Die Helfer des Königs der Feder.

Die Terroranschläge in Paris – ein Angriff auf islamische Werte

Mit viel Trauer und Fassungslosigkeit haben Menschen aus aller Welt von den barbarischen Terroranschlägen in Paris erfahren. Einerseits werden wahrscheinlich im Westen die Vorurteile gegenüber Muslimen und die Feindseligkeit gegenüber Flüchtlingen durch diesen schrecklichen Vorfall zunehmen, andererseits aber auch die Sorgen und Ängste unter der Bevölkerung. Muslime aus der ganzen Welt distanzieren sich von den Anschlägen in Paris und das zu Recht, denn die Terroranschläge waren ein Angriff auf die islamischen Werte.

Der Koran sagt in unmissverständlichen Worten, dass selbst das Töten eines einzigen unschuldigen Menschen das Töten der gesamten Menschheit bedeutet (5:33). Auch Selbstmord ist im Koran von Gott strikt verboten worden. So heißt es: „…und stürzt euch nicht mit eigener Hand ins Verderben.“ (2:196)

Der Kalif des Islam

Das weltweite spirituelle Oberhaupt der Ahmadiyya Muslim Jamaat, der Kalif des Islam, Hadhrat Mirza Masroor Ahmadatba[1] verurteilte die Terroranschläge in Paris aufs Schärfste und sagte:

„Im Namen der weltweiten Ahmadiyya Muslim Jamaat Religionsgemeinschaft, möchte ich nach den abscheulichen Terroranschlägen in Paris, der französischen Nation, den Bürgern Frankreichs und der französischen Regierung mein Beileid bekunden. Diese brutalen und unmenschlichen Angriffe sind auf das Schärfste zu verurteilen.

Darüber hinaus möchte ich betonen, dass alle Formen von Terrorismus und Extremismus völlig konträr zu den wahren Lehren des Islam sind. Der Heilige Koran stellt unmissverständlich klar, dass wer auch nur eine einzige unschuldige Person tötet, damit die gesamte Menschheit tötet. Unter keinen Umständen rechtfertigt der Islam Mord und Terror. Diejenigen, die die Rechtfertigung ihrer hasserfüllten Taten im Namen des Islam suchen, entstellen den Islam bis zur Unkenntlichkeit.

Unser Mitgefühl und Gebete sind mit den unschuldigen Menschen, die durch die unverzeihlichen Anschläge ihr Leben verloren haben, und mit allen Verletzten und Hinterbliebenen. Möge Gott ihnen Geduld und Gefasstheit gewähren.

Weiterhin hoffe und bete ich, dass die Täter dieses abscheulichen Verbrechens zügig enttarnt und vor Gericht gestellt werden.“

 

Ein Angriff auf islamische Werte

Die wahre Lehre des Islam fordert von Muslimen, gegenüber anderen Menschen stets Güte zu zeigen, die Rechte der Menschen zu schützen und jede einzelne Person von Unterdrückung zu befreien – unabhängig von der Religionszugehörigkeit.

Allah sagt im Heiligen Koran: „In Glaubensdingen darf es keinen Zwang geben“ (2:257) und „Lass den gläubig sein, der will, und den ungläubig sein, der will.“ (18:30)

Der Islam lehrt keinen Zwang in Glaubensdingen. Wir sehen ganz im Gegenteil, dass der Islam bereits vor mehr als 1400 Jahren den Grundstein für absolute Religionsfreiheit gelegt hat. Auch sehen wir, auf welcher Art und Weise der Prophet der Barmherzigkeit Muhammadsaw, der ein Vorbild für alle Muslime ist, diese Lehre makellos umgesetzt hat. In Medina beispielsweise lebten, unter der friedlichen und gerechten Herrschaft des Prophetensaw, sowohl Muslime als auch Nicht-Muslime gemeinsam in Frieden. Jedem wurde das Recht gewährt, in Freiheit seine Religion auszuüben.

Die abscheulichen Terroranschläge in Paris stellen gut dar, in welch einer großen Krise sich die Welt aktuell befindet. Die Konflikte und Kriege auf der Welt nehmen rasant zu und immer mehr Nationen werden dabei involviert. Bereits seit mehreren Jahren warnt der Kalif des Islam, der Botschafter des Friedens, vor einem globalen Weltkrieg, welcher große Konsequenzen herbeiführen wird.

Die goldene Regel heute lautet:

„Frieden kann nur auf dem Fundament von Ehrlichkeit, Integrität und Gerechtigkeit aufgebaut werden […] Wenn wir die Welt retten wollen, dann muss auf jeder gesellschaftlichen Ebene wahre Gerechtigkeit etabliert werden.“

(Hadhrat Mirza Masroor Ahmadatba, Nationale Friedenskonferenz 2015 in London)

Mubarez Mumtaz

[1] Möge Allah seine Hand stärken

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