Die Helfer des Königs der Feder.

Hadith

Das Hadith (arab.: حديث, Plural: Ahadith; wörtl.: Erzählung, Bericht, Mitteilung, Überlieferung) ist neben dem Heiligen Koran und der Praxis des Heiligen Propheten Muhammadsaw (Sunnah), die dritte wesentliche Quelle des islamischen Denkens und Lebens. Der arabische Begriff „Hadith“ steht für eine Rede oder eine Darlegung, die entweder ein Bericht ist oder eine erzählende Form besitzt. Im Wesentlichen handeln die Erzählungen von überlieferten Äußerungen und Zitaten des Heiligen Propheten MuhammadSAW.

 

Inhaltsverzeichnis

  1. Hadith
  2. Einführung
  3. Rang und Notwendigkeit der Hadith
  4. Methode der Überlieferung
  5. Grundsätze des riwāyat und dirāyat
  6. Aufbau eines Hadith: Sanad und Matn
  7. Verschriftichung der Überlieferungen
  8. Aufteilung in Bezug auf den Ursprung der Sanad
  9. Aufteilung in Bezug auf die Anzahl der Überlieferer
  10. Die Arten der Ahadith in Bezug auf die Eigenschaft der Überlieferer
  11. Arten von Hadith -Büchern.
  12. Hadith- Werke und Sammlungen
  13. Kurzer Lebenslauf der Autoren der ṣiḥāḥ sitta
  14. Aussagen des Verheißenen MessiasAS in Bezug auf Hadith
  15. Der Stellenwert des Hadith in der Lehre des Islam
  16. Unterschied zwischen Hadith und Sunna
  17. Bedeutung der Hadith- eine Weisung für die Jamaat
  18. Quellen

 


 

Einführung

„Hadith ist die dritte wesentliche Quelle des Islams. Das Wort Hadith bedeutet buchstabengetreu einen Ausspruch oder eine Feststellung, die entweder vollkommen neuartig sind oder aber auf eine neuartige Weise dargelegt wurden. Die Aussprüche des Heiligen Propheten Hadhrat MuhammadSAW sind angefüllt mit neuem Wissen und unschätzbaren Wahrheiten; sie werden als „Ahadith“ (Plural von Hadith) bezeichnet. So wurde alles Hadith genannt, was der Heilige ProphetSAW jemals geäußert hatte und dazu auch Ereignisse aus seinem Leben, die von Augenzeugen berichtet wurden und die von denen, die die Überlieferungen sammelten, schriftlich festgehalten wurden. Die getreue Übermittlung alles dessen, was der geliebte Heilige ProphetSAW gesagt hatte, die eingehende Beschreibung alles dessen, was er getan hatte, und die Art und Weise, wie er es getan, wurde eine der verdienstvollsten Tätigkeiten. Bald entwickelte sich daraus eine ganze Wissenschaft der Überlieferungen. Schulen, in denen diese Überlieferungen gelehrt wurden, entstanden überall. Von Medina aus verbreiteten sie sich rasch in den Hauptstädten des riesigen muslimischen Herrschaftsgebietes. Die großen Imame der Hadith stellten Vorschriften und Kriterien auf, um die Wahrheit und Genauigkeit all dessen zu beweisen und festzusetzen, was berichtet worden war und die Belange des Heiligen Propheten Hadhrat MuhammadSAW betraf. Und nichts, was nicht den schärfsten Prüfungsbestimmungen entsprach, wurde gebilligt.“[1]

 

Rang und Notwendigkeit der Hadith[2]

Allah hat den Heiligen ProphetenSAW, das Siegel aller Propheten und den Stolz der Menschheit, im Alter von 40 Jahren zum Propheten ernannt. Allah hat ihm Sein Wort in Form des Heiligen Qur‘an offenbart, das heute unter den Muslimen den höchsten Stellungswert hat. Dem Heiligen ProphetenSAW wurden zwei Aufgaben auferlegt:

  1. Die Botschaft Allahs verkünden, worauf der folgende Vers hinweist:

یٰۤاَیُّہَا الرَّسُوۡلُ بَلِّغۡ  مَاۤ اُنۡزِلَ اِلَیۡکَ  مِنۡ رَّبِّکَ ؕ وَ  اِنۡ لَّمۡ تَفۡعَلۡ فَمَا بَلَّغۡتَ رِسَالَتَہٗ

„O du Gesandter! Verkündige, was zu dir hinabgesandt ward von deinem Herrn; und wenn du es nicht tust, so hast du Seine Botschaft nicht verkündigt.“ (Sura al-Māʿida, Vers 68).

 

 

  1. Die Darlegung und Exegese von Gottes Wort, die heute in Form von Sunna (Praxis des Heiligen Heiligen ProphetenSAW) und Hadith (Überlieferungen des Heiligen ProphetenSAW) in der Gefolgschaft des Heiligen ProphetenSAW fest verankert ist, wohlbekannt sind und weithin akzeptiert werden. Im folgenden Vers wird genau diese Aufgabe des Heiligen ProphetenSAW betont:

وَ اَنۡزَلۡنَاۤ  اِلَیۡکَ الذِّکۡرَ  لِتُبَیِّنَ  لِلنَّاسِ مَا نُزِّلَ  اِلَیۡہِمۡ وَ لَعَلَّہُمۡ  یَتَفَکَّرُوۡنَ

„Und Wir haben dir die Ermahnung hinabgesandt, auf dass du den Menschen
erklären mögest, was ihnen hinabgesandt ward, und dass sie nachdenken.“
(Sura an-Naḥl, Vers 45)

 

Der Heilige ProphetSAW hat mit seiner Auslegung des Heiligen Qur’ans durch seine Worte und Taten eine Interpretation und Exegese erbracht, deren Befolgung für die Gefolgschaft genauso erforderlich ist wie das Befolgen des Heiligen Qur‘ans. So sagt Allah im Heiligen Qur‘an:

وَ مَاۤ  اٰتٰىکُمُ الرَّسُوۡلُ  فَخُذُوۡہُ ٭ وَ مَا نَہٰىکُمۡ  عَنۡہُ فَانۡتَہُوۡا

Und was euch der Gesandte gibt, nehmt es; undwas er euch untersagt, enthaltet euch dessen. (Sura al-Ḥašr Vers 8)

Dieser Vers macht klar, dass neben dem Heiligen Qur‘an auch all jene Taten und Wörter des Heiligen ProphetenSAW, die mit der Erläuterung und Interpretation des Glaubens zusammenhängen, zu befolgen sind. Ein jeder Muslim ist dazu verpflichtet, einen derartigen Gehorsam zu leisten und sein Handeln danach zu richten.

Die Gefährten des Heiligen ProphetenSAW, die in der Obhut des Prophetentums standen und deren Aufgabe es war, den Glauben zu wahren und den Qur‘an zu verbreiten, wiesen den Aussagen und Taten des Heiligen ProphetenSAW genau diesen Stellenwert zu. Es war Teil ihres Glaubens, die Sunna zu befolgen, und Kenntnis über seine Worte zu erlangen, verstanden sie als Erlösung.

So stellen wir auch fest, dass die Gefährten nach dem Ableben des Heiligen ProphetenSAW bei wichtigen Angelegenheiten zuvorderst den Heiligen Qur‘an zur Rechtleitung herangezogen haben; konnten sie jedoch aus ihm keine Erläuterung entnehmen, so erinnerten sie sich an die Worte des Heiligen ProphetenSAW. Wenn sie dann aus einer glaubhaften und vertrauenswürdigen Quelle erfuhren, dass sich der Heilige ProphetSAW zu einem derartigen Sachverhalt geäußert hatte, dann befolgten sie ebenjene Aussage und erachteten die Befolgung ihres eigenes Urteils als irreführend. Ja, wenn ein Gefährte, der ein höheres Amt innehatte, nach seinem eigenen Ermessen ein Urteil fällte und sich später herausstellte, dass der Heilige ProphetSAW in einem ähnlichen Fall dasselbe befahl, so war die Freude dessen so groß, als fielen ihm die größten Schätze der Welt in die Hand und ihm wäre eine ganz besondere Ehre zuteilgeworden. Selbst als der Heiligen ProphetSAW Ma´az bin JabalRA als Oberhaupt in den Jemen entsandte und ErSAW ihn fragte, wie er denn etwaige Probleme zu lösen gedenke so antwortete dieser, dass er seine Entscheidungen im Lichte der Lehre des Heiligen Qur‘an und der Sunna treffen werde. Wenn er aber hierzu aus diesen zwei Quellen keine Rechtleitung finden sollte, dann werde er sich an die religiöse Unterweisung durch den Heiligen ProphetenSAW richten. In diesem Lichte würde er seine Meinung bilden und versuchen, das Problem zu lösen. Der Heilige ProphetSAW äußerte nach der Ausführung von Ma‘az seine Zufriedenheit und lobpreiste Allah dafür, dass Er seinen ernannten Vertreter rechtgeleitet hat. (Musnad Aḥmad Bd. 5, S. 23)

Wir können diese Angelegenheit auch aus einem anderen Blickpunkt betrachten. Wie bereits oben angemerkt, kamen dem Heiligen ProphetenSAW zwei Aufgaben zu. Zum einen, das Wort Gottes, den Heiligen Qur‘an, zu verkünden, zu lehren und zu erläutern, und zum anderen  dessen Exegese und Interpretation.

So hatte der Heilige ProphetSAW den Rang des Gesandten, des Erläuternden und des Exegeten.

Da der Heiligen Qur‘an das Fundament des religiösen Wissens bildet, hatte der Heilige ProphetSAW dafür Sorge getragen, dass er nicht nur mündlich weitergetragen wurde, sondern auch niedergeschrieben wird. Die Gefährten des Heiligen ProphetenSAW wurden der Aufgabe, den Heilige Qur‘an zu behüten, gerecht; sie vollbrachten diese bedeutsame Aufgabe auf hervorragende Weise, so dass die Welt mit Bestaunen und Bewunderung darauf blickte. Wie sollte dann von einem solch verantwortungsbewussten Volk angenommen werden, dass es die anderen wichtigen Aufgaben des Heiligen ProphetenSAW, also seine Worte und Anweisungen, ignoriert und sich von diesen abwendet? Hätte diese Gemeinschaft denn nicht dafür Sorge getragen, dass diese für die nachkommenden Generationen bewahrt werden?

Wenn der Mensch auch nur ein wenig Liebe zu jemanden hegt, so versucht er nicht nur, seine Worte in Erinnerung zu behalten, vielmehr noch ist er bestrebt darin, diese auch anderen mitzuteilen. Wie kann man dann von jenen Gefährten, deren Liebe zu ihrem Meister beispiellos war, annehmen, dass sie gegenüber den liebevollen Worten ihres Meisters derart unachtsam und nachlässig sind, dass sie dem ewigen Vergessen anheimfallen? Wie kann man annehmen, dass sie nicht Sorge dafür tragen, dass sie mit anderen Menschen geteilt werden können? Wenn aber die Gefährten des Heiligen ProphetenSAW diese Worte an die Gläubigen weitergegeben und keine Trägheit oder Fahrlässigkeit an den Tag gelegt haben, dann stellt sich die Frage, wo genau diese Erläuterungen verblieben sind? Natürlich stehen diese in der Sunna und den Hadith. Denn neben diesen Quellen gibt es keine weiteren, in denen die Aussagen und liebevollen Worte des Heiligen ProphetenSAW niedergeschrieben sind.

Demnach können nur jene Menschen die Sunna und Hadith leugnen, die entweder daran festhalten, dass der Heilige ProphetSAW nicht muballiġ-e qurʾān (Verkünder des Heiligen Qur‘ans) und mubayyin-e qurʾān (jener, der die Lehre des Heiligen Qur‘ans offenkundig erklärt) war – obwohl diese Ränge ihm aufgrund seines Prophetentums zustehen –, oder der Auffassung sind, dass der Heilige ProphetSAW (Gott bewahre) der Aufgabe, den Qur‘an zu verkünden, nicht gerecht wurde. Oder aber, dass die Gefährten ihre Verantwortung nicht wahrgenommen haben und die Aussagen und Anweisungen des Heiligen ProphetenSAW vergeudet haben, ja, nichts dafür unternommen haben, dass diese an die Ummah weitergegeben werden. Da nun diese drei Behauptungen offensichtlich nicht der Wahrheit entsprechen, wird klar, dass jene Menschen, die die Ahadith des Heiligen ProphetenSAW abstreiten, Menschen sind, die entweder nicht bei Verstand sind oder aber sich vom Glauben losgesagt haben und auf ihre Widerspenstigkeit bestehen wollen.

Zweifelsohne hatten die Gefährten zu Beginn aufgrund diverser Schwierigkeiten als Gemeinschaft nicht ausreichend Bemühungen dafür unternommen, die Hadith in schriftlicher Form niederzuschreiben oder dessen beglaubigte Kopien in verschiedenen Gebieten zu versenden, so wie es beim Heiligen Qur‘an der Fall war. Ein wichtiger Grund dafür lag darin, dass die neu konvertierten Muslimen nicht aus Unwissenheit in Gefahr
geraten sollten, ein Hadith für einen Vers des Heiligen Qur‘an zu halten. Abgesehen davon schrieben viele Gefährten die Ahadith selbstständig auf, etwas, dass sie neben dem Auswendiglernen derselben gemacht haben. Sie bewahrten diese bei sich auf, um diese bei Bedarf anderen vortragen zu können. Der gleichen Aufgabe widmeten sich die Tabeyien
(Gefährten der Gefährten). Mit Liebe und voller Hingabe lauschten sie den Worten des Heiligen ProphetenSAW, um dieses Wissen dann an andere weiterzugeben.

