Die Helfer des Königs der Feder.

Qurʾān

Der Qurʾān (auch: Koran) ist das heilige Buch der Muslime in arabischer Sprache, das aus 114 Kapiteln, genannt Suren, besteht und die Grundlage des Islams darstellt. Jede Sura beginnt (mit Ausnahme der neunten Sura At-Taubah) mit der Basmala-Formel – Im Namen Allahs, des Gnädigen, des Barmherzigen. Der Qurʾān wurde dem Heiligen Propheten MuhammadSAW durch Allah in einer Zeitspanne von 23 Jahren offenbart. Die offenbarten Qurʾānverse wurden an ganz bestimmten Stellen in der uns heute vorliegenden Reihenfolge eingeordnet. Durch viele Maßnahmen war die Konservierung und Erhaltung des Originaltextes sichergestellt, sodass heute der Koran in unveränderter Form als originales Gotteswort vorliegt.


Inhaltsverzeichnis

  1. Aufbau
  2. Sammlung und Konservierung
  3. Inhalte
    • 3.1 Tafaseer
    • 3.2 Hadith
    • 3.3 Aussagen des Verheißenen MessiasAS
  1. Rezitation

 

Aufbau

„Er hat herabgesandt zu dir das Buch mit der Wahrheit, bestätigend das, was ihm vorausging; und vordem sandte Er herab die Thora und das Evangelium als eine Richtschnur für die Menschen;“ (3:4)

Der Heilige Qurʾān ist eine Zusammenstellung der mündlichen Offenbarungen an den Heiligen Propheten MuhammadSAW über einen Zeitraum von ca. 23 Jahren. Der Heilige Qurʾān ist das Heilige Buch und die Heilige Schrift der Muslime. Er legt für sie die Gesetze und Gebote, Codes für ihr soziales und moralisches Verhalten dar und enthält eine umfassende religiöse Philosophie. Die Sprache des Heiligen Qurʾān ist arabisch. Der Qurʾān besteht aus insgesamt 114 Kapiteln (auch: Sure bzw. Sura), die nach einer anderen Aufteilung in 30 Abschnitte (sogenannte Juz‘/Siparah) unterteilt werden, wozu in den meisten Ausgaben am Rand des Textes entsprechende Markierungen zu finden sind. Jeder dieser 30 Abschnitte ist wiederum in kleinere Abschnitte, die Rukus, aufgeteilt. Als Beispiel besteht die zweite Sura Al-Baqarah in den ersten 21 Versen aus zwei Rukus, d.h. vom ersten bis zum achten Vers ist das erste Ruku der Sura und das zweite Ruku vom 9. bis zum 21. Vers. Am Textrand sind Rukus durch den Buchstaben ع  (ayn) markiert. Die Zahl über diesem Symbol bezeichnet die Ruku-Nummer, gezählt vom Beginn der jeweiligen Sura an. Die Zahl im „Bauch“ des Symbols bezeichnet die Anzahl der Verse in dem soeben abgeschlossenen Ruku. Die Zahl unter dem Symbol bezeichnet die Ruku-Nummer, gezählt vom Beginn des Abschnitts (Siparahs) an.

Im Gegensatz zu einem weit verbreiteten Irrtum sind die Suren nicht der Länge nach angeordnet. Es folgt eine Auflistung der 114 Surentitel:

