Die Helfer des Königs der Feder.

Glücksspiel im Islam

Glücksspiele sind Spiele bei denen man unter Einsatz von Geld oder andere Vermögenswerte spielt, mit dem Ziel mehr Geld und Vermögen zu „gewinnen“. Der Spielausgang wird kann dabei- wenn überhaupt nur geringfügig- durch das Können des Spielenden beeinflusst werden. Das Glück oder besser der Zufall entscheidet darüber, ob man gewinnt oder nicht. Der Islam verbietet jegliche Spiele, die unter dieser Definition fallen.


Inhaltsverzeichnis

  1. Verbot von Glücksspiel im Heiligen Qur’an
  2. Zitat von Hadhrat Khalifatul Massih IVRH
  3. Quelle

 

Verbot von Glücksspiel im Heiligen Qur’an

Der Islam verbietet Glücksspiele. Allah bezeichnet sie im Heiligen Qur’an als „Werk Satans“. Glückspiele haben viele Menschen süchtig gemacht und sie in den gesundheitlichen oder finanziellen Ruin geführt.

Der Heilige Qur‘an sagt hierzu:

„O die ihr glaubt! Wein und Glücksspiel und Götzenbilder und Lospfeile sind ein Greuel, ein Werk Satans. So meidet sie allesamt, auf dass ihr Erfolg habt. Satan will durch Wein und Glücksspiel nur Feindschaft und Hass zwischen euch erregen, um euch so vom Gedanken an Allah und vom Gebet abzuhalten. Doch werdet ihr euch abhalten lassen?“ (5:91-92) 

 

Zitat von Hadhrat Khalifatul Massih IVRH

Hadhrat Khalifatul Massih IVRH schrieb über Glücksspiele:

„Beides, Trinken und Glücksspiel, sind volkswirtschaftliche Übel. So reicht der Betrag, der in Großbritannien an einem Tag für das Trinken ausgegeben wird aus, um die von Hungersnot heimgesuchten Massen Afrikas für viele Wochen zu versorgen…

Aus wirtschaftlicher Sicht ist Glücksspiel anstößiger als Trunksucht. Beim Glücksspiel wandert Geld von der einen Hand in die andere, ohne das Rad der Wirtschaft anzustoßen, genauso wie im Geldmarkt ohne einen Tausch dazugehöriger Waren Geld gegen Geld getauscht wird. Beim Glücksspiel wechselt Geld den Besitzer, ohne an dem Vorgang wirtschaftlicher Entwicklung und Erzeugung von Vermögen beteiligt zu sein. Obschon mit dem Geldmarkt ein wenig wirtschaftlichen Zwecken gedient wird, wird mit Glücksspiel praktisch keinem gedient. In einem freien Umfeld von Handel und Industrie, wechselt Geld niemals den Besitzer, ohne der Wirtschaft in greifbarer Form zu dienen.
Im Handel und Warenverkehr ist der Austausch von Werten, weit öfter als nicht, von Vorteil für alle Beteiligten. Es ist unvorstellbar, dass die Mehrheit der Händler größtenteils Verluste erleiden soll, wohingegen beim Glücksspiel in der Regel eine große Mehrheit der Beteiligten die meiste Zeit Verluste erleiden. Beispielsweise gehen wenige Kasinos Pleite. Für den Gewinn einiger weniger müssen hunderttausende von Menschen leiden. Der einzige Wert, den sie für das Geld, welches sie verlieren, erhalten, sind die Aufregung und das prickelnde Gefühl von Ungewissheit, bis Ihnen zuguterletzt die Erkenntnis aufgeht, dass sie ihren Einsatz verloren haben. Danach dann beginnen sie wieder zu setzen, mit einer dürftigen Chance darauf, ihre Verluste wieder zurückzugewinnen, solange bis Spannung und Druck sich weit über das Vergnügen, welches sie dafür im Austausch erhalten, hinaussteigern; Qual und Kummer bleiben nicht länger mehr die Privatangelegenheit eines Einzelnen, sondern fangen an, sich auf die Familienbande auszuwirken.

In den ärmeren Teilen der Gesellschaft müssen die täglichen Bedarfsgüter der Familienmitglieder auf dem Altar der Spielsucht geopfert werden“.[1]

 

Quelle

[1] Islam- Antworten auf die Fragen unserer Zeit, S.194ff.


Zurück zum Inhaltsverzechnis

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen