Die Helfer des Königs der Feder.

IMAMINNEN – Warum darf es nicht eine Frau sein?

  1. Behauptung: Warum dürfen Frauen nicht das Amt eines Imams ausführen?

Entgegnung

  • Der Islam hat Frauen an gewissen Tagen und in bestimmten Situationen vom Gebet und anderen rituellen Handlungen freigestellt (z.B. während der Menstruation oder nach der Entbindung).
  • Keine Diskriminierung, sondern Entgegenkommen & Erleichterung für die Frau
  • Großteil der Musliminnen selbst fühlt sich dadurch nicht diskriminiert – Vorwurf geht oftmals von Nicht-Muslimen aus!
  • Imam muss das Gebet fünfmalig anleiten und unter keinen Umständen auslassen

 

Fazit:

  • Folglich würde ein eindeutiger Konflikt zwischen den Geboten des Heiligen Qur‘an und der Rolle eines weiblichen Imams entstehen.
  • Islam kennt Aufgabenteilung und Aufteilung der Hauptverantwortungen zwischen Mann & Frau
  • Erstaunlich: Islam ruft Männer dazu auf, z.B. im Haushalt mitzuhelfen (wie aus Praxis des Hl. Propheten MuhammadSAW hervorgeht), aber nirgends Verpflichtung für Frauen, Aufgaben der Männer zu übernehmen
  • Mann obliegt u.a. Ernährung der Familie, während Frau arbeiten und über ihr Geld frei verfügen kann

 

Die Rolle und der Rang einer Frau im Islam

  • Die Rolle und der Rang, den der Islam Frauen zugesprochen hat, sind erhabener und größer, als die eines Imam.

→ Solche Aussagen (vgl. „Paradies liegt unter den Füßen eurer Mütter“ IBN MAJAH/AN-NASAI) sind nirgends in islamischen Quellen zu männlichen Imamen vorfindbar! Verrichtung eines Gebets hinter einem noch so guten Imam ist keine Garantie aufs Paradies

  • Allein der Frau wurde im Islam der Stellenwert gegeben, dass sie Nachkommen mittels guter Erziehung nicht nur zu Imamen, vorbildlichen Bürgern, Wissenschaftlern oder Staatsoberhäuptern macht, sondern zu Paradiesbewohnern.

 

  1. Behauptung: Eine Frau hat jedoch genau das getan: Sie hat als erste Muslima eine Moschee in Deutschland eröffnet, die sie als erste Imamin leitet. Es sind auch keinerlei Kopfbedeckung oder Verschleierung notwendig. Männer und Frauen beten dort untereinander gemischt in derselben Moschee!

Entgegnung

  • Keine Folge einer vermeintlichen „Korrektur“ des Islam, oder gar ein „Beitrag zur Emanzipation“ der Frau

→ „Anpassung“ des Islam an andere Denkweisen ist Folge eines falschen Islamverständnisses & Ausdruck von Minderwertigkeitskomplexen aufgrund Kritik westlicher Denker

  • Weshalb besteht das Bedürfnis nach einer Umänderung von Geboten, wenn es doch bereits eindeutige Anweisungen diesbezüglich im Islam gibt, die Gott höchstpersönlich den Muslimen gab?
  • Islam = Religion für alle Menschen und alle Zeiten: o.g. Moschee beinhaltet Unerlaubte Neuerungen und Entstellungen der vollkommenen Lehre des Islam; wer als Muslim Veränderungen in Religion (z.B. in puncto Kleidervorschrift/Geschlechtertrennung) vornimmt, untergräbt gesamte Lehre des Islam

 

Seyran Ateş – die sogenannte „Imamin“

  • Todesdrohungen gegen Frau Ates entsprechen nicht Lehren des Islam; keinerlei Gewalt, Verfolgung oder Hass gestattet – stattdessen entsprechend der Lehre des Islam: Antworten mit Argumenten, Weisheit und Vernunft
  • Interessant ist auch die fragwürdige Expertise der sog. „Imamin“, Frau Seyran Ateş mit der sie nicht nur das Thema der Imamat verzerrt und somit die Lehren des Islam entstellt:
  • Jahrtausend alte Tradition der Beschneidung (auch im Judentum) verurteilt sie als ein Akt der „Einführung ins Patriachat“ und damit Ausdruck einer „von Männern dominierten“ Gesellschaft.
  • Ein Kopftuch als Ausdruck der Gotteszugehörigkeit einer Muslima (wie auch z.B. bei Nonnen) stehe ihrer Meinung nach der Integration entgegen.
  • Eine Verschleierung zum Schutze der Frau vor fremden Blicken degradiere ihrer Ansicht nach die Frau zu einem „Objekt, welches im Besitz eines Mannes“ stünde.

