Die Helfer des Königs der Feder.

Deutschland. Eine Liebeserklärung

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حب الوطن من الایمان

Die Liebe zur Heimat ist ein Bestandteil des Glaubens

Rede Jalsa Salana Deutschland 2017

Hasanat Ahmad

Waqif-e-Zindagi, Sadr Majlis Khuddam-ul-Ahmadiyya Deutschland

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بِسۡمِ اللّٰہِ الرَّحۡمٰنِ الرَّحِیۡمِ

یٰۤاَیُّہَا الَّذِیۡنَ اٰمَنُوۡۤا اَطِیۡعُوا اللّٰہَ وَ اَطِیۡعُوا الرَّسُوۡلَ وَ اُولِی الۡاَمۡرِ مِنۡکُمۡ ۚ فَاِنۡ تَنَازَعۡتُمۡ فِیۡ شَیۡءٍ فَرُدُّوۡہُ اِلَی اللّٰہِ وَ الرَّسُوۡلِ  اِنۡ کُنۡتُمۡ تُؤۡمِنُوۡنَ بِاللّٰہِ وَ الۡیَوۡمِ الۡاٰخِرِ ؕ ذٰلِکَ خَیۡرٌ  وَّ  اَحۡسَنُ  تَاۡوِیۡلًا 

لَقَدۡ کَانَ لَکُمۡ  فِیۡ رَسُوۡلِ اللّٰہِ  اُسۡوَۃٌ حَسَنَۃٌ 

Im Namen Allahs, des Gnädigen, des Barmherzigen

O die ihr glaubt, gehorchet Allah und gehorchet dem Gesandten und denen, die Befehlsgewalt unter euch haben. Und wenn ihr in etwas uneins seid, so bringet es vor Allah und den Gesandten, so ihr an Allah glaubt und an den Jüngsten Tag. Das ist das Beste und am Ende auch das Empfehlenswerteste.  (An-nisāʾ4,60)

 

Wahrlich, ihr habt an dem Propheten Allahs ein schönes Vorbild. (Al-aḥzāb 33,22)

Die Liebe des Heiligen Propheten MuhammadSAW zu seiner Heimat

Es war ein sehr schwerer Tag für jenen Menschen, der als Barmherzigkeit für die Welt gekommen war. Die Bewohner seiner Stadt Mekka waren dabei, ihn aus seiner geliebten Heimat zu vertreiben. Jene Stadt, in der er geboren wurde, deren Gassen und Häuser Zeugen seiner Barmherzigkeit und Liebe geworden waren, in der er seine reine Kindheit und seine von Ehrlichkeit und Hilfsbereitschaft geprägte Jugend verbracht hatte, seine Heimat, in der er als der Treuevollste und Wahrhaftigste berühmt geworden war, in der er jedem Menschen half, der unterdrückt und verfolgt wurde und in der er als Gesandter Gottes erschienen war. Doch nun war er es, der aus seinem geliebten Haus und aus seiner geliebten Heimat vertrieben wurde, nur weil er sprach: Mein Herr ist Allah. Wie schwer fiel es ihm, die heilige Stadt zu verlassen, die von seinen Vorvätern seit IsmaelAS bewohnt wurde.

Der Prophet AllahsSAW stand auf einem Berg unweit von Mekka, mit seinem Gefährten Abu BakrRA. Ein letztes Mal blickte er voller Wehmut und Sehnsucht auf die Umrisse der Stadt und sprach zu ihr:

„O Mekka, du warst meine geliebte Stadt, meine geliebte Heimat. Hätte mein Volk mich nicht aus dir vertrieben, wäre ich gewiss nicht gegangen.“

(aus Tirmidhi bzw. Chashmaye Marfat, S. 390)

 

Was bedeutet Liebe zur Heimat?

Geliebte Heimat! Doch was ist die Heimat? Ist es eine Stadt, ein Land, ein Kontinent? Ist es das Land, in dem wir geboren worden sind? Ein Land, dessen Grenzen irgendwann im Laufe der Geschichte gezogen wurden? Von Menschen? Vielleicht sogar nach blutigen Schlachten und Kriegen?

 

حب الوطن من الایمان

Die Liebe zur Heimat ist ein Bestandteil des Glaubens.“

Das ist die Aussage des Heiligen Propheten MuhammadSAW, um die es in meiner Rede geht.

Für das Wort waṭan, welches in dieser Überlieferung vorkommt, finden wir in den arabischen Wörterbüchern die Bedeutungen: Heimat, Vaterland, das Zuhause; der Ort, an dem man sich niederlässt; an den man sich gewöhnt, anpasst und auf den man sich mental einstellt, wo man Fuß fasst und mit dem man sich in Einklang bringt.

Es geht doch jedem Menschen so, dass er sich auf natürliche Weise mit den Gassen und Vierteln des Ortes, an dem er geboren wurde, verbunden fühlt. Orte, an denen er seine unschuldige Kindheit verbracht hat, oft begleitet mit Spiel und Unbekümmertheit, doch manchmal auch mit Armut, Leid und Krieg. Der Duft jener Erde, die seine kindlichen Füße küsste, strömt bis ins hohe Alter durch seine Seele und löst ihn ihm oft Gefühle der Wehmut aus, vermischt mit dem Hauch von guten wie schlechten Erinnerungen. Einen solchen Ort bezeichnet der Mensch gewiss als seine Heimat.

Doch um einen Ort auf der Erde sein zu nennen, muss man nicht bloß dort geboren worden sein. Die Definition des Begriffs waṭan geht viel weiter. Im Laufe des Lebens kann das, was mit waṭan oder Heimat verbunden wird, Wandlungen erfahren, nämlich dann, wenn die Umstände des Menschen sich verändern, wenn er seine alte Heimat aufgibt und eine neue Heimat findet.

Archäologen wissen, dass schon ganz früh Menschen – getrieben aus irgendeiner Not oder einem anderen Grund – bisweilen ihre ursprüngliche Heimat verließen, um sich woanders niederzulassen, um sich mit einem anderen Ort zu verbinden und eine neue Heimat zu gründen. Heimat ist keineswegs so begrenzt wie die Grenzen eines Nationalstaates; Heimat ist auch nichts, was aus den Herzen vertrieben werden kann, wie die Vertreibung aus einem Land.

Heimat ist aus dem Stoff der Liebe gemacht. Einer Liebe, die Allah, der Herr der Welten, in die Seelen der Menschen eingehaucht hat.

Die Liebe zur Heimat, ja diese Liebe zur Heimat ist es, die der Heilige Prophet MuhammadSAW in seiner berühmten Aussage zu einem Bestandteil des Glaubens erklärt hat. Wenn Allah es ist, der die Liebe zur Heimat in die Natur des Menschen gelegt hat, dann wird auf wunderschöne Art und Weise deutlich, weshalb diese Liebe ein Bestandteil des Glaubens ist: Folgt dieser natürlichen Liebe, die Allah für euch bereithält, dann werdet ihr in der Lage sein, eine Glaubenspflicht zu erfüllen, einem Gebot Gottes nachzugehen, den Fußstapfen des geliebten Propheten SAW Allahs zu folgen, und das Wohlgefallen Allahs zu erlangen. Denn die Liebe zu Allah ist das letztendliche Ziel, das Zentrum der Liebe, der alle anderen Liebesbekundungen untergeordnet sind:

 

اللَّهُمَّ إِنِّي أَسْأَلُكَ حُبَّكَ وَحُبَّ مَنْ يُحِبُّكَ وَالْعَمَلَ الَّذِي يُبَلِّغُنِي حُبَّكَ ، اللَّهُمَّ اجْعَلْ حُبَّكَ أَحَبَّ إِلَيَّ مِنْ نَفْسِي وَأَهْلِي وَمِنَ الْمَاءِ الْبَارِدِ

 

„O Allah, ich bitte Dich um Deine Liebe und um die Liebe derjenigen, die Dich lieben und um die Liebe der Handlung, die mich Deine Liebe erreichen lässt. O Allah mache Deine Liebe lieber für mich als mich, meine Familie und kaltes Wasser.“

 

 

Eine neue Heimat

Und so stand er da, unser Meister, für den die ganze Welt ins Dasein gebracht wurde, mit leidgeplagtem Herzen und schmerzerfülltem Blick. Die geliebte Heimat, sie lag nun zurück. Es war das geschehen, was dreizehn Jahre zuvor Waraqa bin Naufal, der Vetter von Hadhrat KhadijaRA, vorhergesagt hatte. Als nämlich der Heilige Prophet MuhammadSAW die erste Offenbarung Gottes als Gesandter erhielt, nahm seine Ehefrau Hadhrat Khadija ihn zu ihrem besagten Vetter mit, der sehr alt geworden war. Waraqah war ein Mann, der dem Götzendienst abgeschworen und den christlichen Glauben angenommen hatte. Er kannte viele Schriften vergangener Propheten. Als er das ganze Ereignis der Offenbarung vom Heiligen ProphetenSAW vernommen hatte, sprach er: „Dies ist derselbe Engel, der Moses die Offenbarung überbrachte. Wenn ich doch bloß die Kraft hätte und bis zu jenem Tag am Leben bliebe, an dem Dein Volk Dich aus Deiner Heimat vertreiben wird“. Der Heilige ProphetSAW fragte erstaunt: „Wird mein Volk mich vertreiben?“ Es war ein unglaublicher und sehr schmerzhafter Gedanke: Ihn, der den Armen half und die Waisen unterstützte, würden die Menschen eines Tages aus seiner geliebten Heimat vertreiben!

Waraqa bin Naufal antwortete: „Ja! Denn es kam kein Prophet, dessen Volk ihm nicht feindlich gesonnen war; und wenn ich bis zu dem Tage am Leben bleibe, werde ich Dich mit meiner ganzen Kraft unterstützen.“

Doch kurz darauf starb er und so war es ihm erspart geblieben mit anzusehen, welches unsägliche Leid der Heilige ProphetSAW in seiner geliebten Heimat durchstehen musste, wie durch die erbarmungslose Hand der Ungläubigen etliche seiner Gefährten umkamen und wie einige von ihnen gefoltert und gequält wurden. Wie seinen Anhängern auf dem Boden der geliebten Heimat Felsen auf die Brust gelegt wurden und heiße und glühende Kohlen in ihre Brust die Liebe zum einen und einzigen Gott einbrannten. Wie selbst der Gesandte Allahs so lange mit Steinen beworfen wurde, bis seine Schuhe sein Blut nicht mehr aufsammeln konnten und überquollen. Erst als nach 13 Jahren dieser Schmerzen und Torturen an den Muslimen der Feind beschloss, den Islam durch die Vernichtung des Gesandten Gottes auszurotten, befahl Allah ihm, aus seiner geliebten Heimat auszuwandern.

War es möglich, eine neue Heimat außerhalb der Heiligen Stadt zu finden? Sollte man nun die fremden Gassen, unbekannten Plätze und unvertrauten Menschen seine eigenen nennen? Ihnen die Treue schwören, sie lieben? Wie sollte man zu einer fremden Umgebung die gleiche Liebe entwickeln wie zu Mekka?

Ein deutsches Sprichwort besagt „Man weiß nicht, was man an der Heimat hat, bis man in die Ferne kommt“. Man spricht von Heimweh. Auch die Muslime wurden buchstäblich vom Heimweh heimgesucht. Von Hadhrat AishaRA wird berichtet, dass sie sagte: „Als wir Medina erreichten, war es das gesundheitsschädlichste aller Länder Allahs und im Tal floss schmutzig gefärbtes Wasser“. Infolge dieses Zustandes war es, dass neben anderen Gefährten auch Hadhrat Abu BakrRA und Hadhrat BilalRA krank wurden und unter einem gefährlichen Fieber litten. Von tiefem Schmerz erfüllt wandte sich der Heilige ProphetSAW mit folgendem Gebet an Allah:

„O Allah! Lass uns Medina lieben, so wie wir Mekka lieben oder noch mehr. O Allah! Gib Segen in den Mengen unserer Nahrungsmittel und mache das Klima Medinas geeignet für uns“.

Das Gebet des Heiligen Propheten MuhammadSAW ging durch Allahs Barmherzigkeit in Erfüllung. So ging nicht bloß die Krankheitswelle zu Ende, sondern es entwickelte sich in den Herzen der Muslime für Medina eine unermessliche Liebe.

Yathrab, die Stadt der Seuchen und Krankheiten, war nun zu Madinatu-n-Nabi, der Stadt des Propheten geworden; liebevoll nannte der Heilige ProphetSAW seine neue Stadt Taba, also die Stadt der Reinheit und Läuterung. Der Heilige ProphetSAW verglich später einmal Medina mit einem Schmelztiegel, der jegliche Verunreinigung vom Eisen entfernt und lediglich das Reine übriglässt.

Wie sah das Leben der Muslime nach der Auswanderung aus? Haben Sie etwa in ihrer neuen Heimat Unfrieden gestiftet? Oder Aufstände veranstaltet? Oder Unruhen angezettelt? – Das komplette Gegenteil war der Fall. Das Leben der Muslime in Medina war geprägt von Gerechtigkeit, Brüderlichkeit und Frieden. Das Vorbild des Heiligen Propheten MuhammadSAW ist ein glänzendes Beispiel für die Umsetzung der wunderschönen Lehre des Qur’an, nämlich:

 

اِنَّ اللّٰہَ یَاۡمُرُ بِالۡعَدۡلِ وَ الۡاِحۡسَانِ وَ اِیۡتَآیِٔ ذِی الۡقُرۡبٰی

Allah gebietet Gerechtigkeit und uneigennützig Gutes zu tun und zu spenden wie den Verwandten.

(16,91)

 

Vergangen war der Tag, an dem der Heilige ProphetSAW vor den Mekkanern flüchtete und es kam der Tag, sieben Jahre später, an dem der Heilige ProphetSAW mit 10.000 Männern in Mekka friedlich einmarschierte. Mit gesunkenem Haupt, voller Demut, eine Verkörperung der Bescheidenheit, auf den Lippen Worte des Dankes aus der Tiefe seines Herzens gegenüber seinem wohltätigen Herrn. Er wandte sich an seine ehemaligen Peiniger und sprach sechs Worte, für die es kein Beispiel in der gesamten Menschheitsgeschichte gibt:

تَاللّٰہِ لَا تَثْرِیْبَ عَلَیْکُمُ الْیَوْمَ

„Gott sei mein Zeuge, keine Strafe soll heute auf Euch

kommen und kein Vorwurf!“ (Sirat Ibn Hisham)

