Die Helfer des Königs der Feder.

Todesstrafe

Die Todesstrafe stellt im Generellen den Tod als Konsequenz eines Vergehens dar. Vergehen in diesem Sinne meint den Bruch einer strafrechtlichen Norm. In der Theologie stellt sich die Frage, ob es vorgesehen ist eine Todesstrafe zu verhängen, wenn gegen Verbote oder Gebote der jeweiligen Religion verstoßen wurde.  Im islamischen Kontext wird immer wieder behauptet, dass es die Todesstrafe bei einem Abfall vom Glauben (Apostasie) geben würde. Hier gilt es zu erörtern, inwieweit die Todesstrafe im globalen Strafrecht impliziert ist und wie diese in der Religion als Strafe für moralisches Fehlverhalten fungiert.


Inhaltsverzeichnis

1. Historische Herkunft 

1.1. Gesetzlicher Ursprung

1.2. Religiöser Ursprung

2. Religionen

2.1. Judentum

2.2. Christentum

2.3. Buddhismus

2.4. Hinduismus

2.5. Islam

2.5.1. Grundsatz

2.5.2.Einzelne Handlungen

2.5.2.1. Ehebruch

2.5.2.1.1. Koran

2.5.2.1.2. Abweichende Meinungen

2.5.2.1.3. Stellungnahme

2.5.2.1.3.1. Normhierarchie

2.5.2.1.3.2. Koranisches Argument

2.5.2.1.3.3. Hadith

2.5.2.2. Apostasie

2.5.2.2.1. Erstes Argument

2.5.2.2.2. Zweites Argument

2.5.2.2.3. Drittes Argument

2.5.2.2.4. Viertes Argument

2.5.2.3. Vertragsbruch

2.5.2.4. Mordaufträge

2.5.2.4.1. Überlieferungskette

2.5.2.4.2. Charakter des Propheten

2.5.2.4.3. Historisches Argument

2.5.2.4.4. Der angebliche Mörder

3. Globale Gesetze

3.1. Deutschland/ Europa

3.2. USA

3.3. Weitere Länder mit Todesstrafen

3.3.1. Vollstreckbare Todesurteile

3.3.2. Nicht Vollstreckbare Todesurteile

4. Konklusion


 

Historische Herkunft

Der Ursprung der Todesstrafe liegt in der sogenannten „Blutrache“. Diese spezielle Form der Rache beschreibt das ungeschriebene Gesetz von Gesellschaftsformen ohne Staat, bei welchem ein Angehöriger des getöteten, einen beliebigen Angehörigen aus der Verwandtschaft des Täters töten durfte.[1]

  • Gesetzlicher Ursprung
    In der uns bekannten ältesten Rechtsquelle, dem Codex Ur-Nammu, wurde schon 2300 Jahre v.Chr. die Todesstrafe gesetzlich normiert. Hier wurde die Todesstrafe für Mord, Raub und Ehebruch festgelegt.[2] Neben der Todesstrafe wurden auch familienrechtliche, erbrechtliche, zivilrechtliche etc. Angelegenheiten aufgenommen.
  • Religiöser Ursprung
    Es ist nicht eindeutig feststellbar, in welcher Religion die Todesstrafe ihren Ursprung hatte. Bereits vor dem Judentum gab es etliche Religionen, wie z.B. die altägyptische Religion mit der Gottheit Horus.[3]Allerdings ist aus diesen Religionen keine eindeutige Rechtsquelle zu entnehmen, die eine Todesstrafe für ein bestimmtes Vergehen rechtfertigen würde. Vielmehr sind diese Religionen polytheistisch geprägt und erzählen Geschichten von unterschiedlichen Göttern.[4]
    Somit ist der Ursprung der Todesstrafe innerhalb des Judentums zu suchen.

 

Religionen

Der folgende Abschnitt behandelt die theologische Rechtsprechung. Dabei wird der Schwerpunkt auf dem Islam gelegt.

  • Judentum

    In der Tora heißt es:
    Wer eine Seele erschlägt, den soll man töten, nach Aussage der Zeugen; ein einziger Zeuge aber genügt nicht zur Hinrichtung eines Menschen.[5]
    Dieses Prinzip basiert auf einer der Bekanntesten „Regeln“ des Alten Testaments:
    Auge um Auge, Zahn um Zahn.[6]Das Judentum, welche die älteste Religion mit einer verkörperten Jurisprudenz darstellt, macht mit diesem Abschnitt deutlich, dass bei Mord bzw. Totschlag die Todesstrafe drohen kann. Allerdings sind hier „strengere“ Formalien im „Prozess“ zu beachten. So sind mehrere Zeugen nötig, um jemanden für einen Mord für schuldig zu erklären.Zu den Delikten, für die die Todesstrafe vorgeschrieben wird, zählen nicht nur Mord, sondern eine Reihe sexueller Praktiken und Vergehen sowie Götzendienst, Gotteslästerung und das Verletzen des Schabbats.[7]So steht weiter geschrieben:
    Und Mose versammelte die ganze Gemeinde der Söhne Israel und sagte zu ihnen: Dies sind die Worte, die der Herr zu tun geboten hat: Sechs Tage soll man [seine] Arbeit verrichten, aber den siebten Tag sollt ihr heilig halten, [er sei euch] ein ganz feierlicher Sabbat für den Herrn. Jeder, der an ihm eine Arbeit verrichtet, muss getötet werden.[8]Ebenso heißt es:
    Wenn irgendjemand seinem Vater oder seiner Mutter flucht, muss er getötet werden[…]. Wenn ein Mann mit einer Frau Ehebruch treibt, wenn ein Mann Ehebruch treibt mit der Frau seines Nächsten, müssen der Ehebrecher und die Ehebrecherin getötet werden. Und wenn ein Mann eine Frau nimmt und ihre Mutter, das ist eine Schandtat; man soll ihn und sie mit Feuer verbrennen, damit keine Schandtat in eurer Mitte sei. Und wenn ein Mann bei einem Vieh liegt, soll er unbedingt getötet werden, und das Vieh sollt ihr umbringen. Und wenn eine Frau sich irgendeinem Vieh nähert, damit es sie begatte, dann sollst du die Frau und das Vieh umbringen. Sie müssen getötet werden, ihr Blut ist auf ihnen. Und wenn ein Mann seine Schwester nimmt, die Tochter seines Vaters oder die Tochter seiner Mutter, und er sieht ihre Blöße, und sie sieht seine Blöße: das ist eine Schande, und sie sollen ausgerottet werden vor den Augen der Kinder ihres Volkes. Er hat die Blöße seiner Schwester aufgedeckt, er soll seine Schuld tragen. Und wenn ein Mann bei einer kranken Frau liegt und ihre Blöße aufdeckt, so hat er ihre Quelle enthüllt, und sie hat die Quelle ihres Blutes aufgedeckt. Sie sollen beide ausgerottet werden aus der Mitte ihres Volkes.[9]Auch bezüglich der Apostasie spricht sich die Tora für die Todesstrafe aus:
    Wenn bei dir in einer deiner Städte, die dir der Herr, dein Gott, geben wird, jemand gefunden wird, Mann oder Frau, der da tut, was dem Herrn, deinem Gott, missfällt, dass er seinen Bund übertritt und hingeht und dient andern Göttern und betet sie an, es sei Sonne oder Mond oder das ganze Heer des Himmels, was ich nicht geboten habe, und es wird dir angezeigt, und du hörst es, so sollst du gründlich danach forschen. Und wenn du findest, dass gewiss wahr ist, dass solch ein Greuel in Israel geschehen ist, so sollst du den Mann oder die Frau, die eine solche Übeltat begangen haben, hinausführen zu deinem Tor und sollst sie zu Tode steinigen. Auf zweier oder dreier Zeugen Mund soll sterben, wer des Todes wert ist, aber auf nur eines Zeugen Mund soll er nicht sterben. Die Hand der Zeugen soll die erste sein, ihn zu töten, und danach die Hand des ganzen Volks, dass du das Böse aus deiner Mitte wegtust.[10]Dies sind nur einige Beispiele für die Todesstrafe, die in der Tora zu finden sind. Selbst wenn die Todesstrafe keine Umsetzung mehr findet, bietet das theologische Fundament eine Rechtfertigung für die Todesstrafe bei unterschiedlichsten Vergehen.