Fazit: Allesamt haltlose, rechtspopulistische Meinungen(!) zum Islam, denen sie sich aufgrund Mangel an Wissen über Islam beugt (Vermeintliche „liberale“ Moschee entspringt Minderwertigkeitskomplex)

 

  1. Behauptung: Wann wird der Islam endlich erlauben, dass Frauen in der-selben Moschee beten können, wie Männer?!

Entgegnung

  • Dieses Recht haben Frauen schon seit Beginn des Islam! Zu Lebzeiten des Heiligen ProphetenSAW: Verrichtung des Gebets in selber Räumlichkeit für Frauen und Männer; Männer in vorderer, Frauen in hinterer Hälfte (auch heute, falls erforderlich, auf diese Weise möglich)
  • Warum Frauen in hinterer Hälfte? Ganz einfach: Gebet = Erfordert Konzentration & Besinnung; v.a. einige Männer, falls sie hinten beten würden, würden abgelenkt oder Blick abschweifen lassen → Islam vertraut Frauen eher, dass sie sich nicht ablenken lassen
  • Sinn und Zweck des Gebets ist Vereinigung mit Gott & seine uneingeschränkte Anbetung
  • Trennung der Gebetsräume innerhalb der Moscheen erfolgte im Laufe der Zeit auf Wunsch der Frauen hin, denn es diente nicht ihrer Diskriminierung, sondern ihrem eigenen Vorteil → Frauen sind unter sich, ungezwungen, können außerhalb des Gebets auch ohne Sorge den Schleier ablegen etc.

 

  1. Behauptung: Mangelnde Konzentration kann doch unmöglich der Grund dafür sein, wieso der Islam die Geschlechtertrennung vorsieht! Das ist ein viel zu hoher Preis für einen sehr kleinen Vorteil und lässt den radikalen Charakter des Islam durchscheinen, der hier nur eins zum Ziel hat: Die Unterdrückung der Frau!

Entgegnung

  • Gebot der Geschlechtertrennung/Pardah zielt nicht nur auf Konzentrationsförderung im Gebet ab, sondern gilt sowohl für Männer als auch für Frauen
  • Islamische Philosophie der Geschlechtertrennung/Pardah nicht auf Moschee/Gebet beschränkt, sondern bezieht alle Möglichkeiten ein, wo durch Vernachlässigung dieses Gebots Schaden entstehen könnte
  • Beispiel: schwedisches Musikfestival (Bråvalla-Festival) zeigt mögliche Auswirkungen der Nicht-Beachtung: Es gab in letzten Jahren mehrere Vergewaltigungen und sexuelle Übergriffe auf Frauen
  • Moderatorin hat 2017 gefordert: Festival nur für Frauen + Eintritt für Männer untersagen, „bis Männer gelernt haben, sich zu benehmen“

(Quelle: https://www.rollingstone.de/bis-alle-maenner-lernen-sich-zu-benehmen-schweden-plant-musikfestival-nur-fuer-frauen-1276359/)

  • Islam stellt selbe Forderung der Geschlechtertrennung vorsorglich, d.h. VOR Entstehung potenziellen Schadens! D.h. die Menschen reagieren erst, wenn sich bereits negative Folgen zeigen und es zu spät ist
  • Islamische Lehre derart schön, sie bekämpft nicht erst negative Folgen, sondern unterbindet Schlechtigkeiten bereits in ihrem Anfangsstadium: „Diese Philosophie liegt der Lehre des Islams über die Verschleierung, Pardah, zugrunde. Das Buch Gottes bezweckt mit dieser Vorschrift nicht die Abgeschlossenheit der Frauen wie in einem Gefängnis. Dies kann nur die Meinung von Unwissenden sein, die die islamische Lebensweise nicht kennen.
    Der Zweck dieser Vorschrift ist, Männer und Frauen davon abzuhalten, ihre Blicke auf fremde Personen frei herumschweifen zu lassen und ihre Reize zur Schau zu stellen. Diese Regel trägt zum Guten für beide Geschlechter bei.” Die Philosophie Der Lehren des Islam, seite 89
  • Wenn sich durch Ablehnung des Pardah der moralische Zustand der Gesellschaft gebessert hat, werden wir einsehen, dass wir falsch lagen!

→ Stattdessen sehen wir Schlechtigkeiten und neg. Resultate!

→ Vermeintliche „Freiheit der Frau“ resultiert in Sittenlosigkeit der Gesellschaft

  • Auch auf das Verhalten der Männer kam der Verheißene MessiasAS zu sprechen: „Man beachte den Zustand der Männer, die sich wie ungezügelte Pferde verhalten! Sie fürchten weder Gott noch den jüngsten Tag; weltliche Genüsse haben sie zu Objekten ihrer Anbetung gemacht! So ist es von größter Wichtigkeit — noch vor der Forderung einer vermeintlichen Freiheit und Freizügigkeit der Frau — eher den Anstand und die moralische Verfassung der Männer zu korrigieren! Erst, wenn diese Besserung erfolgt ist und Männer mindestens einen solchen Grad der Beherrschung aufweisen, dass sie unter keinen Umständen mehr von ihren Begierden und Trieben ergriffen werden können — erst dann also könnte man die Frage überhaupt aufwerfen, ob das Pardah entbehrlich ist oder nicht. Ansonsten gleicht im gegenwärtigen Zustand die nachdrückliche Forderung einer vermeintlichen Freiheit und Freizügigkeit einer Handlung, bei der man Schafe den Wölfen überlässt.” Malfuzat, Band 7, Seite 134-135

 

 

Fazit: Diese Ausführung geht in dieselbe Richtung, wie die Forderung der schwedischen Moderatorin im Beispiel mit den sexuellen Übergriffen während der Festivals.

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