Die Ansar, die Muslime von Medina, hatten Angst. Sie hatten Angst nicht um sich selbst, sondern in ihrer unbändigen Liebe zum Heiligen ProphetenSAW, dass nun, nach diesen Szenen der Heimkehr und der Erfüllung der göttlichen Verheißung, vielleicht der Heilige ProphetSAW sie vergessen und sich wieder in seiner alten Heimat Mekka niederlassen könnte. Der Heilige ProphetSAW erhob sein Haupt, blickte zu den Ansar und sprach: „Ihr scheint zu denken, Muhammad ist durch die Liebe seiner Heimatstadt und durch die Bande, die er mit seinem Stamm hat, beunruhigt.“ „Das ist wahr“, sagten die Ansar, „wir dachten so etwas.“ „Wisst Ihr“, sagte der ProphetSAW, „wer ich bin? Ich bin ein Diener Gottes und Sein Botschafter. Wie kann ich mich von Euch trennen? Ihr habt mir beigestanden und Euer Leben hingegeben, als der Glaube an Gott keine irdische Hilfe hatte. Wie könnte ich Euch aufgeben und mich woanders niederlassen? Nein, Ansar, dies ist unmöglich. Ich habe Mekka in Gottes Sache verlassen und ich kann nicht dahin zurückkehren. Ich werde bei Euch leben und sterben!“

Die Geschichte ist Zeugin dessen, dass der Heilige ProphetSAW bis zu seinem letzten Atemzug an diesen Worten der Liebe festhielt, bis zum Ende an der Liebe zu Medina, seiner Heimat, festhielt und so geschah es auch, dass Er in Medina verstarb, genauso wie er zu Allah dafür gebetet hatte.

 

Loyalität gegenüber dem Land, in dem man lebt

Liebe Zuhörer!

Die Liebe zur Heimat beinhaltet auch den Aspekt der Loyalität zum Land, in dem man lebt. Zu den grundlegenden Pflichten eines Muslims gehört die Gesetzestreue. Der Islam erklärt die Treue gegenüber dem Gesetz und die Befolgung der Anordnungen der Regierung sowie das loyale Verhalten ihr gegenüber als ein oberstes Gebot.

Loyalität bedeutet im Lichte des Heiligen Qur’an, seine Verpflichtungen und Gelöbnisse uneingeschränkt zu erfüllen, unabhängig davon, wie viele Mühen damit verbunden sind. Allah sagt im Heiligen Qur’an im eingangs rezitierten Vers:

 

يَا أَيُّهَا الَّذِينَ آمَنُوا أَطِيعُوا اللَّهَ وَأَطِيعُوا الرَّسُولَ وَأُولِي الْأَمْرِ مِنْكُمْ ۖ

„O die ihr glaubt, gehorchet Allah und gehorchet dem Gesandten und denen, die Befehlsgewalt unter euch haben.“

(4,60)

 

Egal in welchem Staat ein Muslim lebt, ob muslimisch oder nicht, der Gehorsam gegenüber der Regierung und die Treue gegenüber dem Gesetz ist eine Glaubenspflicht für ihn. Der Gehorsam gegenüber den Befehlshabern, also die Treue gegenüber der Regierung und dem Gesetz, wurde hier quasi Reih an Reih gestellt mit dem Gehorsam gegenüber Gott und dem Propheten: Jeder, der Gott und dem Propheten Gehorsam erweisen möchte, muss wissen, dass Allah und der Gesandte die Treue gegenüber der Regierung lehren, oder in anderen Worten: Wer dem Gesetz gegenüber den Gehorsam verweigert, der verstößt gegen die Lehre Allahs und des ProphetenSAW.

Weiterhin steht im Heiligen Qur’an:

 

وَ اَوۡفُوۡا بِالۡعَہۡدِ ۚ اِنَّ  الۡعَہۡدَ  کَانَ  مَسۡـُٔوۡلًا

„Und haltet die Verpflichtung, denn über die Verpflichtung muss Rechenschaft abgelegt werden.“

(17,35)

 

Allah gebietet einem gläubigen Muslim, dass er immer alle Versprechen und Verträge einhalten muss. Die Vertragstreue beinhaltet zuvorderst seine Pflicht, als Bürger eines Staates treu und loyal zu sein. In der Tat ist der Islam eine Religion, die auf die Einhaltung von Versprechen und Gelöbnissen basiert: Das Recht des Schöpfers und das Recht Seiner Schöpfung stellen die zwei grundlegenden Aspekte des Glaubens dar. Insofern wird uns noch mehr verständlich, weshalb die Liebe und Loyalität dem Land gegenüber zu einem Bestandteil des Glaubens erklärt wurde. Wahre Loyalität erfordert die uneingeschränkte Erfüllung von Gelöbnissen.

Gesetzesbruch und die Auflehnung gegenüber dem Staat sind mit dem islamischen Glauben unvereinbar, denn Allah ermahnt die Gläubigen:

وَ لَا تُفۡسِدُوۡا فِی الۡاَرۡضِ بَعۡدَ  اِصۡلَاحِہَا ؕ ذٰلِکُمۡ خَیۡرٌ لَّکُمۡ  اِنۡ کُنۡتُمۡ مُّؤۡمِنِیۡنَ

„Und stiftet nicht Unfrieden auf Erden nach ihrer Besserung. Das ist besser für euch, wenn ihr Gläubige seid.“

 

Wer also Unfrieden stiftet, statt eine Besserung zu bewirken, der wird keineswegs zu dem Bund der Gläubigen gezählt werden. Nur wer dem Wohl der Mitmenschen dient und Frieden verbreitet, zählt in den Augen Allahs zu Seinen geliebten Menschen:

 

کُنۡتُمۡ خَیۡرَ اُمَّۃٍ اُخۡرِجَتۡ لِلنَّاسِ

„Ihr seid das beste Volk, hervorgebracht zum Wohl der Menschheit.“ (3,111)

 

 

Vaterlandsliebe bedeutet nicht Rassismus und Nationalismus

Liebe Zuhörer!