  • Christentum

    Inwieweit das Christentum das Prinzip der Todesstrafe aufgegeben hat, ist theologisch nicht unumstritten.
    Zwei Passagen in der Bibel können aufgeführt werden, um die Todesstrafe für ungültig zu erklären:Ihr habt gehört, dass da gesagt ist: „Auge um Auge, Zahn um Zahn.“ Ich aber sage euch, dass ihr nicht widerstreben sollt dem Übel; sondern, so dir jemand einen Streich gibt auf deinen rechten Backen, dem biete den andern auch dar.[11]An einer anderen Stelle heißt es:
    Aber die Schriftgelehrten und Pharisäer brachten ein Weib zu ihm, im Ehebruch ergriffen, und stellten sie in die Mitte dar und sprachen zu ihm: Meister, dies Weib ist ergriffen auf frischer Tat im Ehebruch. Mose aber hat uns im Gesetz geboten, solche zu steinigen; was sagst du? Das sprachen sie aber, ihn zu versuchen, auf dass sie eine Sache wider ihn hätten. Aber Jesus bückte sich nieder und schrieb mit dem Finger auf die Erde. Als sie nun anhielten, ihn zu fragen, richtete er sich auf und sprach zu ihnen: Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf sie.
    Und bückte sich wieder nieder und schrieb auf die Erde. Da sie aber das hörten, gingen sie hinaus (von ihrem Gewissen überführt), einer nach dem andern, von den Ältesten bis zu den Geringsten; und Jesus ward gelassen allein und das Weib in der Mitte stehend.
    Jesus aber richtete sich auf; und da er niemand sah denn das Weib, sprach er zu ihr: Weib, wo sind sie, deine Verklagter? Hat dich niemand verdammt? Sie aber sprach: Herr, niemand. Jesus aber sprach: So verdamme ich dich auch nicht; gehe hin und sündige hinfort nicht mehr![12]Zwar hat Jesus (as) das Prinzip der Nächstenliebe gebracht und im Gegensatz von „Auge um Auge, Zahn um Zahn“ das Prinzip der „Zweiten Wange“ gelehrt, dennoch lassen sich einige Stellen innerhalb des neuen Testaments finden, die auf die Einhaltung des Alten Testaments hinweisen.So heißt es:
    Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen. Denn wahrlich, ich sage euch: Bis Himmel und Erde vergehen, wird nicht vergehen der kleinste Buchstabe noch ein Tüpfelchen vom Gesetz, bis es alles geschieht.  Wer nun eines von diesen kleinsten Geboten auflöst und lehrt die Leute so, der wird der Kleinste heißen im Himmelreich; wer es aber tut und lehrt, der wird groß heißen im Himmelreich.[13]Diese Passage lässt die Annahme rechtfertigen, dass die alten Gesetzte der Tora nicht aufgehoben worden sind und somit auch die Todesstrafe weiterhin gilt.
    Die christliche Historie würde für eine solche Annahme sprechen. Betrachtet man die die Inquisition und die Kreuzzüge, so erkennt man die wortwörtliche Einhaltung des Alten Testaments.[14]Fakt bleibt, dass die christliche Theologie sich in dieser Frage spaltet. Zwar kann die Todesstrafe mit der Lehre von Jesu (as) für unvereinbar gehalten werden, dennoch kann in der Gegenmeinung die Historie und die christliche Herrschaftslehre für die Rechtfertigung der Todesstrafe herangezogen werden. Diese Herrschaftslehre besagt, dass alle Staatsgewalt gottgewollt sei und ein Gläubiger sich der Staatsgewalt unterzuordnen hat.In der Bibel steht hierzu:
    Jedermann sei untertan der Obrigkeit, die Gewalt über ihn hat. Denn es ist keine Obrigkeit ohne von Gott; wo aber Obrigkeit ist, die ist von Gott verordnet. Wer sich nun der Obrigkeit widersetzt, der widerstrebt Gottes Ordnung; die aber widerstreben, werden über sich ein Urteil empfangen.[15]Nach dieser Theorie kann die Todesstrafe für einen Christen legitim sein, wenn diese eine Rechtsfolge im geltenden Strafrecht ist. Hierbei ist interessant zu erwähnen, dass die USA, mit 78,5 % Christen und weltweit höchsten Anzahl gläubiger Christen (254.336.00) die siebt meisten Todesstrafen im Jahr 2016 vollstreckt haben.[16]

  • Buddhismus

    Der Buddhismus kennt keine Todesstrafe. Die erste der fünf Gebote ist es, vor der Zerstörung des Lebens zu verzichten.[17]
    In der Dhammapada heißt es weiter:
    Brahmane heißt, wer niemals eine Waffe trägt, ob schwach, ob stark, kein Wesen schlagen lässt noch schlägt.[18]

  • Hinduismus

    Der Hinduismus kann mit seinen Lehren die Todesstrafe erlauben, aber auch verbieten.
    Das Strafrecht der Hindus ist im Dharmaśāstras und dem Arthasastra kodiert. Die Dharmasastras fordern bei vielen Straftaten die Todesstrafe, darunter Mord, der Mischung aus Kasten und gerechten Kriegsführung.[19]
    Doch die Mahabharata enthält Passagen, die sich gegen den Einsatz der Todesstrafe in allen Fällen aussprechen. Ein Beispiel ist ein Dialog zwischen König Dyumatsena und sein Sohn Satyavan, in welchen ausgiebig über die Todesstrafe diskutiert wird. [20]

  • Islam

    Auch die islamische Welt ist in der Frage der Todesstrafe gespalten. Betrachtet man jedoch Koran, Hadith und Sunnah, so ist die theologische Einordnung dieser Frage eindeutig. Es sind oft Fehlinterpretationen, aus dem Kontext gerissene historische Fakten und falsche systematische Einordnung islamischer Quellen, die zu untragbaren Ergebnissen führen.In diesen Abschnitt wird anhand aller islamischen Quellen eine strukturierte und komplette Antwort darauf gegeben, ob der Islam die Todesstrafe erlaubt.

  • Grundsatz
    Grundsätzlich sagt der Koran über die Philosophie der Bestrafung:

    Die aber Böses tun – Strafe für eine böse Tat ist in gleichem Maße.[21]

    Zu Mord sagt der Koran:

    Keinem Gläubigen steht es zu, einen anderen Gläubigen zu töten, es sei denn aus Versehen. Und wer einen Gläubigen aus Versehen tötet: dann die Befreiung eines gläubigen Sklaven und Blutgeld an seine Erben, es sei denn, sie erlassen es aus Mildtätigkeit. War er (der Getötete) aber von einem Volk, das euch Feind ist, und ist er (der Totschläger) gläubig: dann die Befreiung eines gläubigen Sklaven; war er aber von einem Volk, mit dem ihr ein Bündnis habt: dann das Blutgeld an seine Erben und die Befreiung eines gläubigen Sklaven. Wer [das] nicht kann: dann zwei Monate hintereinander fasten – eine Barmherzigkeit von Allah. Und Allah ist allwissend, allweise. Und wer einen Gläubigen vorsätzlich tötet, dessen Lohn ist die Hölle, worin er bleiben soll. Allah wird ihm zürnen und ihn von Sich weisen und ihm schwere Strafe bereiten.[22]

    Grundsätzlich heißt es im Koran:

„Und tötet nicht das Leben, das Allah unverletzlich gemacht hat, es sei denn mit Recht. Und wer da freventlich getötet wird, dessen Erben haben Wir gewiss Ermächtigung gegeben (Sühne zu fordern); doch soll er bei der Tötung die (vorgeschriebenen) Grenzen nicht überschreiten, denn er findet Hilfe (im Gesetz).[23]

Demnach ist von rechts her die Todesstrafe eine Möglichkeit.

Es gibt aber auch die Möglichkeit der Vergebung, indem die Erben des Ermordeten Blutgeld als Sühne akzeptieren: Wir hatten ihnen darin vorgeschrieben: Leben um Leben, Auge um Auge, Nase um Nase, Ohr um Ohr und Zahn um Zahn, und für (andere) Verletzungen billige Vergeltung. Wer aber darauf Verzicht tut, dem soll das eine Sühne sein; und wer nicht nach dem richtet, was Allah hinabgesandt hat – das sind die Ungerechten.[24]

Der Richtspruch steht nur einem ordentlichen Gericht zu, der Richter (Qadi, Kadi oder Qazi) verkündet nach seiner Einsicht in die Scharia unter Berücksichtigung der Umstände sein Urteil. In prinzipiellen Angelegenheiten wird die Aussage des Muftis eingeholt, der von einer Jamaat (Gemeinde) beauftragt ist, die Scharia zu erkennen.
Der Qadi vermittelt möglicherweise zwischen der Familie eines Ermordeten und dem Mörder:

O die ihr glaubt, Vergeltung nach rechtem Maß ist euch vorgeschrieben für die Ermordeten: der Freie für den Freien, der Sklave für den Sklaven, und das Weib für das Weib. Wird einem aber etwas erlassen von seinem Bruder, dann soll (die Sühneforderung) mit Billigkeit erhoben werden, und (der Mörder) soll ihm gutwillig Blutgeld zahlen. Das ist eine Erleichterung von eurem Herrn und eine Barmherzigkeit. Und wer hernach frevelt, den treffe schmerzliche Strafe. Es liegt Leben für euch in der Vergeltung, o ihr Verständigen, dass ihr Sicherheit genießen möget.[25]

Der Islam fordert nicht Verzeihung um jeden Preis, ist aber auch gegen eine Bestrafung um jeden Preis. Abgewogen muss jeweils, ob Verzeihung oder Bestrafung zum gewünschten Ergebnis, nämlich der Veränderung des Verhaltens des Straftäters, führt und gleichzeitig auch die Gesellschaft nicht schlecht beeinflusst wird. Auf der Stufe, dass nur Bestrafung etwas bewirkt, ist es nur erlaubt, in dem Maß zu strafen, wie fehlgehandelt wurde.
Gerechtigkeit ist oberstes Prinzip:

Wer sich also gegen euch vergeht, den straft für sein Vergehen in dem Maße, in dem er sich gegen euch vergangen hat. Und fürchtet Allah und wisset, dass Allah mit den Gottesfürchtigen ist.[26]

Wenn die Besserung eines Straftäters durch Verzeihung möglich erscheint und der Straftäter dementsprechend bereut und von der Milde des Verzeihenden beeindruckt ist, so kommt eine höhere Stufe der Moral zum Ausdruck:

Und die, wenn eine Unbill sie trifft, sich verteidigen. Die Vergeltung für eine Schädigung soll eine Schädigung in gleichem Ausmaß sein; wer aber vergibt und Besserung bewirkt, dessen Lohn ist sicher bei Allah. Wahrlich, Er liebt die Ungerechten nicht. Jedoch trifft kein Tadel jene, die sich verteidigen, nachdem ihnen Unrecht widerfuhr. Tadel trifft nur solche, die den Menschen Unrecht zufügen und auf Erden freveln ohne Rechtfertigung. Ihnen wird schmerzliche Strafe. Und fürwahr, wer geduldig ist und vergibt – das ist gewiss Zeichen eines starken Geistes.[27]

  • Einzelne Handlungen
    Im ersten Anschnitt wurde die grundsätzliche Haltung des Islams zur Todesstrafe dargestellt. Es wurde zwar die Rechtsfolge an sich beschrieben, dennoch bleiben die einzelnen Tatbestände (bis auf Mord und Totschlag), die zu dieser Rechtsfolge führen können, offen. Deshalb wird in diesen Abschnitt geprüft, bei welchen Verhaltensweisen eine Todesstrafe möglich ist.

