegeben, andere von der Wahrheit ihrer jeweiligen Religion zu überzeugen, während es andererseits den Zuhörern möglich wäre, jede Rede im Vergleich zu den anderen zu beurteilen und die Wahrheit, wo auch immer sie zu finden wäre, anzunehmen.

Repräsentanten unterschiedlicher Religionen akzeptierten Swami Sahibs Einladung und die Konferenz Großer Religionen fand während der Weihnachtsferien 1896 statt. Von jedem Redner wurde verlangt, fünf Fragen anzusprechen, die im Voraus vom Komitee veröffentlicht wurden. Das Komitee setzte darüber hinaus als Bedingung fest, dass jeder Sprecher die Antworten soweit wie möglich auf das Heilige Buch seiner Religion beschränken sollte. Die Konferenz fand vom 26. bis 28. Dezember statt und wurde von Vertretern der Sanatan Dharm, des Hinduismus, der Aray Samaj, der Freidenker, der Brajmo Samaj, der Theosophischen Gesellschaft, der Gruppierung Religion der Harmonie, von Christen, Muslimen und Sikhs besucht. Alle Vertreter sprachen auf dieser Konferenz, jedoch nur einer der Vorträge gab eine wahre und vollständige Antwort auf alle fünf Fragen.

 

Kurzer Ausblick (verfasst von Herrn Hadayatullah Hübsch)

Es war eine Sternstunde der Menschheit, deren Folgen immer noch andauern, ja zunehmen an Intensität. Vor hundert Jahren, vom 26. bis 28. Dezember 1896, fand in Lahore eine vielbeachtete Konferenz der Religionen statt. Fünf Fragen – nach wie vor von aktuellem Wert – sollten die Teilnehmer in ihren Vorträgen behandeln:

  1. Was sind die physischen, moralischen und geistigen Zustände des Menschen?
  2. Was ist der Zustand des Menschen nach dem Tod?
  3. Was ist der Sinn des menschlichen Lebens und wie ist er zu erfüllen?
  4. Wie ist die Wirkung des göttlichen Gesetzes auf den Menschen in diesem Leben und im Jenseits?
  5. Was sind die Quellen der Gotteserkenntnis?

Die Rede als Vertreter des Islams hielt Hadhrat Mirza Ghulam AhmadAS. Er verkündete vorab, dass Gott ihn auf besondere Art und Weise beim Verfassen der Rede unterstützt habe und sagte:

„Meine Abhandlung ist frei von menschlicher Schwäche, leeren Anmaßungen und bloßen Behauptungen.“

Jeder, der seine Worte höre, würde ein neues Licht erleben. In der Tat hat seine Beantwortung der zur Diskussion gestellten Fragen damals wie heute eine Kraft, die fasziniert. Allein auf der Grundlage des Heiligen Qurâns – jenes dem Propheten MuhammadSAW von Gott offenbarten Werkes zur Leitung der Menschen – zeigt Hadhrat AhmadAS Wege zur Läuterung des Herzens, zur Überwindung von Problemen und zum Frieden. Seine Rede – als Buch gedruckt unter dem Titel Die Philosophie der Lehren des Islams – beginnt mit den drei Quellen, aus denen der Mensch handelt:

  1. aus der wilden, zur Boshaftigkeit neigenden Seele.
  2. aus der sich selbst anklagenden Seele, dem Gewissen, und
  3. aus der Seele im beruhigten Zustand des Friedens.

Er legt dar, was die Hauptfeinde des Menschen sind und wie er zu einer hohen Moral gelangen kann, indem er zu Verwilderung herabziehende Handlungen meldet und sich an dem orientiert, was Gott als Leitung für Körper, Geist und Seele herabgesandt hat. Detailreich geht er darauf ein, was der Mensch tun sollte, um zu hohen, moralischen Eigenschaften zu gelangen und welcher Art der Lohn für seine Anstrengungen ist. Ohne besserwisserisch zu belehren, nüchtern, sachlich und weise erklärt er die Grundlagen für ein Leben, das den Anforderungen der Humanität entspricht und dem natürlichen Streben der menschlichen Natur nach Wahrheit und Gottesnähe gerecht wird. Dabei enthüllt er Geheimnisse des Qurâns, die uns verstehen lassen, warum der Qurân das größte Wunder genannt wird, das der Menschheit je zuteilwurde. So endet der erste Abschnitt seiner Rede mit einer Erläuterung der Wege zur vollkommenen geistigen Verbindung mit Gott.