Die Liebe zur Heimat ist eine religiöse Pflicht, die sich als Ausdruck höchster moralischer Werte durch einen reinen und gottesfürchtigen Charakter auszeichnet. Sie ist völlig frei von menschenverachtenden Ideologien, die sich in Form von Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und den Gedanken der völkischen Überlegenheit manifestieren. Die Form der Liebe und Loyalität zur Heimat, die der Islam lehrt, steht vollkommen im Widerspruch zu den nationalistischen Bewegungen, die sich mit ihrem giftigen Gedankengut in verschiedenen Ländern auf politischer, gesellschaftlicher und individueller Ebene auszubreiten versuchen. Das islamische Gebot der Vaterlandsliebe und der Loyalität zum Staat fußt auf Demut und einem Konzept der in Liebe vereinten, brüderlichen Nationen. Im Heiligen Qur’an verurteilt Allah den gefährlichen Gedanken des Rassismus, indem er sagt:

„O ihr Menschen, Wir haben euch von Mann und Frau erschaffen und euch zu Völkern und Stämmen gemacht, dass ihr einander kennen möchtet. Wahrlich, der Angesehenste von euch ist vor Allah der, der unter euch der Gottesfürchtigste ist. Siehe, Allah ist allwissend, allkundig.“ (49,14)

Auch der Heilige Prophet MuhammadSAW ermahnte seine muslimische Gefolgschaft in seiner letzten berühmten Ansprache anlässlich der Pilgerfahrt mit den folgenden Worten:

„O ihr Menschen! Euer Gott ist Einer und euer Stammvater Adam ist einer. Ein Araber ist nicht besser als ein Nicht-Araber, und ein Nicht-Araber ist nicht besser als ein Araber, und ein heller Mensch ist nicht besser als ein schwarzer Mensch und ein schwarzer Mensch ist nicht besser als ein heller Mensch, außer in der Frömmigkeit.“

Zu einem anderen Anlass sagte der Heilige ProphetSAW:

„Alle Menschen, welcher Nation oder welchem Stamm auch zugehörig und welche Stellung auch immer sie im Le­ben innehaben mögen, sind gleich. Die Menschen sind einander gleich, wie die Finger beider Hände einander gleichen.“

 

Treue zwischen Staat und Religion – Ein Konflikt?

Liebe Zuhörer!

Doch was tun, wenn aus dem „Gesetz Gottes“ und dem „Gesetz des Staates“ eine Entweder-Oder-Frage wird? Was, wenn das Gesetz zu einer Handlung aufruft, die dem islamischen Glauben fern ist, oder der Glaube etwas gebietet, was vielleicht mit dem Gesetz des Staates unvereinbar zu sein scheint? In der Tat sehen sich vor allem Muslime oft mit dieser Frage konfrontiert. Sie mögen sich doch entscheiden, wird von ihnen gefordert: Zählt für sie das Gesetz des Qur’ans mehr als das Grundgesetz? Werden sie die Scharia befolgen, oder bekennen sie sich zur Verfassung des Landes?

In vielen Zeitungen, Talkshows und auf den sozialen Medien wird diese Frage wie ein großes Dilemma und Entscheidungskriterium zwischen gesetzestreuen Bürgern, die sich zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung bekennen auf der einen Seite und den Feinden eines solchen Bekenntnisses auf der anderen dargestellt. Diese Scheindebatte nimmt bisweilen solche Ausmaße an, dass diskriminierende Forderungen laut werden, gemäß denen Muslime quasi ein Glaubensbekenntnis gegen den Qur’an und für das Grundgesetz ableisten sollen. Sogenannte Islamgesetze werden gefordert, die Klarheit in dieser Sache verschaffen wollen. Doch neben solchen auf purer Unkenntnis oder bisweilen sogar boshafter Absicht beruhenden Forderungen wird auch auf sachlicher Ebene die Frage laut: Wenn Muslime glauben, dass die Einhaltung der Gebote Gottes die höchste Priorität für sie hat und sie immer danach bestrebt sind, diese einzuhalten, ist dann die Loyalität eines Muslims seinem Land gegenüber und sein Gelöbnis, die Gesetze des Landes einzuhalten, nicht von zweitrangiger Bedeutung? Deswegen wird vermutet, dass ein Muslim unter gewissen Umständen gewillt sein könnte, sein Gelöbnis dem Land gegenüber zu brechen.

Doch der Islam sagt: Es gibt keinen Widerspruch zwischen dem Wort Gottes und dem Tun Gottes. Es gibt keine Konkurrenz zwischen der Treue seinem Staat gegenüber und jener gegenüber dem Glauben.