Zur Zeit der tabaʿ tābiʿīn (Gefährten der tābiʿīn) war der Eifer, Wissen über die Hadith zu besitzen, in der ganzen islamischen Republik verbreitet und in allen Häusern war der Austausch der Hadith des Heiligen ProphetenSAW allgegenwärtig. Es gab großartige Gelehrten, wie Hadhrat Imam Hasan BasriRH, Sa´eed Bin al-MaseebRH, Sa´eed bin JabirRH, Ibn-e Schahab ZuhriRH, Imam Scha‘biRH, Safyan SauriRH, Safyan bin A‘niyaRH und Hadhrat
Imam bin MalikRH. Niemand kann die großartigen Bemühungen dieser ehrbaren Persönlichkeiten im Dienste der Hadith leugnen. Nach ihrem Ableben haben ihre Schüler dieses Wissen weiter ausgeformt. Sie reisten in verschiedene Länder, um sich das Wissen der Hadith anzueignen und zu sammeln. Diese wurden in großen Kollektionen gesammelt und
in Bändern festgehalten. Aus diesen Kollektionen stammt auch das Buch Musnad Ḥanbal von Hadhrat Imam Ahmad bin HambalRH, das 40.000 Hadith umfasst. Nach ihnen folgten weitere Hadith-Gelehrte, die die Glaubwürdigkeit der Hadith und die Umstände ihrer Weitergabe untersuchten und eine Auswahl aufstellten. In dieser Auswahl wurde auf eine thematische, aber auch auf die Authenzität der Ahadith wurde mühsam geachtet, wie es bei den Büchern von Imam Buḫārī „Ṣaḥīḥu l-Buḫārī“ und Imam Muslim „Ṣaḥīḥ Muslim“ der Fall ist. In der gleichen Zeitspanne wurden Regeln festgehalten, um die Hadith auf ihre Authentizität zu überprüfen. Es wurde festgelegt, dass ein Hadith dann als authentisch und wahrhaft
bezeichnet werden kann, wenn es den Kriterien von Dirāyat und Überlieferungskette standhält.

Methode der Überlieferung[3]

Sie (die Weitergabe der Überlieferung) begann mit dem letzten Überlieferer und ging der Reihenfolge nach den Namen jedes einzelnen Überlieferers erwähnend die Überlieferung zurück, bis sie letztendlich den Heiligen ProphetenSAW oder einen seiner Gefährten erreichte. Die Überlieferung, die beim Heiligen ProphetenSAW endet, nennt man Hadith und die, die bei einem seiner Gefährten endet, nennt man aṯar. Jede unter ihnen hat viele verschiedene Formen. Grundsätzlich wurde folgendermaßen überliefert: Person A berichtet, dass sie von Person B gehört hat und Person B wiederum von Person C vernommen hat, dass
Person C Person D berichtet hat, dass vor ihr in einer Versammlung der Heilige ProphetSAW über eine bestimmte Sache Folgendes gesagt hat oder folgende Situation den Heiligen ProphetenSAW betreffend stattfand etc. Dies ist ein schlichtes Beispiel der Überlieferung, denn praktisch gesehen gab es viele unterschiedliche Überlieferungsmethoden. Die Gelehrten der Hadithwissenschaft haben jede Methode detailliert erörtert und darauf
aufbauend ihre Ränge bestimmt. Doch egal um welche Form der Überlieferungsmethode es sich handelt, es handelt sich dabei um ein solch sicheres Vorgehen, durch deren Hilfe der Wert und der Rang der Überlieferung auf jeder ihrer Ebene ermöglicht wird. Des Weiteren existiert eine solche Attraktion in dieser systematischen Methodik, wodurch man nicht nur die Versammlung, in der die Überlieferung zuletzt berichtet wurde, sondern
auch die Versammlung des Heiligen ProphetenSAW, in der die Überlieferung begonnen hat, lebensnah vor sich sieht.

Wie bereits zu Beginn erwähnt, war diese Methodologie der Überlieferung unter den Arabern in der vorislamischen Zeit bis zu einem gewissen Grad gebräuchlich. Doch mit den Anfängen des Islams wurde sie zu einer systematischen Wissenschaft aufgebaut, für dessen Erfolg fortwährend neue Fachrichtungen eingerichtet wurden.

Grundsätze des riwāyat und dirāyat
Um die Authentiziät eines Hadith zu prüfen, haben die Hadith-Gelehrten zwei Wege festgelegt, das riwāyat und dirāyat:

„Der erste Weg ist der des riwāyat. (Überlieferung, Anm.d.Ü) Das heißt zu prüfen, ob und welche externen Belege für die Echtheit vorhanden sind. Mit anderen Worten, inwiefern die Überlieferungskette, über die die Überlieferung uns erreicht hat, überzeugend ist.

Die andere Methode ist die des dirāyat, (Kritische Reflexion, Anm.d.Ü) die Prüfung der internen Zeugnisse. Anders ausgedrückt, ob unabhängig von der Überlieferungskette, über die die Überlieferung uns erreicht hat, die Überlieferung an sich und gemäß ihres Umfelds wirklich als glaubhaft und schlüssig betrachtet werden kann. Dies sind die beiden maßgeblichen Grundsätze, die die Muslime für die Überprüfung ihrer Überlieferungen und ihrer Geschichte bestimmt haben und an die man sich in den Anfängen des Islams richtete. Vor dem Hintergrund dieser beiden Grundsätze wurden viele Bedingungen und Konditionen spezifiziert, die es wert sind, betrachtet zu werden. Hier werden die gebräuchlichsten in unseren eigenen Worten aufgelistet.

Folgende Punkte gelten gemäß dem Grundsatz des riwāyat als bedeutsam:

1. Der Überlieferer muss wohlbekannt sein.
2. Der Überlieferer muss wahrhaftig in seiner Rede und ehrlich sein.
3. Er muss die Fähigkeit haben, den Sachverhalt zu verstehen.
4. Er muss ein gutes Gedächtnis und Erinnerungsvermögen besitzen.
5. Er sollte weder die Angewohnheit der Übertreibung noch die des Zusammenfassens oder Beeinflussens des Originalgeschehens haben.
6. Er sollte kein persönliches Interesse in (der Übermittlung) der Überlieferung haben, wodurch man den Verdacht hegen könnte, er sei parteiisch.
7. Die Zusammenkunft zweier aufeinander folgender Überlieferer sollte sowohl gemäß der Zeitspanne als auch gemäß den Umständen als gesichert gelten.
8. Alle Glieder der Überlieferungskette sollten vollständig vorhanden sein. Das heißt, ein Überlieferer darf weder am Anfang, noch in der Mitte oder am Ende der Überlieferungskette fehlen.
9. Je mehr Überlieferer in einer Überlieferung gemäß den oben genannten Kriterien vertrauenswürdig und zuverlässig sind, desto solider ist die Überlieferung.
10. Je höher die Zahl an zuverlässigen Überlieferern einer Überlieferung ist, desto glaubwürdiger ist sie.

Folgende Punkte werden gemäß dem Grundsatz des dirāyat als bedeutsam erachtet:

1. Die Überlieferung darf keiner zuverlässigen und authentischen historischen Quelle widersprechen. Dementsprechend muss jede Überlieferung, die dem Heiligen Qurʾan widerspricht, zurückgewiesen werden.
2. Sie darf keiner sicheren und bewiesenen Tatsache widersprechen.
3. Sie darf keiner anderen sicheren Überlieferung widersprechen.
4. Sie darf nicht über eine solche Begebenheit berichten, die, falls sie
wahr sein sollte, eine große Anzahl von Zeugen haben müsste, wohingegen dessen Überlieferer nur eine einzige Person ist.
5. Die Überlieferung sollte nicht solche Dinge enthalten, die der gesunde Menschenverstand als falsch und zweifelhaft betrachten würde.“[4]

Aufbau eines Hadith: Sanad und Matn

Ein Hadith ist charakteristisch in zwei Teilen aufgebaut: Sanad und Matn.