Zur zweiten Frage, in der der Zustand des Menschen nach dem Tode behandelt wird, vermittelt Hadhrat AhmadAS Kenntnisse über das Jenseits, wie sie im Qurân geschildert werden. Von drei Welten oder drei verschiedenen Stadien des menschlichen Lebens wird berichtet, dem Zustand des Menschen im Diesseits, jenem, den er unmittelbar nach seinem Verscheiden erlebt, und jenem, der seiner Seele als Folge seiner guten oder schlechten Taten im Jenseits zuteilwird. Bar jeder Spekulation, gegründet auf dem klaren Wissen, das der Qurân jenen gewährt, die durch ein reines Leben Zugang zum Verständnis der göttlichen Worte haben, werden wir Leser aufgeklärt über das, was uns nach dem Tode erwartet. Stets geleitet von einer tiefgehenden Analyse der qurânischen Verse, die sich mit der Realität des Lebens nach dem Tode beschäftigen, weiht Hadhrat AhmadAS uns klar und unmissverständlich in die Aussagen der Offenbarung Gottes ein und verhilft so zu Erkenntnissen, die uns Vorurteile und Zweifel an der Existenz der menschlichen Seele nach dem Sterben rauben.

Mittel, um das Ziel des menschlichen Lebens zu erreichen, legt Hadhrat AhmadAS in seiner Beantwortung der dritten Frage, der nach dem Sinn des Lebens, dar. Mittel, die unseren natürlichen Bedürfnissen, unserem Sinn für ein Streben nach Wahrhaftigkeit und Liebe entsprechen. Sieben Wege führt er so an, die uns überzeugen, dass es gute Gründe für unsere Existenz gibt, und uns aus dem Irrtum leiten, wir wären zu einem Leben in Abhängigkeit von unserer Sinnlichkeit und zur Absurdität verurteilt.

Mit der vierten Frage, die die Wirkung des göttlichen Gesetzes auf den Menschen untersucht, beleuchtet Hadhrat AhmadAS die Wege, die Gott eingeschlagen hat, um sein Geschöpf, den Menschen, aus der Nacht des Aberglaubens zu retten.

Quellen der Gotteserkenntnis lautet das abschließende Kapitel, in dem Hadhrat AhmadAS eindringlich auf der Grundlage eigener Erfahrungen belegt, dass Mitteilungen Gottes an den Menschen, durch Wahrtraum, Vision und Offenbarung nicht in den Bereich der Illusion gehören, sondern Bestandteil des täglichen Lebens eines wahren Muslims sind. Hellsichtig vermittelt Hadhrat AhmadAS, dass die Aussagen des Qurâns, denen zur Folge Gott Seine Existenz durch Seine Zeichen und Worte manifestiert, nach wie vor Gültigkeit besitzen, dass sie der Ursprung vollkommenen Wissens sind und dass sie in der Nachfolge des Heiligen Propheten MuhammadSAW erfahren werden können.

Mit ungewöhnlicher Scharfsichtigkeit, demütig, aber machtvoll wird dem Leser dieses Werkes eine neue Dimension menschlichen Daseins vor Augen geführt. Die 200 Seiten des Buches gründen ausschließlich auf dem Qurân, sie belegen seine Lebendigkeit und Aktualität, schärfen den Verstand und gewähren einen neuen Glauben. Keine noch so präzise Zusammenfassung seiner Inhalte aber kann ein direktes Studium von Die Philosophie der Lehren des Islam ersetzen. Es ist ein Meisterwerk, von zeitloser Gültigkeit, von erleuchtendem Glanz.

 

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Andere Sprachen

Englisch:

https://www.alislam.org/library/books/Philosophy-of-Teachings-of-Islam.pdf

Arabisch:

http://www.islamahmadiyya.net/Userfiles/File/pdf/falsafatu_Taaleemil_Islam2.pdf

Türkisch: 

http://www.ahmediye.org/pdf/islogresaslarSept2010.pdf

 

Über den Autor:

Hadhrat Mirza Ghulam AhmadAS(1835 -1908) ist der Verheißene Messias und Imam Mahdi des Islam, sowie der von allen großen Religionen erwartete Reformer der Endzeit. Er ist Verfasser zeitloser Werke von Weisheit und Vernunft, in denen er den Islam in seiner ursprünglichen Reinheit darstellt, dadurch die Religion wiederbelebt und sie mit der Moderne versöhnt. Er ist der Begründer der Ahmadiyya Muslim Jamaat und schrieb mehr als 90 Bücher in Urdu, Arabisch und Persisch. Er offenbart einen plausiblen, überzeugenden Weg zu Gott und formuliert einen Sinn des Lebens, der einleuchtend erscheint und eine tiefe Sehnsucht nach Gott weckt.

 

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