Die Helfer des Königs der Feder.

Mythos 07 – Der Heilige Prophet MuhammadSAW erlaubte ursprünglich die Götzenanbetung

Hat der Prophet Muhammadsaw die Götzenanbetung ursprünglich erlaubt?

 

Bezüglich dieses erfundenen Vorfalls zitiert der geschätzte Historiker und islamische Gelehrte Mirza Bashir Ahmadra , anerkannte und alte Gelehrte:

Diese Geschichte ist gänzlich erfunden, wobei dessen Fälschung von jedem rationalen Aspekt abweicht und klar zu durchschauen ist. Die Großen Muhaddithin wie ‘Allamah‘Ainī, Qazi ‘Ayad und ‘Allamah Nawawi haben anhand schlüssiger Argumentation dargelegt, dass dieser Vorfall falsch ist und nichts weiter als ein erfundenes Hadith gewesen ist. ‘Allamah‘Aini schreib bezüglich dieser Auseinandersetzung folgendes: „Diese Geschichte wird offensichtlich verneint, sowohl im Hinblick auf die Erzählung, als auch in Hinblick des gesunden Menschenverstands.“ [2]

Zudem schreibt Qazi ‘Ayad:

Achtsame und zuverlässige Einzelne haben dieser Erzählung keinen Glauben geschenkt aufgrund der Tatsache, dass die Erzählung verwirrend und die Glaubwürdigkeit sehr gering ist. Des Weiteren ist die Art der Erzählung sehr schwach und nicht gestützt. Zudem hat bisher noch Niemand erfolgreich diese Erzählung dem Heiligen Propheten oder einem seiner Gefährten nachweisen können.“ [3]

Außerdem schreibt ‘Allamah Nawawi:

Diese Erzählung enthält kein Funken Wahrheit. [4] Außerdem haben viele Hadith-Gelehrte dieses Ereignis nicht einmal erwähnt. Die Sihah Sittah (die sechs authentischen Bücher über die Traditionen und Gewohnheiten des Propheten) haben beispielsweise keinen Hinweis diesbezüglich gegeben, obwohl andere Erwähnungen, wie die Rezitation der Surah Al-Najm und die Niederwerfung der Quraish darin vorhanden sind. Auch den Gelehrten der Traditionen des Propheten ist diese Erzählung unterlaufen: Sie erkannten sie als eine Fälschung und ließen sie als unverlässlich abstempeln. Auf der gleichen Weise haben viele Kommentatoren des Heiligen Korans und auch diverse Mystiker, wie u.a Imam Razi oder Ibni´Arabi, diese Erzählung als einen vergeblichen Versuch eine Lüge angesehen. [5] & [6]

Folglich wurde kein solcher Vers offenbart, der die Verehrung eines einzigen Gottes entgegen sprechen würde.

 


[1] Mirza Bashir Ahmad, Siegel der Propheten 1 Auflage, 209-11 (2011) erhältlich auf http://www.alislam.org/holyprophet/Seal-of-Prophets-Vol-1.pdf.

[2] ‘Umdah al-Qārī Sharḥ Ṣaḥīḥ al-Bukhārī, Vol. 19, pg. 313, Kitāb Tafsīr al-Qur’ān, Sūrah al-Qamar, Under the verse “Fasjudū lillāhi wa‘budūhu” [Al-Najm (53:63)], Dār al-Iḥyā’ al-Turāth al-‘Arabī, Beirut, Lebanon, Edition 2003.

[3] Sharḥ al-‘Allāmah al-Zurqānī ‘ala al-Mawāhib al-Ladunniyyah, By Muḥammad bin ‘Abdul-Bāqī Al-

Zurqānī, Vol. 2, pg. 25, Bāb Dukhūl al-Sha‘b wa Khabri al-Ṣaḥīfah, Dār al-Kutub al-‘Ilmiyyah,

Beirut, Lebehon, First Edition (1996) (emphasis added).

[4] Al-Minhāj bi Sharḥ Ṣaḥīḥ Muslim bin Al-Ḥajjāj, p. 533, Kitāb al-Masājid wa Mawāḍi‘ al-Ṣalāh, Bāb Sujūd al-Tilāwah, Dār Ibn Hazm, First Edition (2002).

[5] Al-Tafsīr al-Kabīr, By Imām Muḥammad bin ‘Umar bin Al-Ḥusain Fakhr al-Dīn Al-Rāzī, Vol. 23, pg. 44-48, Tafsīr Sūrah al-Ḥajj, Verse 53, Dār al-Kutub al-‘Ilmiyyah, Beirut, Lebanon, Second Edition (2004).

[6] Sharḥ al-‘Allāmah al-Zarqānī ‘ala al-Mawāhib al-Ladunniyyah, By Muḥammad bin ‘Abd al-Bāqī Al-

Zarqānī, Vol. 2, pg. 25, Bāb Dukhūl al-Sha‘b wa Khabr al-Ṣaḥīfah, Dār al-Kutub al-‘Ilmiyyah,

Beirut, Lebehon, erste Edition (1996).

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