Die Helfer des Königs der Feder.

Mythos 28 – Die islamische Zivilisation, die Der Heilige Prophet MuhammadSAW etablierte, ist und war immer archaisch

Ist die islamische Zivilisation archaisch?

 

Das „Wissen“ wird im Koran über 140-mal als ein Erkennungsmerkmal der Gläubigen dargestellt. Der Prophet Muhammadsaw erklärte: „Nach Wissen zu streben ist eine Pflicht für jeden Muslim.“ [2] Dem Islam wird häufig vorgeworfen archaisch, also „veraltet – antiquiert – alt – altertümlich und überholt“ zu sein – ein Vorwurf den wir im Folgenden verwerfen werden. Der Islam steht für Wissenserwerb: Er hat schon immer Fortschritt, Weiterentwicklung und Wachstum gefördert –  was keinesfalls Merkmale eines archaischen Denksystems sind.

Das Beispiel des Propheten Muhammadsaw hinterließ einen unfassbaren Eindruck auf die Ummah. Aufgrund der immensen Wichtigkeit, die er dem Streben nach Wissen beigemessen hat, brachten die Muslime eine große Anzahl von Menschen mit allerhöchstem Intellekt hervor. Diese Genies legten den Grundstein für den Fortschritt in der Wissenschaft, welcher sich über das Mittelalter bis zum heutigen Tage erstreckt.

Seine Anhänger machten Fortschritte in Landwirtschaft, Anthropologie, Architektur, Kunst, Astronomie, Biologie, Kartografie, Chemie, Münzprägung, Kosmologie, Kultur, Diplomatie, Wirtschaft, Bildung, Ingenieurwesen, Finanzen, Geodäsie, Geographie, Geologie, Staatsführung, Hermeneutik, Geschichte, Industrie, Literatur, Recht, Mathematik, Medizin, Musik, Navigation, Philosophie, Physik, Poesie, Politik, Psychologie, Soziologie und Technologie.

Die unten aufgeführte Liste ist zwar unvollständig, sie gibt jedoch einen Einblick in die riesige Arena der muslimischen Gelehrsamkeit (*Universalgelehrter):

Hadhrat ibn-e-Abbasra, Akbar the Great,* al-Amidi, Malik ibn-e-Anas, ibn-e-Arabi, Nana Asma’u, al-Astrulabi, al-Athir, Hadhrat Ayeshara, al-Azraqi, Al-Baghdadi, ibn Bajjah,* Rabiah of Basra, al-Battani, ibn Battuta, Bayhaqi, Ulugh Beg, al-Biruni,* Al-Bitruji, al-Bukhari, al-Buzjani, Katib Chelebi,* Abu Dawud, ad-Dimishqi, al-Din,* ad-Dinawari, ad-Durr, Erzurumi, al-Farabi,* al-Farghani, ibn-e-Firnas,* al-Ghafiqi, al-Ghazali,* al-Hajjaj, al-Halabi, ibn-e-Hanbal, Abu Hanifa, Ibn-e-Hisham, al-Haytham,* ibn-e-Hayyan,* ibn-e-Hazm, Hadhrat Salim Mawla Abu-Hudhayfah (ra), al-Humaydi, ibn-e-Ibrahim, al-Idrisi,* Ibn-e-Ishaq, al-Ishbili, Hadhrat Muadh bin Jabalra, al-Jahiz,* al-Jahshiyari, Zubaidah bint Jafar, al-Jazari,* al-Jurjani, Hadhrat Ubayy ibn Kab, al-Udar al-Karimah, al-Kashi, Ibn-e-Kathir, Abul Khair, ibn-e-Khaldun,* Zafrulla Khan, al-Kharkhi, al-Khawarizmi,* al-Khayyam,* al-Khazini,* al-Kindi,* Ali Kuşçu, al-Latif, al-Maghribi, ibn-e-Majah, Abdul Malik, al-Mardini, al-Marrakushi, Hadhrat Abdullah ibn Masud, al-Masudi,* al-Misri, ibn Mubarak,* Sitt al-Mulk, al-Muqaddasi,* the Banu Musa, Walladah bint Mustakfi, Ibrahim Muteferrika,* Rabi’ah bint Mu’awwadh, an-Nabati, an-Nafis,* Sayyida Nafisa, an-Nasa’i, an-Nuwairi, an-Nawawi, al-Qalasadi, Hadhrat Fatima bint Qaysra, ibn-e-Qutayba,* Radiyah Begum, al-Razi,* Razia Sultanah of India, Rumi, ibn-e-Rushd,* Abdus Salaam, Shaghab, ash-Shatir,* Fathullah Shirazi, ibn-e-Sina,* ash-Sufi, as-Sulayhi, ash-Suli, ash-Suyuti,* at-Tabari, at-Tabarani, Hassan bin Thabit, at-Tirmidhi, ibn-e-Tufail,* at-Tusi,* Abu Ubaida, Maryam bint-e-Uthman, ibn-e-Yunus, ibn-e-Zubair, ibn-e-Zuhr,* and az-Zahrawi.*

 

Unabhängig vom Islam, ist es unbegreiflich, wie Kritiker den westlichen Intellektualismus der jüdisch-christlichen Kultur zuschreiben können. Eine Kultur, die durch die Eroberung Südamerikas und die des Atlantischen Sklavenhandels gekennzeichnet war – in der Galileo wegen „Ketzerei“ verurteilt wurde, in der blasphemische Bücher verbrannt wurden, in der Frauen bis zum 20. Jahrhundert ihre Rechte abgesprochen wurden, in der Tausende und Abertausende Hexen in Europa verbrannt oder erhängt wurden. Somit wird deutlich, dass die westliche Zivilisation das Produkt der Renaissance, der wissenschaftlichen Revolution und des Zeitalters der Aufklärung ist – Phänomene, deren Wesenskern, die fast vollständige Ablehnung des vorherrschenden jüdisch-christlichen Denkens erforderte.

Es ist nicht außer Acht zu lassen, dass auch einige muslimische Kulturen heute barbarisch und rückständig sind. Muslime auf der ganzen Welt jedoch lehnen sie als unislamisch und menschenverachtend ab. Die Geschichte zeigt deutlich, dass muslimische Imperien zur Zeit des Propheten Muhammadsaw, während der Zeit der rechtgeleiteten Khalifen und sogar zur Zeit der Almoraviden, Bildung, Pluralismus und Multikulturalismus förderten.

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[1] Ibn Majah

[2] Ibn Majah.

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