„Mit Sanad wird die Namenskette der einzelnen Überlieferer eines Hadith, die ein Hadith-Sammler oder der Verfasser eines Hadith-Buches vorlegt, bezeichnet. Zum Beispiel lautet die Sanad (Überlieferungskette) für das Hadith إِنَّمَا الْأَعْمَالُ بِالنِّيَّاتِ  nach Imam Buḫārī wie folgt:

حَدَّثَنَا الْحُمَيْدِيُّ عَبْدُ اللَّهِ بْنُ الزُّبَيْرِقَالَ: حَدَّثَنَا سُفْيَانُ  قَالَ: حَدَّثَنَا يَحْيَى بْنُ سَعِيدٍ الْأَنْصَارِيُّ قَالَ: أَخْبَرَنِي مُحَمَّدُ بْنُ إِبْرَاهِيمَ التَّيْمِيُّ أَنَّهُ سَمِعَ عَلْقَمَةَ بْنَ وَقَّاصٍ اللَّيْثِيَّ  يَقُولُ : سَمِعْتُ عُمَرَ بْنَ الْخَطَّابِ رَضِيَ اللَّهُ عَنْهُ عَلَى الْمِنْبَرِ قَالَ: سَمِعْتُ رَسُولَ اللَّهِ  ﷺ  يَقُولُ: “ إِنَّمَا الْأَعْمَالُ بِالنِّيَّاتِ „

In diesem Hadith geht die Sanad von  حَدَّثَنَا الْحُمَيْدِيُّ (ḥaddaṯana l-ḥumaidiyyu) bis

سَمِعْتُ رَسُولَ اللَّهِ  ﷺ  يَقُولُ

 (samiʿtu rasūlallāhi ṣallallāhu ʿalaihi wa-sallam yaqūl). Der Inhalt des Hadith fängt ab dem Wort إِنَّمَا  (innamā)an.”[5]

Als Matn wird also der eigentliche Text des Hadith bezeichnet.

 

Verschriftlichung der Überlieferungen

In der Frühgeschichte des Islam wurden zumeist die Überlieferungen mündlich weitergegeben. Dennoch ist es ein Fakt, dass einige Sahaba schon zu Lebzeiten des Heiligen Propheten MuhammadSAW es zur Gewohnheit gemacht hatte, die Ahadith schriftlich festzuhalten. Mit der Verbreitung der Schreibkunst unter den Muslimen nahm die Zahl der Personen zu, die die Ahadith niederschrieben, bis schließlich die Zeit kam, in der die große Hadith-Sammlungen angefertigt wurden. Im Folgenden werden einige Beispiele aus den Ahadith angeführt, die belegen, dass schon zur Zeit des Heiligen Propheten MuhammadSAW einige Gefährten Ahadith schriftlich festhielten:

1)

عَنْ أَبِي هُرَيْرَةَ قَالَ:‏‏‏‏ كَانَ رَجُلٌ مِنَ الْأَنْصَارِ يَجْلِسُ إِلَى النَّبِيِّ صَلَّى اللّٰهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ فَيَسْمَعُ مِنَ النَّبِيِّ صَلَّى اللّٰهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ الْحَدِيثَ، ‏‏‏‏‏‏فَيُعْجِبُهُ وَلَا يَحْفَظُهُ، ‏‏‏‏‏‏فَشَكَا ذَلِكَ إِلَى النَّبِيِّ صَلَّى اللّٰهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ، ‏‏‏‏‏‏فَقَالَ:‏‏‏‏ يَا رَسُولَ اللّٰهِ إِنِّي أَسْمَعُ مِنْكَ الْحَدِيثَ فَيُعْجِبُنِي وَلَا أَحْفَظُهُ، ‏‏‏‏‏‏فَقَالَ رَسُولُ اللّٰهِ صَلَّى اللّٰهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ:‏‏‏‏ “ اسْتَعِنْ بِيَمِينِكَ وَأَوْمَأَ بِيَدِهِ لِلْخَطِّ „‏‏‏‏

(Sinngemäß:)

Hadhrat Abū HurairaRA berichtet, dass einst ein Anṣārī zum Heiligen ProphetenSAW kam und sagte: ‚O Prophet Allahs, ich höre Ihre Aussagen, aber ich kann sie mir nicht merken.ʿ Der Heilige ProphetSAW antwortete: ‚Unter Zuhilfenahme deiner rechten Hand, schreibe auf, was ich gesagt habe.ʿ“[6]

Aus dieser Überlieferung wird ersichtlich, dass der Heilige Prophet MuhammadSAW einigen Gefährten selbst anordnete, seine Worte niederzuschreiben.

2)

Aus einer anderen Überlieferung erfahren wir, dass Hadhrat Amr bin al-As die Worte des Heiligen ProphetenSAW niederzuschreiben pflegte. Einige andere mahnten ihn, dies zu unterlassen. Daraufhin ließ er davon ab. Als der Heilige Prophet jedoch davon erfuhr, sagte er:

اكْتُبْ ، فَوَالَّذِي نَفْسِي بِيَدِهِ مَا يَخْرُجُ مِنْهُ إِلَّا الْحَقُّ

„Du solltest ruhig schreiben, denn bei Allah, nichts verlässt meine Zunge, außer dass es die Wahrheit ist und richtig.“[7]

Hernach begann er wieder, die Worte des Propheten niederzuschreiben.

 

3)

In Bukhari ist überliefert:

أَبَا هُرَيْرَةَ يَقُولُ مَا مِنْ أَصْحَابِ النَّبِيِّ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ أَحَدٌ أَكْثَرَ حَدِيثًا عَنْهُ مِنِّي إِلَّا مَا كَانَ مِنْ عَبْدِ اللَّهِ بْنِ عَمْرٍو فَإِنَّهُ كَانَ يَكْتُبُ وَلَا أَكْتُبُ

„Hadhrat Abū HurairaRA berichtet, dass es keinen Gefährten des Heiligen ProphetenSAW gibt, der mehr Ahadith erzählt hat als ich; außer ʿAbdullāh bin ʿAmr, weil er die Angewohnheit hatte, ein Hadith niederzuschreiben, nachdem er es gehört hatte, etwas, das ich nicht tat.“[8]

 

Aufteilung in Bezug auf den Ursprung der Sanad[9]
1. Marfū’( مرفوع) Ein Hadith, das auf den Heiligen ProphetenSAW zurückgeführt werden kann. Wenn zum Beispiel der Überlieferer berichtet, dass er etwas vom Heiligen ProphetenSAW hörte oder dass er etwas sagte oder etwas praktizierte.

  1. Muttaṣil ( متصل) Ein Hadith, dessen Überlieferungskette lückenlos ist.
  2. Mursal ( مرسل) Ein Hadith, bei dem kein Gefährte des Heiligen ProphetenSAW in der Überlieferungskette angeführt wird; wenn zum Beispiel ein tābiʿ berichtet, dass der Heilige ProphetSAW dies oder jenes sagte oder praktizierte.
  3. Munqaṭiʿ (منقطع) Ein Hadith, bei dem zwar Gefährten des Heiligen ProphetenSAW in der Überlieferungskette Erwähnung finden, aber andere Überlieferer fehlen. Insofern ist hier die Überlieferungskette lückenhaft.

Aufteilung in Bezug auf die Anzahl der Überlieferer[10]
1. Mutawātir ( متواتر): mutawātir ist ein Hadith, das von sehr vielen Personen überliefert wurde, wodurch es schwer wird, es als nicht authentisch zu klassifizieren.

  1. Mašhūr ( مشهور): Ein Hadith, in dem mindestens drei Überlieferer in jeder Überlieferungsgliedkette einer Überlieferungskette vorhanden sind.
  2. ʿAzīz ( عزيز): Ein Hadith, in dessen Überlieferungskette mindestens zwei Überlieferer in einer Überlieferungsgliedkette vorhanden sind.
  3. Ġarīb ( غريب): Ein Hadith, in dessen Überlieferungskette nur noch ein Überlieferer in einer Überlieferungsgliedkette vorhanden ist.