1 al-Fātiḥa Die Eröffnung
2 al-Baqara Die Kuh
3 Āl ʿImrān Die Sippe Imrans
4 an-Nisā‘ Die Frauen
5 al-Māʾida Der Tisch
6 al-Anʿām Das Vieh
7 al-A’raf Die Höhen
8 al-Anfāl Die Beute
9 at-Tauba Die Buße
10 Yūnus Jonas
11 Hūd Hud
12 Yūsuf Joseph
13 ar-Ra’d Der Donner
14 Ibrāhīm Abraham
15 al-Ḥiǧr Das steinige Land
16 an-Naḥl Die Biene
17 Banī Isrāʾīl Die Kinder Israel
18 al-Kahf Die Höhle
19 Maryam Maria
20 Ṭā-Hā Ta Ha
21 al-Anbiyāʾ Die Propheten
22 al-Ḥaǧǧ Die Wallfahrt
23 al-Muʾminūn Die Gläubigen
24 an-Nūr Das Licht
25 al-Furqān Die Rettung
26 aš-Šuʿarāʾ Die Dichter
27 an-Naml Die Ameisen
28 al-Qaṣaṣ Die Geschichte
29 al-ʿAnkabūt Die Spinne
30 ar-Rūm Die Römer
31 Luqman Luqman
32 as-Saǧda Die Anbetung
33 al-Aḥzāb Die Gruppen
34 Sabaʾ Die Sabäer
35 Fāṭir Der Schöpfer
36 Ya-Sin Ya-Sin
37 aṣ-Ṣāffāt Die in Reih und Glied stehen
38 Ṣād Sad
39 az-Zumar Die Scharen
40 al-Muʾmin Der Gläubige
41 Ḥā-Mīm Ḥā-Mīm
42 aš-Šūrā Die Beratung
43 az-Zuḫruf Der Prunk
44 ad-Duḫān Der Rauch
45 al-Ǧāṯiya Das Knien
46 al-Aḥqāf Die Dünen
47 Muḥammad Mohammed
48 al-Fatḥ Der Erfolg
49 al-Ḥuǧurāt Die Gemächer
50 Qāf Qaf
51 aḏ-Ḏāriyāt Das Aufwirbeln
52 at-Tūr Der Berg
53 an-Naǧm Der Stern
54 al-Qamar Der Mond
55 ar-Raḥmān Der Barmherzige
56 al-Wāqiʿa Die hereinbrechende Katastrophe
57 al-Ḥadīd Das Eisen
58 al-Muǧādala Der Streit
59 al-Ḥašr Die Versammlung
60 al-Mumtaḥina Die Prüfung
61 aṣ-Ṣaff Reih und Glied
62 al-Ǧumʿa Der Freitag
63 al-Munāfiqūn Die Heuchler
64 at-Taġābun Die Übervorteilung
65 aṭ-Ṭalāq Die Entlassung (Scheidung)
66 at-Taḥrīm Das Verbot
67 al-Mulk Die Königsherrschaft
68 al-Qalam Die Schreibfeder
69 al-Ḥāqqa Die Wahrheit
70 al-Maʿāriǧ Die Himmelsleiter
71 Nūḥ Noah
72 al-Ǧinn Die Jinn
73 al-Muzzammil Der sich eingehüllt hat
74 al-Mudaṯṯir Der sich zugedeckt hat
75 al-Qiyāma Die Auferstehung
76 Ad-Dahr Die Zeit
77 al-Mursalāt Die Gesandten
78 an-Nabaʾ Die Ankündigung
79 an-Nāziʿāt Die ausziehen
80 ʿAbasa Er zog die Stirne kraus
81 at-Takwīr Das Einhüllen
82 al-Infiṭār Die Spaltung
83 al-Muṭaffifīn Die Betrüger
84 al-Inšiqāq Das Zerbrechen
85 al-Burūǧ Die Türme
86 aṭ-Ṭāriq Der bei Nacht kommende
87 al-Aʿlā Der Allerhöchste
88 al-Ġāšiya Die zudecken wird
89 al-Faǧr Die Morgendämmerung
90 al-Balad Die Stadt
91 aš-Šams Die Sonne
92 al-Lail Die Nacht
93 aḍ-Ḍuḥā Der Morgen
94 Al-Inširāh Das Weiten
95 at-Tīn Die Feigenbäume
96 al-ʿAlaq Der Blutklumpen
97 al-Qadr Die Bestimmung
98 al-Bayyina Der klare Beweis
99 az-Zilzāl Das Beben
100 al-ʿĀdiyāt Das Laufen
101 al-Qāriʿa Die Polternde
102 at-Takāthur Die Sucht, mehr zu haben
103 al-ʿAsr Der Nachmittag
104 al-Humaza Der Stichler
105 al-Fīl Der Elefant
106 Quraiš Die Quraisch
107 al-Māʿūn Die Hilfeleistung
108 al-Kauṯar Die Fülle
109 al-Kāfirūn Die Ungläubigen
110 an-Nasr Die Hilfe
111 al-Lahab Die Flamme
112 al-Iḫlāṣ Die Aufrichtigkeit
113 al-Falaq Das Frühlicht
114 an-Nās Die Menschheit

Der Heilige Qurʾān wurde vom Heiligen Propheten Muhammadsaw Wort für Wort als Offenbarung von dem Einen Gott, dessen Eigenname Allah ist, in einer Zeitspanne von 23 Jahren empfangen. Man unterscheidet je nach Offenbarungsort „mekkanische“ von „medinensischen“ Suren. Es handelt sich beim Heiligen Qurʾān also nicht um inspiriertes Menschenwort, sondern um wörtliche Offenbarungen vom Schöpfer aller Wesen und Dinge. Ein Muslim ist angehalten, den Qurʾān jeden Morgen zu rezitieren und auf melodiöse Art und Weise nebst korrekter Aussprache, soweit möglich, vorzutragen. Es ist wohlbekannt, dass der Heilige ProphetSAW während des Ramadans den ganzen Qurʾān vorzutragen pflegte, und einige seiner Gefährten taten dasselbe. Es wird auch überliefert, der Heilige ProphetSAW habe während des Monats Ramadan den gesamten Qurʾān dem Engel Gabriel vorgetragen (Bukhari). Ein Nichtmuslim wird vielleicht diese letzte Behauptung nicht glauben, aber es besteht kein Zweifel darin, dass der Heilige ProphetSAW den ganzen Qurʾān aufzusagen pflegte, und er wird dies in einer bestimmten Anordnung getan haben. Die Reihenfolge der Offenbarung der Verse entspricht nicht der Anordnung wie wir sie in der endgültigen Zusammenstellung finden. Wieso?

Als der Qurʾān offenbart wurde, waren die darin enthaltenen Lehren und Dogmen für die Araber neu und unbekannt. Ihr Verstand musste erst an die Grundideen der islamischen Lehren und Dogmen gewöhnt und von denselben durchdrungen werden, um für die Einzelheiten der Lehren und Dogmen aufnahmefähig zu werden. Die früheren Offenbarungen kamen daher in Form von kurzen Kapiteln, welche vorerst das Fundamente berührten wie die Einheit Gottes, die Güte und Rücksicht gegen die Armen, die Notwendigkeit des Gottesdienstes und Gottes Gedächtnisses und die dadurch erreichten Verdienste, die Prophezeiungen über die Widerstände, die der Heilige ProphetSAW zu überwinden haben würde, die Behandlung der Muslime, das Voranschreiten des Islam und das Ende für seine Gegner. Als die Zahl der Muslime zunahm und der Islam begann, sich auszubreiten, begannen die Offenbarungen der Einzelheiten der Gesetze und Lehren des Islam. Die Reihenfolge, in der der Koran offenbart wurde, entsprach daher der damaligen Zeit. Aber als die Offenbarung einmal vollständig war und Hunderte und Tausende von Personen sie angenommen hatten und auch Nichtmuslime des Hintergrundes gewahr wurden, wurde es notwendig, seine Lehren und Dogmen von einem neuen Gesichtspunkt aus darzulegen. Deshalb gab der Heilige ProphetSAW unter göttlicher Führung Anordnungen für die endgültige Fassung des Qurʾāns. Dass dieserin einer der Zeit entsprechenden Anordnung offenbart wurde und dass die spätere, endgültige Reihenfolge der Suren sich auf die Bedürfnisse der zukünftigen Muslime ausrichtete, ist wahrhaftig ein großes Wunder und eine solche Tat konnte nur unter göttlicher Führung vollbracht werden.

Die Richtigkeit der Anordnung wird am besten durch den Inhalt bewiesen. Ein genaues Studium des Qurʾāns offenbart den inneren Zusammenhang zwischen den einzelnen Kapiteln und zeigt die dem Qurʾān innewohnende Logik und Perfektion.

Sammlung und Konservierung

Der Heilige Qurʾān wurde vom Heiligen Propheten MuhammadSAW Wort für Wort als Offenbarung von dem Einen Gott, dessen Eigenname Allah ist, in einer Zeitspanne von 23 Jahren empfangen. Es handelt sich beim Heiligen Qurʾān also nicht um inspiriertes Menschenwort, sondern um wörtliche Offenbarungen vom Schöpfer aller Wesen und Dinge.

Der Heilige Qurʾān umfasst die Grundlagen des Islam, in einem Satz das Gebot:

„Niemand ist anbetungswürdig außer Allah und MuhammadSAW ist der Gesandte Allahs“.

Der Heilige ProphetSAW pflegte nach dem Erhalt einer Offenbarung dem Schreiber der Verse, da der Prophet selbst nicht lesen und schreiben konnte, genau anzugeben, an welcher Stelle sie einzufügen seien. Er selbst rezitierte im Monat Ramadan den gesamten Heiligen Qurʾān in einer Reihenfolge, die später, unter dem Khalifat von Hadhrat UsmanRA, als kanonisch festgelegt wurde.

Die 6348 Verse des Heiligen Qurʾān umfassen auch die Eingangsverse, die so genannte Bismillah, also den Vers:

„Im Namen Allahs, des Gnädigen, des Barmherzigen.“

Diese Zählweise, wiewohl in vielen Koranausgaben nicht so vorgenommen, findet Rückhalt in den Worten des Heiligen Propheten MuhammadSAW, den so genannten Hadith.

Die erste Offenbarung empfing der Heilige ProphetSAW in der Höhle Hira in Form einiger Verse aus der (heutigen) 96. Sura Al-Alaq. Hierauf folgten die Offenbarungen über eine Spanne von 23 Jahren bis zu seinem Ableben. Die Überlieferung des Textes ist über jeden Zweifel erhaben. Derart viele Vorkehrungen zur Sicherung des Textes wurden für kein Buch der Welt vorgenommen. Und dies war auch gleichzeitig die Erfüllung des göttlichen Versprechens, das im 10. Vers der Sura Al-Hischr (15:10) festgehalten wurde:

Wahrlich, Wir, Wir Selbst haben diese Ermahnung hinabgesandt, und sicherlich werden Wir ihr Hüter sein.

1) Man weiß, dass der Heilige ProphetSAW einige Personen eigens dazu angestellt hatte, um ihnen jede Offenbarung sofort in die Feder zu diktieren. Von diesen Schreibern sind uns fünfzehn Namen überliefert (Fath Al-Bari, Band 9, Seite 19):

Zaid bin Thabit, Ubayy ibn Ka’b, Abdullah bin Sa’d bin Sa’d bin Abi Sarh, Zubair bin al-Awwam, Khalid bin Sa’id bin al-As, Aban bin Sa’id bin al-As, Hanzala bin al-Rabi al-Asadi, Mu’aiqib bin Abi Fatima, Abdullah bin Arqam al-Zuhri, Shurahbil bin Hasana, Abdullah bin Rawaha, Abu Bakr, Umar, Uthman, Ali.

Wenn der Heilige ProphetSAW eine Offenbarung empfangen hatte, ließ er jeweils einen dieser Männer kommen und ließ sie deren Wortlaut niederschreiben. Aus den Überlieferungen geht hervor, dass die Sammlung des Qurʾāns bereits zu Lebzeiten des Heiligen ProphetenSAW begonnen hatte. Lediglich die Zusammentragung des Gesamttextes in Buchform fand später statt.

2) Wie allgemein bekannt ist, sind die fünf täglichen gemeinsamen Gebete für jeden Muslim obligatorisch. Da zu jedem Gebet einige Verse aus dem Qurʾān rezitiert werden, ist jedem Muslim wenigstens ein Teil des Qurʾān geläufig. Wenn nun von den über hunderttausenden Gefährten des Propheten je hundert zusammen den vollständigen Qurʾān auswendig wussten, dann muss sich der gesamte Text tausendmal erhalten haben. Außerdem wurde der Qurʾān im Ramadan einmal komplett rezitiert.

3) Der Qurʾān umfasst alle Bereiche des Islam: Gesetz, Lehre, Philosophie, Moral und allgemeine Lebensregeln, die für das Gedeihen einer Nation unabdingbar sind.

4) In den Augen des Heilige ProphetenSAW war es ein großer Verdienst, den gesamten Text des Heiligen Qurʾāns zu beherrschen Gott hatte den Heiligen ProphetenSAW mit Gefährten gesegnet, die immer und auf jede Weise nach Verdiensten um die gute Sache trachteten.  Viele begannen daher, den Heiligen Qurʾān auswendig zu lernen. Da damals Schrift und Druck nicht gängig waren, hat das Volk der Araber ein ausgezeichnetes Gedächtnis ausgebildet. Es war nicht selten, dass die Leute hunderttausende Gedichts-Verse auswendig beherrschten.

5) Als der Wunsch, den Qurʾān auswendig zu lernen, allgemein wurde und sich verbreitete, bildete der Heilige ProphetSAW vier Männer direkt zu Hauptlehrern aus, die ihrerseits einem größeren Kreis die Fähigkeit vermittelten, den Qurʾān zu lehren. Die Hauptlehrer waren: Abdullah bin Masud, Salim Maula Abi Hudhaifa, Muadh bin Jabal, Ubayy ibn Ka’b. Neben diesen Hauptlehrern gab es eine Reihe weiterer Rezitatoren, die die Heilige Schrift aus dem Gedächtnis kannten (sogenannte Huffaz, Sg. Hafiz). Die meisten von ihnen hatten den Qurʾān zu Lebzeiten des Propheten auswendig gelernt, einige von ihnen nach seinem Tode.

6) Aus all dem ergibt sich, dass eine große Anzahl an Gefährten den Qurʾān auswendig gelernt hatte. Der Heilige ProphetSAW sandte im vierten Jahr nach der Hidschra siebzig seiner Gefährten als Instruktoren zu gewissen Stämmen, und jeder von ihnen kannte den Koran auswendig. Die Huffaz verbrachten Tag und Nacht damit, den Qurʾān anderen zu rezitieren. Hafiz Abu Yala erzählt, dass dem Heiligen ProphetenSAW einst berichtet wurde, dass Abu Musa in seinem Hause Menschen im Vortragen des Korans unterrichtete. Der Prophet bat darum, dass man ihn in einen Teil des Hauses führte, wo er Abu Musa zuhören könne, ohne dass die versammelte Gemeinde seiner Anwesenheit gewahr wurde. Er wurde an einen verborgenen Platz geführt, und nachdem er zugehört hatte, wie Abu Musa den Qurʾān vortrug, lobte er den Vortrag und freute sich darüber und sprach:

„Er sprach den Qurʾān in der herrlichen Art des Propheten David.“ (Muslim, Kitab-As-Salah)

Es beweist, dass sich der Heilige Prophet große Mühe gab, den Vortrag des Qurʾāns auch durch andere als die von ihm vier eingesetzten Hauptlehrer zu überwachen und war sehr besorgt, dass sich keine Fehler in ihrem Vortrag einschlichen. Die Zahl derjenigen, die den Qurʾān  auswendig gelernt hatten, betrug schon zu Lebzeiten des Heiligen ProphetenSAW Tausende.

Demnach wurde schon zu Lebzeiten des Propheten der Qurʾān niedergeschrieben und aufbewahrt, auswendig gelernt und fortwährend aufgesagt. Tausende Personen kannten das vollständige Buch auswendig, obschon es noch nicht in einem einzigen Band vereint war.

Hinweis: Einige Nicht-Araber, denen die Eigenarten der arabischen Sprache fremd sind, hegen die irre Ansicht, die Abweichungen in der Aussprache bestimmter Stellen beruhten auf Textvariationen und der Heilige ProphetSAW habe gewisse Sprüche einmal so und einmal anders gelehrt, während es sich in Wahrheit um eine Frage des örtlichen Dialektes handelte und beide Aussprachen durch den Heiligen ProphetenSAW unter göttlicher Erlaubnis akzeptiert wurden, da sich dadurch keine Änderung in der Bedeutung oder am Inhalt des Textes ergab. Bei gewissen arabischen Verben in einer bestimmten Beugungsform darf man den Vokalpunkt nach Belieben als a oder i lesen und aussprechen, ohne dass sich diese Variation auf den Inhalt oder die Bedeutung auswirken würde. Hierbei handelte es sich lediglich um eine Frage des Wohlklangs.

7) Als man feststellte, dass nach dem Ableben des Heiligen ProphetenSAW 500 Huffaz des Qurʾāns in der Schlacht gegen die Armee Musailimas gefallen waren, machte Hadhrat UmarRS den Vorschlag an Hadhrat Abu BakrRS, der damals Kalif war, dass die Sicherstellung des Qurʾān irgendwann schwierig werden könnte, wenn diejenigen, die den Koran auswendig kannten, in den Kämpfen verloren gingen und dass die Zeit gekommen sei, den Qurʾān in einem Band zu sammeln. Hadhrat Abu BakrRS beauftragte Zaid bin Thabit, einer jener Männer, die den Qurʾān unter dem Diktat des Heiligen ProphetenSAW niederzuschreiben pflegten, den Text des Qurʾān in einem Buch zu sammeln und beauftragte andere hervorragende Gefährten des Heiligen ProphetenSAW, ihm bei dieser Aufgabe zu helfen. Abu Bakr ordnete an, dass die schriftlich vorhandenen Fragmente gesammelt und die Texte von je zwei Personen, die den Qurʾān auswendig kannten, geprüft würden. Diese Aufgabe war bald erfüllt und der Text des gesamten Qurʾāns, in einem Band niedergeschrieben, wurde von denen, die den Koran auswendig gelernt hatten, als richtig erklärt. Kann nun aufgrund all dieser Tatsachen auch nur der geringste Zweifel über die Echtheit des Textes bestehen? Gibt es auch nur den geringsten Anhalt für die Annahme, dass in der Zeit zwischen dem Ableben des Propheten und der Zusammentragung des Qurʾāns unter der Leitung Hadhrat Abu BakrsRS und der Aufsicht Zaid bin Thabits irgendwelche Veränderungen in den Text eingeschlichen hätten? Auch die Vermutung, dass es bei der Zusammenstellung des Textes Schwierigkeiten gegeben hätte, ist unhaltbar, wenn man Folgendes bedenkt: Der Qurʾān wurde jeden Tag von verschiedenen Menschen rezitiert. Im Laufe des Monats Ramadan wurde der Text – vom Anfang bis zum Ende – vor den in gemeinschaftlichem Gebet versammelten Muslimen  vorgetragen, die ihn auswendig kannten. Darüber hinaus war der Qurʾān nach dem Diktat des Heiligen ProphetenSAW so niedergeschrieben worden, wie die Offenbarungen eintrafen.

Zuletzt bedenke man, dass die Aufgabe der Zusammenstellung einem Mann oblag, der selbst zu den Schreibern der Offenbarungen gehört hatte und den ganzen Qurʾān auswendig kannte.Jegliche Änderung am ursprünglichen Text, wie ihn der Heilige ProphetSAW diktiert hatte und wie er unter Aufsicht auswendig gelernt worden war, wäre sofort aufgefallen, bemerkt und richtiggestellt worden. Die Echtheit und Genauigkeit des Qurʾāns ist somit auf die sicherste und unwiderlegbarste Weise bewiesen. Es gibt keine andere Schrift auf der Welt, deren Zuverlässigkeit so über jeden Zweifel erhaben wäre wie der Text des Qurʾāns.

8) In der Ära des dritten Kalifen erhoben sich Anklagen, weil bestimmte Stämme gewisse Wort des Qurʾāns auf ihre eigene, besondere Art aussprachen, weshalb Nichtmuslime zu der irren Auffassung kamen, die Texte des Qurʾāns  seien nicht einheitlich. Die Variation in der Aussprache beruht indessen (vgl. Hinweis oben) nicht auf inhaltlichen oder bedeutungsmäßigen Veränderungen. Trotzdem hielt es der Kalif für angebracht, auf die einheitliche Aussprache der Worte zu dringen. Er ließ vom Text, der zur Zeit des ersten Kalifen bereits gesammelt worden war, Abschriften anfertigen und sandte sie in alle Teile des islamischen Reiches mit der Verordnung, dass künftig keinerlei Abweichungen vom Standardtext erlaubt seien, auch wenn es sich nur um die Aussprache der Konsonanten handle. Zur Zeit des Heiligen ProphetenSAW war das gesellschaftliche Leben der Araber durch ihre Aufteilung in verschiedenen Stämmen bestimmt; jeder Stamm hatte eine eigene Existenz, abgeschlossen und unabhängig von den anderen. Gewisse Worte wurden nach den Gepflogenheiten des Stammes ausgesprochen. Mit der Annahme der Lehre des Islam wurden sie zu einer kulturellen Gesellschaft verschmolzen und die arabische Sprache wurde das Hilfsmittel der neuen Kultur. Die Gelehrsamkeit verbreitete sich sehr schnell unter den Arabern und es wurde für jedermann sehr leicht, die richtige Aussprache aller arabischen Worte anzunehmen. Die Sprache von Mekka wurde zur Grundlage dafür. Zur Zeit des dritten Kalifen war daher keine Berechtigung mehr für Abweichungen in der Aussprache einzelner Vokale bei der Rezitation vorhanden, besonders wenn die Variationen zu Missverständnissen bei Nichtmuslimen führen konnten. Nun wurde allerdings Hadhrat UsmanRS vorgeworfen, er habe den Qurʾāntext abgeändert und die von ihm verbreiteten Abschriften stimmten nicht mehr mit dem offenbarten Text überein. Damit glaubten jene Schriftsteller die Echtheit des qurʾānischen Textes auf besonders scharfsinnige Weise angegriffen zu haben; ein wahrer Kenner der arabischen Sprache und der Geschichte des Qurʾān hat nur ein mitleidiges Lächeln für derart naive Gedankengänge übrig.

9) Der Brauch, den Qurʾān auswendig zu lernen, beschränkte sich nicht etwa nur auf die Zeit des Heiligen ProphetenSAW und der ersten Kalifen, sondern selbst als die Textkopien zahlreich wurden und somit leicht erhältlich waren, lernten viele Muslime den Qurʾān auswendig. Es dürften nach einer Schätzung in jeder Generation hundert-bis zweihunderttausend Personen gewesen sein. Wahrscheinlich wurden diese Schätzungen aber oft übertroffen.  Die europäischen Gelehrten sträuben sich zu glauben, dass die Reinheit und Unverfälschtheit des Qurʾāntextes durch das Mittel des Auswendiglernens gesichert worden ist – einmal, weil sich die dadurch entflammte Liebe und Hingabe des Muslims nicht nachzuführen vermögen und dann, weil die Geschichte nirgends erwähnt, dass jemand die Bibel auswendig gelernt hätte. Außerdem hat der Qurʾān durch sein Arabisch und seine rhythmische, zum Auswendiglernen vorzüglich geeignete Sprache die besten Voraussetzungen dafür geschaffen. So wie er selbst sagte:

[54:23]  Wir haben den Qur-ân leicht gemacht zu verstehen und zu erinnern. Ist also einer, der ermahnt sein mag?

Bis heute wurde der Qurʾān durch die Ahmadiyya Muslim Jamaat in über 70 Sprachen übersetzt.

Inhalt

Tafseer

Der Qurʾān bildet die Grundlage des Islam. Von Moralphilosophie, über Gesetze und Rechte und Pflichten und Gotteslob bis hin zu Geschichte, Medizin und Wissenschaft – all dies ist im Koran vereint. Der Qurʾān ist die letzte göttliche Schrift bis zum Jüngsten Tag. Seine Verse sind im Licht des Lebens und der Lehre des Heiligen ProphetenSAW zu verstehen und die Auslegung der Verse erfordert stets eine gesamtheitliche Betrachtung aller Quellen und Überlieferungen. Im Laufe der Zeit wurden viele Exegesen (sogenannte Tafseer geschrieben). Die Schriften und Werke des Verheißenen MessiasAS sind in Wahrheit nichts anderes als göttlich inspirierte Exegesen zu Qurʾānversen. So hat er die Sura Al-Fatiha auf äußerst schöne Art und Weise erklärt und aufgezeigt, dass sie alle Themen des Qurʾān in ihrer embryonalen Form enthält. Des Weiteren hat Hadhrat Musleh MaudRS großartige Tafseer geschrieben (das umfangreiche Tafseer-e-Kabeer beispielsweise). Die Ausführungen von Hadhrat Khalifa-tul-Masih I.RS sind unter dem Buch „Haqaiq-ul-Furqan“ (Die Wahrheiten des Furqan) zu finden. Die Tafseer sind unter folgendem Link auf Englisch und Urdu zu finden:

https://www.alislam.org/quran/

Hadith

Es gibt viele Aussprüche des Heiligen ProphetenSAW über den Heiligen Qurʾān. Einige davon seien im Folgenden erwähnt:

Uthman bin AffanRA  gibt an, dass der Heilige ProphetSAW sagte:

„Der Beste unter euch ist derjenige, der den Heiligen Qurʾān lernt und ihn Anderen beibringt.“

Ibn AbbasRA gibt an, dass der Heilige ProphetSAW sagte:

„Der Fall einer Person, die keinen einzigen Teil des Qurʾāns auswendig lernt, ist gleich dem eines verlassenen Hauses.“

Zaid bin ArqamRA berichtet: Eines Tages stand der Heilige ProphetSAW auf, um sich an uns zu richten; er verherrlichte erst Allah, um uns dann zu ermahnen und zu warnen:

„O ihr Menschen! Ich bin ein Mensch. Es ist wahrscheinlich, dass eines Tages ein Bote meines Herrn zu mir kommen wird; dann werde ich von dieser Welt Abschied nehmen. Ich hinterlasse euch zwei wichtige Dinge. Einmal das Buch Allahs, welches Führung und Licht enthält. Deshalb haltet fest am Buche Allahs und bleibt ihm treu.“ So erweckt er unser Interesse und versetzte uns in Aufregung über das Buch Allahs. „Ich hinterlasse ebenso die Mitglieder meines Haushalts.“ Dann sagte er dreimal: „Ich warne euch, Allahs eingedenk zu sein, auf welche Art und Weise ihr meine Familienmitglieder behandelt.“

3.3 Aussagen des Verheißenen MessiasAS

„Der Heilige Qurʾān ist ein Beutel voller Diamanten, aber wenige nur gibt es, die sich dessen bewusst sind.“

 

„Man sollte wissen, dass das herausragendste Wunder des Heiligen Qurʾān jenes grenzenlose Meer grenzenloser Weisheit ist – jene festgefügten Tatsachen, jene breiten Straßen quranischen Wissens, die so reich sind an Philosophie –, die wir offenkundig allen Nationen und Menschen aller Sprachen vorzeigen können: seien es Inder, Perser, Europäer oder Amerikaner, zu welchem Land sie auch immer gehören mögen. Das Qurʾānische Wunder ist in der Lage, sie der Verteidigung zu berauben, sie sprachlos und vollkommen unbewaffnet werden zu lassen. Die Bedeutungen des Heiligen Qurʾān werden entfaltet, wenn die Notwendigkeiten dafür geschaffen worden sind, entsprechend der verändernden Zeiten, und sie stehen Wache wie ein gutbewaffneter Soldat, der beschützt vor den Beleidigungen und Vorwürfen, die in jedem Jahrhundert angeführt werden. Wäre der Heilige Qurʾān  in seinem Ausmaße hinsichtlich dessen beschränkt, was er an feststehenden Tatsachen und feineren Wirklichkeiten enthält, könnte man ihn nicht für ein so vollkommenes Wunder halten.“

 

„Der Heilige Qurʾān ist ein Wunder, desgleichen es zuvor niemals gegeben hat und desgleichen es niemals wieder geben wird. Das Jahrhundert seiner Segnungen und Barmherzigkeiten ist immerwährend. Es bleibt so offensichtlich und strahlend in irgendeinem anderen Zeitraum wie es in dem Zeitraum des Heiligen ProphetenSAW gewesen ist. Man sollte auch beachten, dass die Sprache des Menschen abhängig von seinem Reichtum, seiner Entschlossenheit, Fähigkeit und Hingabe ist. Je größer seine Fähigkeit, Hingabe und Motivation sind, desto hervorragender wird die Qualität seiner Sprache sein. Das trifft auch auf den Fall der Offenbarungen Gottes zu. Je umfangreicher die Fähigkeit des Empfängers von Offenbarung, desto tiefgründiger und feinsinniger wird die Qualität des Wortes Gottes sein. Im Verhältnis zu der riesigen Größe seiner Fähigkeit zu klären und zu entscheiden, seiner Eignung und seiner Entschlusskraft, war die Offenbarung, die ihm gewährt worden war, von allerhöchstem Rang, deswegen kann niemals mehr irgendjemand, der ihm in dieser Hinsicht gleich wäre, geboren werden.“

 

„Von all den offenbarten Büchern, die wir heutzutage vorfinden, ist es nur der Heilige Qurʾān, dessen Anspruch von Gott offenbart worden zu sein, fest gegründet ist mit der Stärke unwiderlegbarer Argumente. Das Prinzip, das er hinsichtlich der Erlösung aufgestellt hat, entspricht exakt den Erfordernissen der Wahrheit und der menschlichen Natur. Die Lehren, die er vorlegt, sind so vollkommen und gut begründet, dass sie allesamt von machtvollen und unwiderlegbaren Beweisen unterstützt werden. Seine Gebote gründen auf nichts anderem als der Wahrheit. Seine Lehren sind völlig frei von den Verfälschungen des Götzendienstes, von späteren Hinzufügungen und der Verehrung von Geschöpfen. Es ist ein Buch, in dem es die überaus große Bereitschaft gibt, die Einheit und Größe Gottes zu manifestieren, und in dem besonderer Wert auf die Darstellung der Vollkommenheit der Eigenschaften des Einen und Einzigen Gottes gelegt wird. Es ist ein Buch, das eine besonders herausragende Qualität hat, nämlich die, dass es ganz und gar und rein mit den Lehren der Einheit Gottes angefüllt ist, die keinerlei Arten von Tadelbarem oder Fehlern oder irgendeinen anderen Anwurf, der gegen den Heiligen Schöpfer vorgebracht werden könnte, erlaubt. Er enthält keinen Wunsch, irgendeine andere Lehrmeinung anderen mit Gewalt aufzuerlegen. Im Gegenteil, er belegt alles, was er ausführt, mit solchen Argumenten und solcher Logik, dass dadurch seine Wahrheit festgestellt wird. Er beweist seine Ziele und seine Absichten mit gewichtigen Argumenten und starken Beweisen. Nachdem er klare Argumente hat, um jedes Prinzip zu erklären, das er aufstellt, führt er den Menschen zu festem Glauben und absolutem Verständnis der Wirklichkeiten. Er beseitigt mit der Hilfe von leuchtenden Erklärungen alle Mängel, Unreinheiten und Unsicherheiten, die den Glauben, die Praxis, die Worte und Taten des Menschen behelligen. Er lehrt ebenso alle Verhaltensweisen, die wesentlich sind, um Menschen zu wahren Menschen zu machen.“

 

Rezitation

Bei der Rezitation des Heiligen Qurʾān ist es angebracht, gemäß einem Hadith des Heiligen ProphetenSAW, den Qurʾān auf die Art und Weise der Araber zu rezitieren, d.h., bestimmte Regeln und Techniken anzuwenden, die unter dem Oberbegriff „Tarteel“ zusammengefasst werden. Das richtige Tarteel des Heiligen Qurʾān lässt sich beispielsweise mithilfe der Sendereihe „At-Tarteel“ erlernen, die in der Multimedia-Bibliothek auf alislam.org. zu finden ist:

https://www.alislam.org/v/c-8.html

Des Weiteren ist eine koranische Aufforderung und ein Gebot, beim Anhören der Verse des Qurʾāns aus Respekt vor den Worten Gottes zu schweigen und jegliche anderen Beschäftigungen liegen zu lassen:

Wenn der Qurʾān vorgetragen wird, so leihet ihm das Ohr und schweiget, auf dass ihr Erbarmen findet. (7:205)

Gemäß einer anderen Anweisung des Korans ist es geboten, vor der Rezitation des Qurʾāns das „Ta‘awwuz“ (Zuflucht vor Satan) zu rezitieren:

Und wenn du den Qurʾān liest, so suche Zuflucht bei Allah vor Satan, dem Verworfenen. (26:99)

Dies bedeutet, dass vor dem Sprechen eines qurʾānischen Verses stets „Auzubillahe min-asch-schaytan-ir-rajim“ gesprochen werden sollte, wohingegen das Bismillah nur notwendig ist, wenn eine Sura von Beginn an rezitiert wird und es als erster Vers der Sura mitrezitiert werden muss. Wenn ein Vers (bzw. mehrere Verse) inmitten einer Sura rezitiert wird (werden), so ist lediglich das Sprechen des Ta‘awwuz notwendig, nicht jedoch das Sprechen der Bismillah. (Quelle: Tafseer-e-Sagheer)

Darüber hinaus existieren im Qurʾān 15 Stellen, die mit dem Wort سجدہ, Niederwerfung, bezeichnet sind. An dieser Stelle ist es geboten sowohl als Rezitator als auch als Zuhörer die Sajdah-Tilawat durchzuführen. Hierfür ist es nicht notwendig, das Wudhu vollzogen zu haben oder sich in Richtung der Qibla niederzuwerfen. Dabei soll in der Niederwerfung beispielsweise dieses vom Heiligen ProphetenSAW überlieferte Gebet rezitiert werden:

„Mein Gesicht hat sich vor Demjenigen niedergeworfen, Der es erschaffen hat, und es befähigt hat zu hören und zu sehen, durch Seine Macht und Stärke“

Des Weiteren gibt es einige Stellen im Heiligen Qurʾān, bei denen die Zuhörer aufgefordert sind, bestimmte Worte als Antworten zu sprechen, wie etwa „Amin“ nach der Rezitation der Sura Al-Fatiha. Diese und weitere Stellen sind unter den unten angegeben Links zum englischsprachigen Buch „Talim-ul-Quran“ zu finden.

Es sollte neben der korrekten Aussprache (Tarteel) auch die Bedeutung und Übersetzung des Qurʾān (Tarjumah) gelernt werden. Idealerweise beherrscht man die arabische Sprache. Weiterhin sollte man mit der Erläuterung, dem Leben und den Aussprüchen des Heiligen ProphetenSAW, der Geschichte und den Exegesen (Tafaseer), v.a. mit den Schriften des Verheißenen MessiasAS, vertraut sein, um den Heiligen Qurʾān besser verstehen zu können. Der Qurʾān beinhaltet einen unendlichen Schatz an Wissen für die Menschheit.

Im Folgenden ein paar nützliche Links:

Eine umfassende Einführung in den Qurʾān kann hier gefunden werden: https://www.alislam.org/quran/Talim-ul-Quran.pdf

Der Text des Heiligen Qurʾān kann zusammen mit Übersetzungen auf verschiedenen Sprachen gelesen werden: https://www.alislam.org/quran/search2/

Für das Erlernen des Tarjuma stehen folgende Tarjuma-tul-Qurʾān-Klassen von Hadhrat Khalifa-tul-Masih IV.RH zum Download und zum Anhören auf Urdu bereit: https://www.alislam.org/quran/tarjumatul-quran/

Für das Nachschlagen von schwierigen Wörtern des Heiligen Qurʾān ist folgende Lektüre geeignet: https://www.alislam.org/urdu/pdf/Split-Word-Urdu-English-Quran.pdf

Unter folgendem Link lässt sich der Qurʾān (für Fortgeschrittene) anhand von Wortwurzeln und Wortstämmen durchsuchen: https://holyquran.site


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