Die Helfer des Königs der Feder.

Mythos 31 – Der Islam, den der Prophet MuhammadSAW lehrte, ist keine Religion, sondern eine theokratisch-politische Ideologie

Ist der Islam mehr eine theokratisch-politische Ideologie als eine Religion?

 

Der Islam erfüllt die allgemeinen Grundvoraussetzungen für eine Religion, die selbst von einigen Islamkritikern in ihren Vorwürfen angeführt werden. Hierbei handelt es sich meist um folgende Kritikpunkte:

 

  1. Die Zugehörigkeit zu einer Religion muss eine persönliche Entscheidung sein.

In der Tat befiehlt Gott im Heiligen Koran, dass „es keinen Zwang in Glaubensangelegenheiten geben darf“ [1]. Der Islam schreibt ausdrücklich keine weltliche Bestrafung für Apostasie und Blasphemie vor und verbietet kategorisch religiösen Zwang – Tatsachen, welche wir auf dieser Webseite wiederholt hervorgehoben haben.

 

  1. Keine Religion sollte fordern, dass jene, die sich der Religion abwenden, getötet werden sollen.

Richtig, diese Aussage deckt sich ebenfalls mit den islamischen Lehren. Der Islam schreibt weder eine weltliche Bestrafung für Apostasie vor, noch erlaubt er eine Bestrafung für die Apostasie.

 

  1. Eine Religion darf niemals die Tötung und Unterwerfung jener verlangen, die sich entscheiden, der Religion nicht anzugehören.

siehe Nummer 2.

 

  1. Eine Religion muss mit den grundlegenden Menschenrechten übereinstimmen.

Die Menschenrechte, die im Quran verankert sind, sind denen der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte (UDHR) überlegen. So bringt der ehemalige Präsident der Generalversammlung der Vereinten Nationen, Sir Zafrullah Khan, genau dieses Argument hervor. In seiner bahnbrechenden Arbeit, „Islam und Menschenrechte“, vergleicht er die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte und den Heiligen Qur’an und beweist dessen Überlegenheit.[2] Ebenso legte der Prophet MuhammadSAW fortschrittliche Regeln für den Kriegsfall fest, welche die Verschonung von Zivilisten, Kindern, Frauen, älteren Menschen, Mönchen, Eigentum und Tieren vorsah – Regeln, die selbst moderne Gesellschaften in der heutigen Zeit nicht gleichermaßen in ihre Praxis übernommen haben.

 


[1] Heiliger Koran 2:257.

[2] Sir Muhammad Zafrullah Khan, Islam und Menschenrechte, verfügbar unter:
http://www.ahmadiyya.de/fileadmin/user_upload/bibliothek/sir_muhammad_zafrullah_khan-islam_und_menschenrechte.pdf

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