Die Arten der Ahadith in Bezug auf die Eigenschaft der Überlieferer[11]
1. Ṣaḥīḥ ( صحیح): Die Überlieferer eines Hadith sind bekannt für ihre Wahrhaftigkeit und Rechtschaffenheit. Sie sind tugendhaft, aufrichtig und beherzigen das Namaz. Sie brechen nicht die Gebote Gottes. Sie besitzen ein gutes Gedächtnis- und Intelligenzvermögen. Die sanad dieser Hadith ist muttaṣil (lückenlos).

  1. Ḥasan ( حسن): Ein Hadith, dessen Überlieferer ein wenig Gedächtnisschwäche vorweist, andere Kriterien jedoch erfüllt, und insofern gewisse Eigenschaften aufweist.
  2. Ḍaʿīf ( ضعیف): Ein Hadith, dessen Überlieferer weder als ṣaḥīḥ noch als Husan einzustufen ist. Zum Beispiel dann, wenn Zweifel an der Ehrlichkeit oder am Gedächtnisvermögen eines Überlieferers besteht.
  3. Mauḍūʿ ( موضوع): Ein Hadith, das fälschlicherweise dem Heiligen ProphetenSAW in Verbindung gebracht wird. Es wird behauptet, dass der Heilige ProphetSAW eine Aussage getroffen hätte, wiewohl dies nicht der Wahrheit entspricht.
  4. Maqbūl ( مقبول): Ein Hadith, das entweder ṣaḥīḥ oder ḥasan ist.
  5. Mardūd ( مردود): Ein Hadith, das entweder ḍaʿīf oder mauḍūʿ ist. Diese Art von Hadith gilt es zu widerlegen.

 

Arten von Hadith -Büchern[12]

Hadith-Bücher werden nach Schreibstil, Zweck des Schreibens, den Bemühungen des Verfassers und dem Niveau der Genauigkeit unterteilt.
Zum Beispiel:

  1. Musnad ( مسند): Das sind Hadith-Bücher, in denen alle Überlieferungen der Gefährten des Heiligen ProphetenSAW nach Themen sortiert sind. Beispielsweise werden zuerst Überlieferungen von Hadhrat Abu BakarRA angeführt, gefolgt von denen von Hadhrat UmarRA, dann jene von Hadhrat UsmanRA und dann die Hadhrat AliRA und denen von
    anderen Gefährten. In „Musnad Aḥmad bin Ḥanbal“ sind 40.000 Überlieferungen von verschiedenen Gefährten angeführt. Der Verfasser heißt Hadhrat Imam Ahmad Bin Hanbal. Er wurde 164 nach Hidschra geboren und starb im Jahre 241 nach Hidschra.
  2. Muʿǧam (معجم ): Hadith-Bücher, die nach Gelehrten oder Orten unterteilt sind, wie zum Beispiel das „Muʿǧamu ṭ-Ṭabrānī“.
  3. Ǧāmiʿ (جامع ): Das sind Hadith-Bücher, in denen die Überlieferungen nach verschiedenen Themen und in einer spezifischen Reihenfolge unterteilt sind. Zum Beispiel unterteilt in die Themen „Grundsätze“, „Geboten“, „Verhaltensregeln“, „Gesellschaft“, „Sufismus“, „Moral“,
    „Geschichte“ und „Exegese“ usw. Das „Ṣaḥīḥu l-Buḫārī“ und das „atTirmiḍī“ sind ǧāmiʿ-Hadith-Bücher.
  4. Sunan ( سنن): In solchen Hadith-Büchern sind nur Überlieferungen aufgenommen, die Gebote und Verhaltensregeln zum Thema haben. Diese Hadith-Bücher werden der Islamischen Jurisprudenz zugeordnet. Dazu gehören Bücher wie zum Beispiel das „Sunan Abū Dāwūd“, oder das „Sunan an-Nasāʿī“.
  5. Ṣaḥīḥain ( صحیحین): Das sind die zwei Bücher, die hinsichtlich ihrer Authentizität als besonders glaubwürdig gelten. Dabei handelt es sich um das „Ṣaḥīḥi l-Buḫārī“ und das „Ṣaḥīḥ Muslim“.
  6. ṣiḥāḥ sitta (صحاح ستہ) : Es gibt sechs Schriftsammlungen, die als authentisch angesehen werden: Buḫārī, Muslim, at-Tirmiḏī, Abū Dāwūd, Ibn-e Māǧa und an-Nasāʿī. (Das „Muwaṭṭa“ von Imam Malik wurde ausgelassen, da alle Ahadith in diesem Buch auch in den „Ṣaḥīḥain“
    stehen.)

 

Hadith- Werke und Sammlungen[13]

Die bedeutendsten Hadith-Bücher mitsamt einer kurzen Beschreibung werden im Folgenden aufgelistet:

1 Ṣaḥīḥ al
Buḫārī
Imam Muhammad bin
Ismāʿīl Buḫārī
(194 bis 256 n. d. H.)
Von allen Hadith-Büchern
ist dieses das authentischste
Werk. Imam Buḫārī hat für
sein Sammelwerk von 400.000
gesammelten Ahadith nur 4000
für dieses Werk auserwählt. Er
arbeitete mit äußerster Vorsicht.
Zweifelsohne ist sein Rang von
allen muḥaddiṯīn der höchste.
2 Ṣaḥīḥ
Muslim
Imam Muslim bin
Ḥaǧǧāǧ
(204 bis 261 n. d. H.)
Der Rang dieses Werkes ist
zwar niedriger als der von Ṣaḥīḥ
al-Buḫārī
, aber höher als alle
anderen Hadith-Sammlungen.
Eine Überlieferung, die von Ṣaḥīḥ
al-Buḫārī
und Ṣaḥīḥ Muslim
bestätigt wird, wird als die beste
und stärkste von allen bewertet.
Man nennt diese muttafaqun
ʿalaih
(von beiden anerkannt).
3 Ǧāmiʿ
Tirmiḏī
Abū ʿĪsā Muhammad
binʿĪsā at-Tirmidī
(209 bis 279 n. d. H.)
Zusammen mit „Ṣaḥīḥ al
Buḫārī“
und „Ṣaḥīḥ Muslim“
bilden die folgenden vier Bücher
die authentischste Sammlung
aller Hadith-Bücher. Sie
werden als Ṣiḥāḥ-e Sitta (die
authentischen Sechs) bezeichnet.
Der Stellenwert dieser Bücher
entspricht mehr oder weniger der
Anordnung in dieser Tabelle.
4 Sunan Abī
Dāʾūd
Abū Dāʾūd Sulaiman
bin ʿAšʿaṯ (202 bis 275
n. d. H.)
5 Sunan
Nasāʾī
Ahmad bin Šuʿaib an
Nasāʾī (215 bis 306 n.
d. H.)
6 Sunan Ibn
Māǧa
Muhammad bin Yazīd
ibn Māǧa Qazwīnī
(209 bis 273 n. d. H.)
7 Muwaṭṭaʾ
Imam Mālik
Imam Mālik ibn Anas
(95 bis 179 n. d. H.)
Dieses Werk ist von hoher
Bedeutung. Manche haben es
sogar mit „Ṣaḥīḥ al-Buḫārī“
gleichgesetzt. Doch da dieses
Buch hauptsächlich auf die Art
und Weise der Jurisprudenz
verfasst wurde, wird es bei den
Hadith-Büchern nicht zu den
Ṣiḥāḥ gezählt. Doch das Buch ist
nicht minder in seinem Rang als
irgendeine Hadith-Sammlung.
Imam MālikRH gehört zu den
Aʾimma-e Arbaʿa (die vier
großen Imame der islamischen
Jurisprudenz) der Fiqh.
8 Musnad
Imam Abū
Ḥanīfa
Imam Nuʿmān bin Ṯābit
Abū ḤanīfaRA
(80 bis 150 n. d. H.)
Imam Abū Hanifah genießt unter
den vier Gelehrten der Fiqh den
höchsten Rang. Er war weder ein
muḥaddiṯ noch hat er sich mit
diesem Bereich befasst. Aufgrund
der Errichtung seiner Jurisprudenz
hat er jedoch einige Ahadith
zusammengetragen.
9 Musnad
Imam Šāfʿī
Imam Muhammad bin
Idrīs ŠāfʿīRA
(105 bis 204 n. d. H.)
Auch er war einer der vier
Gelehrten der Fiqh. Seine Schrift
umfasst eine kleine Sammlung
von Ahadith zur Bestätigung
seiner Jurisprudenz.
10 Musnad
Ahmad
Imam Ahmad bin
Muhammad bin Ḥanbal
(161 bis 241 n. d. H.)
Auch er gehörte zu den den
vier Gelehrten der Fiqh, aber
auch seine Hadith-Sammlung
ist ausgezeichnet und von
allen Hadith-Sammlungen
ist sein Buch wahrscheinlich
das umfangreichste. Doch die
Authentizität der Überlieferungen
kommt nicht den Ṣiḥāḥ gleich.
11 Sunan
Dārimī
ʿAbdullāh bin ʿAbdi-r
Raḥmān Dārimī
(181 bis 255 n. d. H.)
Nach den Ṣiḥāḥ-e Sitta ist
der Rang dieses Werkes
hervorzuheben.
12 Muʿǧam-e
Kabīr wa
Ausaṭ wa-
Ṣagīr
Sulṭān bin Ahmad
Ṭabarānī
(260 bis 360 n. d. H.)
Er war ein berühmter muḥaddiṯ.
13 Sunan
Dāraquṭnī
Ali bin Muhammad
Dāraquṭnī
(306 bis 385 n. d. H.)
Er war ein berühmter muḥaddiṯ.
14 Mustadrak
Ḥākīm
Abū ʿAbdillāh
Muhammad bin
ʿAbdillāh al-Ḥākīm
(321 bis 405 n. d. H.)
Er war ein berühmter muḥaddiṯ.
15 Diverse
Schriften
über Hadith
und sīrat
Ahmad bin Ḥusain
Baihaqī
(384 bis 458 n. d. H.)
Er war ein berühmter muḥaddiṯ.

 

Kurzer Lebenslauf der Autoren der ṣiḥāḥ sitta[14]


Hadhrat Imam al-BukhariRH (194-256 n.H.)

Sein Name ist Muhammad Bin Ismail BukhariRH. Imam BukhariRH ist im Jahre 194 nach der Hidschra in Buchara geboren und verstarb im Jahr 256 nach der Hidschra. Er war ḥāfiẓ-e ḥadīṭ, erhaben, gottesfürchtig und ein begabter Gelehrter der Hadith. Sein Werk heißt „Ǧāmiʿ Ṣaḥīḥu l-Buḫārī“. In Bezug auf die Authentizität ihrer Hadith genießt das Buch die Anerkennung als „aṣ-Ṣaḥḥu l-kutubi baʿda kitābillāh“ (das richtige Buch nach dem Buche Allahs).

Hadhrat Imam MuslimRH (202-261 n.H.)

Sein Name ist Muslim Bin HajjajRH. Imam MuslimRH ist im Jahre 202 nach der Hidschra geboren und im Jahre 261 nach der Hidschra gestorben. Er lebte in Nischapoor. Er war ein anerkannter Gelehrter der Hadith und besaß einen hohen Rang in seiner Rechtschaffenheit und Demut. Zudem war er ein ḥāfiẓ-e-qurʾān (hat den gesamten Heiligen Qur’an auswendig
gelernt). Sein Schriftwerk heißt „Ṣaḥīḥ Muslim“. Die thematische Anordnung der Hadith in diesem Buch ist vorzüglich. Nach Ṣaḥīḥ Buḫārī gilt das Ṣaḥīḥ Muslim als authentischstes Buch.

Hadhrat Imam TirmidhīRH (209-279 n.H.)

Sein Name ist Muhammad Bin Isa. Imam TirmidhīRH ist im Jahre 209 nach der Hidschra geboren und im Jahre 279 nach der Hidschra verstorben. Er lebte in der Stadt Tirmad in Turkistan. Er war ein wohlbekannter Gelehrter der Hadith und hatte einen hohen Rang inne in seiner Gottesfürchtigkeit. Sein Schriftwerk heißt „Ǧāmiʿ-e-Tirmiḏī“. Von der Rangordnung
her steht es an dritter Stelle der ṣiḥāḥ sitta. Hadhrat Imam Tirmidhirh hat in seinem Buch neben der Überlieferungskette die Glaubwürdigkeit und Anerkennung der Hadith unter den Gelehrten und somit deren Geltung und Wert geschildert. Diese Eigenschaft macht dieses Buch einzigartig im Vergleich zu den anderen Büchern.

Hadhrat Imam Abi DawudRH (202-275 n.H.)

Sein Name ist Suleman Bin Ash´asRH. Er ist im Jahre 202 nach der Hidschra geboren und im Jahre 275 n.H. verstorben. Er lebte in Sijistaan und war ein überaus anerkannter Hadith-Gelehrter, der auch für seine Frömmigkeit und Gottesfurcht berühmt war. Er wanderte später nach Basra aus, wo er auch verstarb. Sein Schriftwerk heißt Sunan Abī Dāwūd und belegt den vierten Platz innerhalb der ṣiḥāḥ sitta.

Hadhrat Imam Ibn-e MajaRH (209-275 n.H.)

Sein Name ist Muhammad Bin MajaRH. Er ist im Jahre 209 nach der Hidschra in der berühmten Stadt Qazvin in Irak geboren und verstarb 275 nach der Hidschra. Maja war entweder der Name oder der Titel seines Vaters. Er war ein anerkannter Hadith-Gelehrter und eine wohlbekannte und geschätzte Persönlichkeit. Sein Buch heißt „Sunan Ibn-e Māǧa“ und belegt den fünften Platz auf der Rangliste der ṣiḥāḥ sitta.

Hadhrat Imam NasaiRH (215-303 n.H.)

Sein Name ist Ahmad Bin ShuaibRH. Er ist im Jahre 215 nach der Hidschra geboren und im 303 nach der Hidschra verstorben. Er lebte in Nasa, einer berühmten Stadt in Chorasan. Er hatte einen hohen Rang inne in seiner Gottesfurcht und Askese. Ihm wurde der Titel „Gelehrter des Hadith“ zuteil. Sein Buch heißt „Sunan an-Nasāʿī“ und hat belegt den sechsten Platz in den ṣiḥāḥ sitta.

Hadhrat Imam MalikRH (93-179 n.H.)