Unser geliebter Imam, der Kalif der Zeit, Hadhrat Mirza Masroor Ahmad Sahib, Khalifatul Masih V (Möge Allah sein Helfer sein) ging auf diese Frage in seiner berühmten Rede in Koblenz zum Thema Liebe und Loyalität zum Heimatland ein und sagte:

„Um diese Frage zu beantworten, will ich Sie zuerst darüber informieren, dass der Heilige Prophet Muhammad (Friede sei auf ihm) selbst gelehrt hat, dass die „Liebe zum eigenen Land ein Teil des Glaubens ist.“ Insofern ist aufrichtiger Patriotismus eine Anordnung im Islam. Wahrhaft Gott und den Islam zu lieben erfordert, dass man sein Land liebt. Daraus geht eindeutig hervor, dass es keinen Interessenskonflikt geben kann zwischen der Liebe zu Gott und der dem Land gegenüber. Da die Liebe zum eigenen Land zum Islam gehört, ist es eindeutig, dass ein Muslim darin bestrebt sein sollte, die höchsten Grade der Loyalität zu dem von ihm ausgewählten Land zu erlangen; dies, weil es ein Mittel ist, Gott zu erreichen und Ihm näher zu kommen. Insofern ist es unmöglich, dass die Liebe eines wahren Muslims Gott gegenüber jemals als Hindernis oder Barriere herangezogen werden kann, die ihn davon abhält, wahre Liebe und Treue dem Land gegenüber zu entwickeln. Wenn der Heilige Prophet MuhammadSAW lehrt, dass die Liebe und Treue zum Land ein Bestandteil des Glaubens ist, dann kann es für den Muslim die Frage der Untreue und Illoyalität gegenüber seinem Land nicht geben.“

(aus: Liebe und Loyalität zum Heimatland; Rede von Hadhrat Mirza Masroor Ahmad, Khalifatul Masih VABA, gehalten im Schulungszentrum für Innere Führung der Bundeswehr in Koblenz)

 

Liebe Zuhörer!

Viele Gesandte Gottes waren der Verfolgung in ihrer eigenen Heimat ausgesetzt. Doch keiner von ihnen verhielt sich gegenüber seinem Land oder dem Land, zu dem er auswanderte, untreu oder illoyal. Auch der Prophet Hadhrat JesusAS lehrte seinen Anhängern:

„Gebt also dem Kaiser, was des Kaisers sei; Gott jedoch das, was Gottes sei.“

(Matthäus 22:21)

Der Islam lehnt jede Form der Auflehnung gegen die Regierung ab, geschweige denn, dass er die Muslime zum Ungehorsam oder Gewalt aufrufen würde. Gewalttätige Gottesstaaten sind eine Wahnvorstellung, die so weit weg vom wahren islamischen Glauben sind, wie das Siebengestirn am Firmament.

 

Liebe Zuhörer!

Jeder Mensch hat das Recht, im Rahmen des Gesetzes seiner Stimme Gehör zu verschaffen, sich unter Einhaltung von Recht und Ordnung für seine grundlegenden Menschenrechte einzusetzen; sich politisch zu engagieren und mit den Mitteln des Rechtsstaates für eine bessere Gesellschaft zu bemühen.

Was aber, wenn das Gesetz einen dazu zwingt, seine Religion aufzugeben? Wenn keine friedliche Bemühung des Gläubigen fruchtet und er seinen religiösen Pflichten nicht nachgehen kann, dann bleibt ihm die Möglichkeit, gemäß dem Vorbild des Heiligen Propheten MuhammadSAW, seine Heimat zu verlassen und in einen Ort zu ziehen, an dem er Frieden und Sicherheit finden kann. Selbst in einem solchen Extremfall wird ein Muslim dazu verpflichtet, lieber auszuwandern, als dass er sich auch nur irgendeiner Form der Rebellion hingibt. Unter keinen Umständen ist es gestattet, das Gesetz selbst in die Hand zu nehmen, geschweige denn sich an Plänen und Intrigen gegen die Regierung zu beteiligen.

 

Die Ahmadiyya Muslim Jamaat und ihre Loyalität

Meine werten Zuhörer!

Die wunderschönen Lehren des Islams begannen im Laufe der Zeit zu verstauben. Die Muslime verloren sich in Zwietracht und Zwist. Vergangen war die segensreiche Zeit des Heiligen ProphetenSAW und seiner rechtgeleiteten Kalifen, in der die Liebe zur Heimat in ihrer reinsten Form als Bestandteil des Glaubens praktiziert wurde. Die Muslime entfernten sich vom Heiligen Qur’an. Muslime ein und desselben Landes zerschlugen sich die Köpfe und vergossen das Blut ihrer Brüder. Der Glaube stieg zum Siebengestirn empor und mit ihm auch die wundervollen menschlichen Werte des Islam. Von der Liebe zur Heimat war nichts mehr übrig.

Doch: Nach der Zeit der Dunkelheit und der Verirrung, nach dem erbärmlichen Zustand der Muslime, gab der Heilige Prophet MuhammadSAW seiner Gemeinschaft die frohe Botschaft, dass Allah die Sonne des Islams nicht untergehen lassen wird. Die letzte und vollkommene Lehre Allahs in Form des Heiligen Qur’an, die in ihrer Vollkommenheit in der Person des Heiligen Propheten MuhammadSAW offenbart wurde, würde nicht verloren gehen. Nein, eine zweite Ära würde anbrechen, eine Ära voller Segnungen, die so groß sein werden, dass die Gefährten und Anhänger des gesegneten Verheißenen Messias einen ähnlich erhabenen Rang haben werden wie die Sahaba, die Gefährten des Heiligen Propheten MuhammadSAW. Über diese gesegnete Ära sagte unser geliebter Heiliger Prophet MuhammadSAW:

„Meine Gemeinschaft ist eine sehr gesegnete Gemeinschaft. Denn es wird nicht möglich sein zu wissen, ob ihre erste Ära besser ist oder die zweite.“

(Jami‘ al-Saghir Bd.1, S. 54, Kanzul Amal)

Der Duft der Liebe kam zurück. Die Sonne des Islams ging auf, der Frühling erwachte im Garten des Glaubens.

اب اسی گلشن میں لوگو راحت و آرام ہے

وقت ہے جلد آؤ اے آوارگانِ دشت خار

اک زماں کے بعد اب آئی ہے یہ ٹھنڈی ہوا

پھر خدا جانے کہ کب آویں یہ دن اور یہ بہار

Nun ist es in diesem Garten unser Heil und unser Schutz

Eilet herbei, denn es ist wenig Zeit, o ihr, die ihr auf Dornen wandelt.

Nach einer Ewigkeit ist sie nun gekommen, diese kühle Brise.

Gott weiß, wann sie wiederkehren, Diese Tage und dieser Frühling.

 

Mit der Ankunft des Verheißenen MessiasAS kam auch das wahre und schöne Konzept der Liebe und Loyalität gegenüber der Heimat zurück. Wenn man die Schriften und Aussagen des Verheißenen Messias und Imam MahdiAS zu diesem Thema liest, kann man den Duft jener wahren Liebe und Loyalität zur Heimat spüren, den der Heilige ProphetSAW in seiner Gefolgschaft versprüht hatte.

Jedes Buch des Verheißenen MessiasAS ruft die Menschen dazu auf, gegenüber dem Land und dem Gesetz treu zu sein. Beispielsweise schreibt der Verheißenen MessiasAS in seinem Buch „Das königliche Geschenk“:

„Ein wirklicher Muslim, dem die Lehren seines Glaubens bewusst sind, wird sich immer aufrichtig und loyal dem Land ge­genüber verhalten, unter dessen wohlbehütetem Dach er in Frieden lebt.“

 

Deutschland

Die Liebe zum Land hat jeder Ahmadi Muslim mit der Muttermilch aufgesogen. Schon als Kind verspricht er, jedes Opfer für seinen Glauben, aber auch für sein Land, zu erbringen.

Manchmal wiederholt sich Geschichte. Jedenfalls hat sie sich wiederholt, wenn es um die Opferbereitschaft geht, die die Gemeinde des Verheißenen MessiasAS an den Tag gelegt hat und auf diese Weise die Opferbereitschaft des Heiligen Propheten MuhammadSAW und seiner Gefährten wieder hat aufleben lassen.

Die Geschichte jenes Landes, Pakistan, in welchem viele Ahmadis ihre Heimat hatten, ist Zeugin davon. Waren es nicht die Ahmadis, die von ihrem Land vertrieben wurden, im Gegenzug aber ihr Leben für das Wohl des Landes gaben? Waren es nicht Ahmadis, die bereit waren in den Straßen und Gassen und Häusern dieses Landes verfolgt, beleidigt und verflucht zu werden, im Gegenzug aber treu und an vorderster Front das Land zu verteidigen? War es nicht etwa ein Sohn einer Ahmadi-Mutter, Sir Muhammad Zafarullah Khan, der in seiner Zeit als erster Außenminister Pakistans dem Land auf der ganzen Welt Ehre und Würde verlieh und als Held der islamischen Welt gefeiert wurde? Und war es nicht der Sohn eines armen Ahmadi-Vaters, Dr. Abdus Salam, der als bisher einziger Bürger seines geliebten Landes mit der höchsten wissenschaftlichen Auszeichnung auf der ganzen Welt als Stolz des Landes gefeiert wird? Der bis zuletzt von dem Fortschritt seines Landes träumte, auch wenn ihm sogar die letzte Ruhe verwehrt wurde, indem das Wort „Muslim“ von seinem Grabstein entfernt wurde?

Niemand kann aus den Herzen der Ahmadis die Liebe zu Gott und dem Heiligen ProphetenSAW ausmerzen. Und deswegen kann auch niemand aus ihren Herzen die Liebe zu dem Land, in dem sie leben, entfernen!

 

„Die Liebe zu unserem Land, die in unseren Herzen ist, das ist jene Liebe, die der Heilige Prophet MuhammadSAW selbst besiegelt hat“, sagte Hadhrat Khalifatul Masih IIIRH, der dritte Kalif des Verheißenen MessiasAS.

(Khutbat-e-Nasir Bd. 3, S. 552)

 

„Lassen Sie es niemals zu, dass der Eifer der Liebe zur Heimat jemals verloren geht“, sagte Hadhrat Khalifatul Masih IVRH, der vierte Kalif des Verheißenen MessiasAS.

(Freitagsansprache 28.11.1986)

 

„Wenn es heute jemanden gibt, der weiß, was die Liebe zum Land bedeutet, dann sind es die Ahmadi-Muslime!“, sagte unser geliebter Imam Hadhrat Khalifatul Masih VABA.

(Khutbat-e-Masroor Bd. 3 S. 611-612)

 

Jeder Ahmadi in Deutschland, ob Mann oder Frau, Jung oder Alt, spürt und lebt die Liebe und Loyalität zu diesem Land. Unser geliebter Imam Hadhrat Khalifatul Masih VABA sprach diese Liebe der Ahmadis in Deutschland zu ihrer Heimat an und sagte:

„Ahmadi Muslime sind in der Bundes­wehr, in weiteren Bereichen und auch in der Wissenschaft tätig, mit der Absicht, dass es diesem Land besser geht und Deutschland in irgendeiner Form dienen zu können. Sie tun das nicht mit dem Gedanken, Deutschland dadurch einen Gefallen zu tun, vielmehr ist dies ein Teil ihres Glaubens.“

 

O Deutschland! Wie können wir Deinen Edelmut, Dein Mitgefühl vergessen?

Einige von uns nennen Dich schon seit Generationen ihr Zuhause. Andere hast Du mit offenen Armen empfangen. Du hast unsere Eltern mit offenen Armen empfangen. Glaubst Du, dass wir dies vergessen werden? Viele von uns dürfen sich als Deine Kinder bezeichnen, weil sie auf Deinem Boden geboren worden sind. Glaubst Du, dass unsere Loyalität, unsere Liebe, nicht mit Dir sind? Du hast uns die Möglichkeit gegeben, unserem Glauben nachzugehen.

Doch, o Deutschland! Wir lieben Dich! Wir lieben Dich, weil Du unsere Heimat bist.

Die Ahmadis in Deinen Landen tragen zu Deinem Fortschritt bei. Du beherbergst treue Ahmadi Muslime, die als Ärzte den Menschen dienen. In Deinen Schulen stehen Ahmadi-Lehrer zu Diensten, um Dir gut gebildete Kinder zur Verfügung zu stellen. Ahmadi-Soldaten sind bereit, ihr Leben für Dich zu opfern. Ahmadi-Polizisten sorgen in Deinen Grenzen für Sicherheit. Ahmadi-Wissenschaftler möchten mit ihrem Wissen zu Deinem Fortschritt beitragen.

Es spielt keine Rolle, welche Hautfarbe wir haben, welche Sprachen wir sprechen, welche Herkunft wir haben: Wir sind alle Deutschland!

Wir halten Deine Flagge hoch! Wir sind Dir gegenüber treu, denn Du bist unsere Heimat, und unser geliebter Heiliger ProphetSAW hat uns Deine Liebe gelehrt!

 

Seht, liebe Töchter und Söhne dieses Landes! Der Kalif des Islam, der Fürst des Friedens und Botschafter der Liebe hat uns eine Botschaft für unser Land gegeben. Lasst uns in diesem Land etwas bewegen! Lasst uns Gutes bewirken! Wir tragen Verantwortung für dieses Land. Die Sicherheit, der Fortschritt, das Wohl dieses Landes müssen immer das Ziel unseres Tuns sein.

Vor 1400 Jahren betete der Heilige ProphetSAW zu Allah um die Liebe seiner neuen Heimat. Es ist ein Ergebnis der Erhörung dieses Gebetes, dass Ahmadis überall auf der Welt, wo sie auch immer eine neue Heimat finden, ihr Land lieben.

Die Welt sehnt sich nach Liebe. Krieg und Zerstörung bedrohen unsere Welt. Lassen Sie uns genauso wie unser geliebter Imam es wünscht in jedem Land für die Liebe zur Menschheit aufstehen. Lassen Sie uns arbeiten und beten für eine gute Heimat, sodass unter dem einenden Banner des Khilafat die ganze Welt zu einer liebenswürdigen Heimat wird. Der Verheißene MessiasAS war gekommen, um die ganze Welt zu vereinen. Heute ist es sein Kalif, der sich mit aller Kraft darum bemüht, die Nationen der Welt in Liebe und Freundschaft zu vereinen. Er ist es, der sich für die wahren Vereinten Nationen einsetzt, deren treue und loyale Bürger nicht nur ihre Stadt, ihr Land und ihren Kontinent lieben, sondern unter dessen Führung der Begriff der Heimat eine globale und einzigartige Bedeutung erhält. Seine Führung ermöglicht uns heute, die wahre Liebe zur Heimat zu verstehen und umzusetzen.

O Allah, schütte Deine unermessliche Gnade und Segnungen auf den größten und erhabensten aller Propheten, dem Heiligen Propheten MuhammadSAW aus, der uns lieben lehrte. Und o Allah, beschütze jenen Menschen, den Du heute als seinen Vertreter und Nachfolger seines Messias für die Erlösung der Welt ernannt hast.

 

اللھم اید امامنا بالروح القدس

و آخر دعوانا ان الحمد للہ رب العالمین

 

 

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