Apostasie
Es gibt viele Meinungen innerhalb des Islams, die die Todesstrafe bei der Abwendung vom Glauben befürworten. Diese Meinungen werden von westlichen Kritikern aufgegriffen, um den Islam anzugreifen.
Aber ist es denn wahr, dass die Todesstrafe gerechtfertigt ist, wenn jemand den Islam verlassen will?
Hiergegen lassen sich folgende Argumente aufführen:

Erstes Argument
Im Koran heißt es:

Es soll kein Zwang sein im Glauben. Gewiss, Wahrheit ist nunmehr deutlich unterscheidbar von Irrtum; wer also sich von dem Verführer nicht leiten lässt und an Allah glaubt, der hat sicherlich eine starke Handhabe ergriffen, die kein Brechen kennt; und Allah ist allhörend, allwissend.[28]

Dieser Vers verdeutlicht die freie Wahl des Glaubens. Gott selbst hat im Koran ein Verbot von Zwang ausgeübt. Eine Todesstrafe würde dieses Gebot faktisch aushebeln und stünde somit konträr zur koranischen Religionsfreiheit.
Zweites Argument[29]

Im Koran heißt es:

Wahrlich, die ungläubig werden, nachdem sie geglaubt, und dann zunehmen an Unglauben [Wie könnten sie an Unglauben zunehmen, wenn sie sofort hätten getötet werden müssen?]: ihre Reue wird nicht angenommen werden, und sie allein sind die Irregegangenen. [die somit ihre Sünden in großem Maße gesteigert haben] Die aber ungläubig waren und als Ungläubige sterben, von keinem soll selbst eine Welt voll Gold angenommen werden, auch wenn er es als Lösegeld bietet. Sie sind es, denen schmerzliche Strafe wird, und keine Helfer sollen sie finden.“[30]

Man kann nachvollziehen, dass einige Gelehrten aus dem Vers [„ihre Reue wird nicht angenommen werden“] folgern, der Islam verlange für Apostasie die Todesstrafe. Der nächste Vers widerlegt jedoch dieses Argument. Allah sagt: [„Die aber ungläubig waren und als Ungläubige sterben“]. Was hier nicht gesagt wird ist, dass sie getötet wurden, während sie Ungläubige waren, was bedeutet, dass sie eines natürlichen Todes starben, während sie Ungläubige waren, und sie nicht wegen der Apostasie getötet wurden.

Drittes Argument[31]

An einer anderen Stelle sagt Allah:

Die aber glaubten und hernach ungläubig wurden, dann (wieder) glaubten, dann abermals ungläubig wurden und noch zunahmen im Unglauben [da es nicht dem bestehenden Recht – der Sunna – Allahs entspricht, ihnen zu vergeben] denen wird Allah nimmermehr vergeben noch sie des Weges leiten. Verkündige den Heuchlern, dass ihnen schmerzliche Strafe wird.[32]

Hier wird abermals erwähnt, dass sie zunächst glauben werden, dann widerrufen und Ungläubige werden würden; und dann würden sie wieder Gläubige werden und nochmals Ungläubige und werden noch zunehmen in ihrem Unglauben! Doch es wird nicht erwähnt, dass solche Leute durch die Hände der Muslime getötet werden. Angegeben ist nur Folgendes: O Prophet! Verkünde ihnen schmerzliche Strafe von Gott.
Ebenso bleibt die Frage offen, wie ein Gläubiger, der ungläubig geworden ist, wieder gläubig werden konnte, wobei er doch nach der Lehrmeinung einiger Gelehrten schon nach dem ersten Abfall hätte getötet werden müssen.