Sein Name ist Malik Bin Anas. Er ist im Jahre 93 nach der Hidschra geboren und im Jahr 179 n.H. gestorben. Er war ein Anwohner Medinas. Als Hadith-Gelehrter trägt er den Titel des „imām-e muḥaddiṯīn“. Unter den anerkannten Hadith-Gelehrten ist er der Älteste. Alle Gelehrten waren sich seiner großen Erhabenheit bewusst und beugten sich seinem immensen Wissen. Er erhielt den ehrenwerten Titel des „ālim-e madīnatur-rasūlSAW“ (Gelehrter der Stadt des Heiligen ProphetenSAW). In Anstand und Gottvertrauen sucht man seinesgleichen. Sein Schriftwerk trägt den Titel „Muwaṭṭa Imam Malik“ und gehört zu den ersten Sammlungen von Ahadith, weshalb es auch große Anerkennung findet. Selbst Imam Bukhari und Imam Muslim nahmen in ihren eigenen authentischen Werken seine Ahadith auf.

 

Aussagen des Verheißenen MessiasAS in Bezug auf Hadith

 

Der Stellenwert des Hadith in der Lehre des Islam

„Der Gerade Weg, um den zu zeigen ich diesen Artikel geschrieben habe, besteht darin, dass die Muslime drei Dinge besitzen, welche zu islamischen Rechtleitungen führen: (1) Der Heilige Koran, welches das Buch Gottes ist. Wir besitzen kein eindeutigeres und gewisseres Wort. Es ist das Wort Gottes, es ist frei von den Verunreinigungen des Zweifels und der Spekulation. (2) Die zweite Führung ist die Sunna…(3) Das dritte Mittel für die Rechtleitung ist das Hadith.“[15]

„Ich betone nachdrücklich, dass Gott für eure Führung drei Lehrmittel vorgesehen hat: Das erste von ihnen ist der Heilige Qur’an… (Fußnote: Die zweite Quelle zur Rechtleitung ist die Sunna, also die reine Praxis des Heiligen Propheten MuhammadSAW, die er durch seine Taten zeigte, beispielsweise das Vorzeigen des Gebets oder die Art des Fastens. Dies ist mit Sunna gemeint, nämlich die Praxis des Propheten, also die Umsetzung des Wortes Gottes in die Tat. Die dritte Quelle zur Rechtleitung sind die Hadith, die aus der Sammlung der Aussprüche des Heiligen ProphetenSAW bestehen, welche nach seinem Tode niedergeschrieben wurden. Die Hadith sind dem Qur‘an sowie der Sunna untergeordnet, da die meisten Hadith auf Vermutung beruhen. Doch eine Bestätigung aus der Sunna verleiht einem Hadith den Rang der festen Überzeugung. (Der Verfasser))“[16]

„Vielmehr stellt das Hadith die dritte Quelle der Rechtleitung dar. Sie erklären viele geschichtliche, ethische und rechtliche Probleme des Islam; und die große Nützlichkeit der Hadith liegt in der Tatsache, dass sie ein Diener des Qur‘an und der Sunna ist. Manche Leute wissen so wenig von der wirklichen Stellung des Heiligen Qur‘an, dass sie der Hadith die Stellung eines Richters über den Qur‘an zuschreiben, wie es die Juden mit einigen ihrer Traditionen machten. Wir aber betrachten das Hadith als einen Diener des Qur‘an und der Sunna; nun soll aber ein Diener keineswegs den Meister herabsetzen, sondern dessen Wichtigkeit und Erhabenheit geradezu hervorheben. Der Heilige Qur’an ist das Wort Gottes, die Sunna die Praxis des Heiligen Propheten MuhammadSAW. Die Hadith aber ist ein unterstützendes Zeugnis für die Sunna. Es ist falsch zu sagen (Gott bewahre), dass die Hadith als Richter über den Qur‘an gelten könne. Wenn es überhaupt einen Richter über das Heilige Buch gibt, so ist es der Qur‘an selbst. Das Hadith, welches nur eine untergeordnete Stellung einnimmt, kann keineswegs über den Qur’an richten. Es stellt vielmehr ein unterstützendes Argument dar. Der Qur‘an und die Sunna haben das ganze wirkliche Werk vollendet, die Hadith aber bringt nur eine zusätzliche Bestätigung hinzu. Wie kann also die Hadith die Stellung des Richters über den Heiligen Qur‘an einnehmen?“[17]

Unterschied zwischen Hadith und Sunna

„Hadith und Sunna sind verschiedene Dinge. Mit Sunna meinen wir die praktischen Gepflogenheiten des Heiligen ProphetenSAW, die sich durch eine Regelmäßigkeit auszeichnen. Sie ist seit Anbeginn mit dem Heiligen Koran erschienen und wird immer mit ihm bleiben. In anderen Worten kann man sagen: Der Heilige Koran ist das Wort Gottes und die Sunna die Praxis des Heiligen ProphetenSAW. Seit jeher ist es Allahs Praxis, dass, wenn Gesandte das Wort Gottes für die Rechtleitung der Menschen bringen, sie durch ihr Tun, also durch ihre Praxis, dieses Wort erläutern, damit die Leute über die Bedeutung des Wortes nicht im Zweifel gelassen werden. Sie befolgen selbst das Wort und bewegen andere ebenso dazu…

Mit Hadith meinen wir jene Worte, die in Form von Erzählungen etwa 150 Jahre nach dem Heiligen ProphetenSAW durch verschiedene Überlieferer gesammelt wurden. Der Unterschied zwischen Sunna und Hadith besteht also darin, dass die Sunna ein praktischer Weg ist, welcher sich durch eine Regelmäßigkeit auszeichnet und den der Heilige ProphetSAW durch seine eigene Hand gegründet hat. In den Rängen der Gewissheit nimmt es den zweiten Platz hinter dem Heiligen Koran ein. Der Heilige ProphetSAW nahm sich der Aufgabe der Aufrechterhaltung der Sunna genauso an wie der Verbreitung des Heiligen Koran. Genauso wie der Heilige Koran völlige Gewissheit ist, ist auch die praktizierte und regelmäßige Sunna Gewissheit. Beide Dienste hat der Heilige ProphetSAW mit seiner eigenen Hand geleistet und empfand beide als seine Pflicht….“[18]

„Niemand sollte dem Irrtum verfallen, dass Hadith und Sunna ein und dasselbe seien, denn mit der Sammlung der Ahadith wurde erst etwa einhundert oder einhudertfünfzig Jahre später begonnen, wohingegen die Sunna schon von Anfang an und Seite an Seite mit dem Heiligen Qur‘an existierte. Nach dem Heiligen Qur‘an gibt es keine Gottesgabe und Quelle der Weisheit, für die die Muslime so dankbar sein müssen wie für die Sunna. Gott und dem Gesandten oblagen diesbezüglich nur zwei Verantwortungen: Nämlich, dass Gott anhand der Offenbarung des Heiligen Qur’an durch Sein Wort Seinen Willen der Schöpfung bekanntgab. Dies war die Pflicht des göttlichen Gesetzes. Die Pflicht des Heiligen ProphetenSAW bestand darin, das Wort Gottes durch Praxis und Anwendung für die Menschen klar und deutlich zu demonstrieren und zu erklären. Der Heilige ProphetSAW setzte also das mündliche Wort in die Tat um; durch seine Sunna, also seine Praxis, löste er schwierige Fragen und komplexe Zusammenhänge. Es ist nicht richtig, zu sagen, dass diese Aufgabe der Hadith auferlegt worden sei, denn der Islam hatte ja seine Herrschaft auf der Erde schon lange aufgerichtet, bevor mit der Sammlung der Hadith begonnen wurde. (Fußnote: Die Ahl-i-Hadith bezeichnen sowohl die Praxis als auch die Aussprüche des Heiligen ProphetenSAW als Hadith. Mir geht es nicht um ihre Begriffe. Die Sunna ist tatsächlich eigenständig und muss getrennt betrachtet werden. Die Verbreitung der Sunna geschah durch den Heiligen ProphetenSAW selbst. Die Hadith sind getrennt zu betrachten und wurden später gesammelt.) Verrichteten etwa die Leute ihre Gebete nicht schon lange vorher? Zahlten sie nicht die Zakat oder vollzogen sie nicht die Pilgerfahrt oder wussten sie noch nicht, was ihnen erlaubt und was verboten war?“[19]

Bedeutung der Hadith-  Weisung für die Jamaat

„Für unsere Jamaat muss es eine Pflicht sein, ein Hadith, welches nicht im Widerspruch und Gegensatz zum Koran und der Sunnah steht, egal wie niedrig dieses in seiner Rangstufe auch sein möge, zu befolgen, und dem von Menschen erfundenen Fiqh vorzuziehen. Und falls eine Angelegenheit im Hadith nicht vorzufinden ist, noch in der Sunna oder im Koran, dann sollen sie der Fiqh Hanafi folgen, denn das Übergewicht dieser Gruppierung ist ein Beleg für den Willen Gottes. Und falls die Hanafiten Rechtschule aufgrund von gegenwärtigen Abwandlungen nicht in der Lage ist, einen richtigen Rechtsspruch auszusprechen, dann sollen die Gelehrten dieser Silsilah von ihrem gottgegebenen Idschtihad Gebrauch machen.“[20]

„Ich habe in Erfahrung gebracht, dass einige von euch die Hadith in Bausch und Bogen verwerfen. Wer das tut, befindet sich in offenbarem Irrtum, und dies ist nicht meine Lehre.“[21]

„Aber obgleich die Hadith nicht immer über alle Zweifel erhaben sein kann, so verdient es dennoch als nützlich angenommen zu werden, vorausgesetzt, dass es dem Heiligen Qur‘an und der Sunna nicht widerspricht. Als unterstützender Anhänger des Qur‘an und der Sunna nützt uns das Hadith auch als ein großer Schatz für islamisches Wissen.

Fehlende Würdigung des Hadith ist darum gleichbedeutend mit der Entfernung eines Körperteils des Islam. Wenn aber ein Hadith dem Heiligen Qur‘an und der Sunna widerspricht, oder auch nur einem Hadith, welches seinerseits mit dem Heiligen Qur’an übereinstimmt, oder wenn ein Hadith dem Sahih Bukhari widerspricht, dann soll es nicht angenommen werden. Denn seine Akzeptanz wäre gleichbedeutend mit der Verwerfung des Heiligen Qur‘an und auch aller jener Ahadith, die mit dem Heiligen Qur’an übereinstimmen. Und ich bin mir sicher, dass keine rechtschaffene Person einen solchen Glauben haben wird, an ein Hadith zu glauben, das gegen den Qur’an und die Sunna spricht! Auf jeden Fall sollt ihr die Ahadith gebührend würdigen und aus ihnen so weit wie möglich Nutzen ziehen. Schließlich beziehen sie sich auf den Heiligen Propheten MuhammadSAW. Solange der Heilige Qur‘an und die Sunna ihr nicht widersprechen, sollt auch ihr sie nicht verwerfen. Im Gegenteil: Die echte Ahadithe-Nabawiyya soll die Grundlage all eurer Bewegung und Ruhe, all eures Tuns und Lassens sein, damit jede eurer Aktivitäten auf ein Hadith beruht. Und wenn ein Hadith klar und deutlich dem Text des Heiligen Qur‘an widerspricht, dann sollt ihr versuchen, sie durch bestmögliche Interpretation mit dem Qur‘an in Einklang zu bringen. Möglicherweise könnte der Widerspruch auf einer falschen Auslegung deinerseits beruhen. Wo aber solch eine Übereinstimmung nicht möglich ist, da sollte das betreffende Hadith verworfen und ausgemerzt werden, weil es nicht vom Heiligen Prophetensaw herrühren kann. Aber ein Hadith, welches als Dhaif gilt aber mit dem Heiligen Qur‘an übereinstimmt, solltet ihr annehmen, da der Heilige Qur‘an es ja bestätigt.“[22]

 

Quellen

Hadhrat Mirza Ghulam AhmadAS, der Verheißene Messias:  Die Arche Noahs, Frankfurt a.M, Zweite, überarbeitete Au­flage der deutschen Übersetzung 2015

http://www.ahmadiyya.de/bibliothek/art/die-arche-noahs/

Hadhrat Mirza Ghulam AhmadAS, der Verheißene Messias:  Der Rückblick, Frankfurt, Erste deutsche Übersetzung/Auflage 2013

http://www.ahmadiyya.de/bibliothek/art/der-rueckblick/

Hadhrat Mirza Bashir AhmadRA: Das Siegel der Propheten Band 1, Frankfurt a.M., Erste deutsche Übersetzung 2016

http://www.ahmadiyya.de/bibliothek/art/das-siegel-der-propheten-band-1/

Garten der Rechtschaffenen, Frankfurt a.M., Erste Auflage der deutschen Übersetzung 2017

http://www.ahmadiyya.de/bibliothek/art/garten-der-rechtschaffenen/

 

[1] Islam – Idee und Praxis, S.46 , Masud Ahmad Jhelumi.

[2] Garten der Rechtschaffenen, Einführung, S.23-27

[3] Das Siegel der Propheten – Bd. 1, S.43f., Hadhrat Mirza Bashir AhmadRA

[4] Das Siegel der Propheten – Bd. 1, S.44-46., Hadhrat Mirza Bashir AhmadRA

[5] Garten der Rechtschaffenen, Einführung, S.28

[6] Sunan at-Tirmiḏī, Abwābu l-ʿIlm, Bābu Mā ǧāʾa fī r-Ruḫṣati fīhi, Hadith Nr. 2666

[7] Ṣaḥīḥ al-Buḫārī, Kitābu l-ʿIlm, Bābu Kitābati l-ʿIlm, Hadith Nr. 113

[8] Ṣaḥīḥ al-Buḫārī, Kitābu l-ʿIlm, Bābu Kitābati l-ʿIlm, Hadith Nr. 113

[9] Garten der Rechtschaffenen, Einführung, S.28f.

[10] Garten der Rechtschaffenen, Einführung, S.29

[11] Garten der Rechtschaffenen, Einführung, S.30

[12] Garten der Rechtschaffenen, Einführung, S.30f.

[13] Das Siegel der Propheten – Bd. 1, S.73-75, Hadhrat Mirza Bashir AhmadRA

[14] Garten der Rechtschaffenen, Einführung, S.32-34

[15] Der Rückblick S.18f.

[16] Die Arche Noahs, S.64

[17] Die Arche Noahs, S.126

[18] Der Rückblick S.19f.

[19] Die Arche Noahs, S.125

[20] Der Rückblick S.23

[21] Die Arche Noahs, S. 64

[22] Die Arche Noahs, S.127f.


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