Viertes Argument
Es gibt einige Hadithe, die von der Todesstrafe bei Apostasie sprechen. Diese Hadithe bilden das Fundament, um gegen klare koranische Gebote zu verstoßen.
Einer dieser Hadithe lautet wie folgt:

Es ist nicht erlaubt das Blut eines Muslims zu vergießen, welcher bezeugt, dass es keine Gottheit außer Gott gibt und dass ich Sein Gesandter bin, außer in drei Fällen: (1) Eine Seele für eine Seele [d.h. Wiedervergeltung bei Mord], eine Verheirateter der Zina (Unzucht) begeht und (3) jemand der seine Religion verlässt und sich von der Gemeinschaft löst.[33]

Es ist ein feststehendes Prinzip, dass jene Hadith, die im Widerspruch zu der wohlbekannten Praxis des Heiligen Propheten stehen oder die gegen die ganz offensichtlich klaren Verse des Heiligen Koran sprechen, nicht zu akzeptieren sind.[34]

Es ist auffällig, dass die Hadithe gegen eindeutige Verse des Koran widersprechen. Man müsste dann annehmen, dass der ProphetSAW gegen Gebote des Koran verstoßen habe. Dieses ist vollkommen ausgeschlossen.
In einem Hadith heißt es:

Als ʿĀʾiša (Allahs Wohlgefallen auf ihr) nach dem Charakter des Propheten (Allahs Segen und Friede auf ihm) gefragt wurde, antwortete sie: „Sein Charakter war der Koran!“[35]

Dennoch kann man die Existenz dieser Hadith nicht leugnen. Um die Hadithe richtig zu verstehen, müssen naheliegende Überlegungen gemacht werden. Wann hat der Prophet diese Aussage getätigt und in welchem Kontext?
Wie bereits in vorherigen Abschnitt kann hier auf die Gesetze der Tora hingewiesen werden, die der Prophet angewandt hat, bevor er eine Offenbarung von Gott bekommen hatte.

Vertragsbruch[36]

Oftmals wird von Kritiker behauptet, dass der Prophet bei Vertragsbrüchen Todesstrafen verhängt haben soll. Eine solche Behauptung ist mehr als absurd.
Als Beispiel wird die Geschichte der Banu Quraiza genommen. Dabei soll der Prophet mehrere Juden exekutiert haben lassen.[37]
Liest man aber die Biografie des Propheten, erfährt man die wahre Begebenheit. Die Muslime hatten die Banu Quraiza belagert, da diese einen Vertrag gebrochen hatten.

Der Prophet sagte:

„Seid ihr damit zufrieden, wenn einer von euch das Urteil über sie fällt?
„Ja!“
„So lasst Saʿd ibn Muʿādh entscheiden!

Der Prophet hatte Saʿd ibn Muʿādh der am Graben von einem Pfeil getroffen worden war, auf den Gebetsplatz in das Zelt einer Frau vom Stamme Aslam, namens Rufaida, bringen lassen, die sich um die Verwundeten kümmerte und die verletzten Muslime versorgte. Nachdem ihn der Prophet nun zum Richter über die Banu Quraiza ernannt hatte, kamen seine Stammesgenossen zu ihm und hoben ihn auf einen Esel. Da Saʿd ibn Muʿādh recht beleibt war, legten sie ihm ein Lederkissen unter. Auf dem Weg zum Propheten baten ihn seine Stammesgenossen:  „Saʿd ibn Muʿādh, lass Milde mit deinen Verbündeten walten, denn eben deswegen hat dich der Prophet mit dieser Entscheidung beauftragt.“

Als sie ihn immer mehr bedrängten, sagte er: „Für mich ist die Zeit gekommen, da es mich nicht mehr rührt, wenn ihr mich wegen einer Entscheidung tadelt, die ich im Sinne Gottes fälle.“ Beim Propheten und den Muslimen angelangt, fragte Saʿd ibn Muʿādh: „Verpflichtet ihr euch bei Gott, die Entscheidung, die ich über die Quraiza fällen werde, anzunehmen?“ Und nachdem sie ihm dies versprochen hatten, fuhr er fort: „So entscheide ich, dass die Männer getötet und die Kinder und Frauen gefangengenommen werden und ihr Besitz aufgeteilt wird.“
Der Prophet hatte die Männer nicht töten lassen. Vielmehr ließ er einen Mann entscheiden, den die Banu Quraiza als geeigneter hielten.
Saʿd ibn Muʿādh war ein Mann aus dem Stamme Banu Aus, welcher mit dem Banu Quraiza verbündet war.[38] Die Banu Quraiza erhofften somit eine Begnadigung, welche sie erhalten hätten, wenn sie den Propheten über sie hätten richten lassen.

Mordaufträge

Andere Stimmen möchten den Islam Mordaufträge zuschreiben. Dabei wird die Geschichte von ʿAṣmāʾ bint Marwān erzählt. Diese soll auf Befehl des Propheten getötet worden sein, da diese ihn beleidigt haben soll.[39]
Diese Aussagen sind abwegig.[40]

Überlieferungskette

Die Überlieferungsketten der Erzählung sind schwach und werden nahezu von allen Gelehrten abgelehnt. Eine solche Einstufung genügt grundsätzlich, um die Geschichte als falsch zu entlarven.

Charakter des Propheten

Tatsächlich widerspricht es der Verfahrensweise  des Propheten Muhammad (saw) solch einen Mord anzuordnen. Er hatte in seinem Leben oft mit Beleidigungen und Schmähungen zu tun, die weitaus schlimmer waren. Dort hatte er mit Liebe und Geduld gehandelt.

Historisches Argument

Zudem widerspricht es den historischen Umständen. Prophet Muhammad (saw) hatte die staatliche Macht in Medina und hätte ggf. ein reguläres Verfahren gegen sie anordnen können, falls dies notwendig gewesen wäre.

Der angebliche Mörder
Umayr ibn Adiy al-Chatmi soll die Tat im Auftrag des Propheten Muhammad (saw) ausgeführt haben, obwohl er blind war. Es ist äußerst schwer, als Blinder einen Mord auszuüben. Man hätte einen geeigneteren Mörder aussuchen müssen, wenn dieser Auftrag so wichtig war.

 

Globale Gesetze

In diesen Abschnitt werden die modernen Gesetze dieser Zeit dargestellt. Es wird geprüft, inwieweit diese fortgeschritten sind als die religiösen Gesetze.

Deutschland/ Europa

In Deutschland, sowie in (ganz) Europa wurde die Todesstrafe abgeschafft. Erste Schritte wurden 1953 eingeleitet, bis dann 1983 die Todesstrafe in Friedenszeiten gänzlich abgeschafft wurde.
Art.2 II EUGRCh in der heutigen Fassung verbietet die Todesstrafe gänzlich.
Weißrussland stellt eine Ausnahme da.
In Art.24 der Weißrussischen Verfassung heißt es:
Article 24  [Right to Life, Death Penalty]
(3) Until its abolition, the death penalty may be applied in accordance with the law as an exceptional penalty for particularly serious crimes and only in accordance with the verdict of a court of law.
„Bis zu ihrer Abschaffung kann die Todesstrafe in Übereinstimmung mit dem Gesetz als außergewöhnliche Strafe für besonders schwere Verbrechen und nur in Übereinstimmung mit einem Gerichtsurteil angewandt werden.“

USA

In den USA gibt es keine einheitliche Handhabung mit der Todesstrafe. Jeder Bundesstaat entscheidet autonom über die Todesstrafe.
Grundsätzlich kann ein Täter nur hingerichtet werden, wenn dieser ein Tötungsdelikt begangen hat, allerdings sind auch hier einige Ausnahmen in unterschiedlichen Bundesländern zu finden.[41]Diese Grafik verdeutlicht, wie verbreitet die Todesstrafe in den USA ist.[42]

Weitere Länder mit Todesstrafen[43]

Um den Rahmen nicht zu sprengen, werden im Folgenden die Länder mit Todesstrafen aufgelistet.

Vollstreckbare Todesurteile

Afghanistan, Ägypten, Antigua und Barbuda, Äquatorialguinea, Äthiopien, Bahamas, Bahrain, Bangladesch, Barbados, Belarus, Belize, Botsuana, China, Dominica, Gambia, Guatemala, Guyana, Indien, Indonesien, Irak, Iran, Jamaika, Japan, Jemen, Jordanien, Katar, Komoren, Kongo (demokratische Republik), Korea (Nord), Kuba, Kuwait, Lesotho, Libanon, Libyen, Malaysia, Nigeria, Oman, Pakistan, palästinensische gebiete, Saudi-Arabien, Simbabwe, Singapur, Somalia, St. Kitts und Nevis, St. Lucia, St. Vincent und die Grenadinen, Sudan, Südsudan, Syrien, Taiwan, Thailand, Trinidad und Tobago, Tschad, Uganda, vereinigte Arabische Emirate, Vereinigte Staaten von Amerika, Vietnam.

Nicht Vollstreckbare Todesurteile

Algerien, Brunei Darussalam, Burkina Faso, Eritrea, Ghana, Grenada, Kamerun, Kenia, Korea (Süd), Laos, Liberia, Malawi, Malediven, Mali, Marokko, Mauretanien, Myanmar, Niger, Papua-Neuguinea, Russland, Sambia, Sierra Leone, Sri Lanka, Swasiland, Tadschikistan, Tansania, Tonga, Tunesien, Zentralafrikanische Republik.

Konklusion

Selbst die Supermacht der westlichen Welt, der Hüter der Menschenrechte und Menschlichkeit hat im 21sten Jahrhundert die Todesstrafe nicht abgeschafft. Es kann eine unendliche Debatte darüber geführt werden, inwiefern die Todesstrafe haltbar ist. Ob es Pro Argumente wie Abschreckung, Kosten (Töten ist günstiger als lebenslange Haft), Schutz vor dem Täter (erst wenn der Täter tot ist, kann er keinen Schaden mehr verursachen) oder contra Argumente der Moral und Vernunft und Resozialisierung sind, eine Debatte wird kein Ende finden. Letztendes werden die Lager immer gespalten sein. Die einen werden die Todesstrafe für gerecht halten und die anderen diese als unhaltbar erachten.
Betrachtet man das Urteil des Korans vor 1500 Jahren, so hat dieser keine andere Aussage gemacht. Der Islam ließ beide Türen offen. Die Vergebung und die Vergeltung. Der Schöpfer kennt seine Schöpfung am besten. So können einige ohne gleichartige Vergeltung leben, während andere nach Auge um Auge, Zahn um Zahn dürsten.
Selbst die Wissenschaft hat nach 1500 Jahren herausgefunden, dass Rache auch in bestimmten Maß gesund für die seelische Gesundheit sein kann.[44]
Es bleibt aber festzuhalten, dass das Prinzip der Todesstrafe nur bei Mord und Totschlag Anwendung findet. Allerdings kann auch der Weg der Vergebung eingeschlagen werden. Insofern ist der Islam vor 1500 Jahren ein gerechtes Urteil gefällt. Es kann nicht behauptet werden, dass die islamische Jurisprudenz „veraltet“ oder „rückständig“ sei. Vielmehr war sie und ist sie zeitlos.

 

Quellen

[1] Karl Bruno Leder: Todesstrafe. Ursprung, Geschichte, Opfer. dtv, München 1986, S. 35f.

[2] http://www.polk.k12.ga.us/userfiles/644/Classes/177912/Code%20of%20Ur-Nammu.pdf; Wagenrad, Die Philosophie des nicht Denkens S.36.

[3] Page-Gasser, Götter bewohnen Ägypten, S.85ff.

[4] https://de.wikipedia.org/wiki/Sumerische_Religion.

[5] 4.Buch Mose 35, 29-30.

[6] 2.Moses 21, 24.

[7] http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/19751.

[8] Exodus 35, 1-2.

[9] Levitikus 20, 9-18.

[10] 5.Moses 17:2-7.

[11] Matthäus 5, 38-39.

[12] Johannes 8, 3-11.

[13] Matthäus 5, 17-19.

[14] http://deutschland-im-mittelalter.de/Hexenverfolgung/Inquisition, https://de.wikipedia.org/wiki/Inquisition#Inquisition_und_Hexenverfolgung, https://de.wikipedia.org/wiki/Kreuzzug#Grundlage_des_Kreuzzugsaufrufs.

[15] Römer 13, 1-2.

[16] https://www.laenderdaten.info/Religionen/Christentum.php; http://www.amnesty-todesstrafe.de/files/ACT50-5740-2017_laenderuebersicht.pdf, S.3.

[17] Rampe, Buddha für Pragmatiker, S.83.

[18] Dhammapada, Kapitel 26 Vers 405.

[19] https://en.wikipedia.org/wiki/Religion_and_capital_punishment#Hinduism.

[20] http://www.mahabharata.pushpak.de/buch12/mahabharata_b12k267.html.

[21] Koran, 10:28.

[22] Koran. 4:93-94.

[23] Koran, 17:34.

[24] Koran, 5:46.

[25] Koran, 2:179-180.

[26] Koran, 2:195.

[27] Koran, 42:40-44.

[28] Koran, 2:257.

[29] http://www.ahmadiyya.de/fileadmin/user_upload/bibliothek/hadhrat_mirza_tahir_ahmad-apostasie_im_islam.pdf, S.92f.

[30]  Koran, 3:91f.

[31] http://www.ahmadiyya.de/fileadmin/user_upload/bibliothek/hadhrat_mirza_tahir_ahmad-apostasie_im_islam.pdf, S.94f.

[32] Koran, 4:138f.

[33] Sahih Bukhary, Band 9, Buch 83, Nummer 37.

[34] http://www.ahmadiyya.de/fileadmin/user_upload/bibliothek/hadhrat_mirza_tahir_ahmad-apostasie_im_islam.pdf, S.120.

[35] Muslim Hadith Nr. 746.

[36] https://archive.org/stream/IbnIshaaqSiraDasLebenDesPropheten/Ibn Ishaaq – Sira – Das Leben des Propheten_djvu.txt

[37] http://belgien.exmuslim.org/volkermord-an-den-banu-quraiza-islam.html.

[38] W. Montgomery Watt: Art. „al-Aws“ in The Encyclopaedia of Islam. New Edition Bd. I, S. 771f.

[39] https://de.wikipedia.org/wiki/%CA%BFA%E1%B9%A3m%C4%81%CA%BE_bint_Marw%C4%81n.

[40] Alle Argumente aus http://www.eslam.de/begriffe/a/asma_bint_marwan.htm entnommen.

[41] https://deathpenaltyinfo.org/files/pdf/TXALCOIDMIMSOKSCWA.pdf.

[42] http://www.amnesty-todesstrafe.de/files/reader_todesstrafe-in-den-usa.pdf,

[43] http://www.amnesty-todesstrafe.de/index.php?id=42.

[44] https://www.welt.de/print-welt/article716265/Rache-befreit-die-Seele.html.


Zurück zum Inhaltsverzeichnis

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen