Die Helfer des Königs der Feder.

Zum Neujahr die gleichen alten Vorsätze

Verschwendung, Umweltverschmutzung, Schäden – es gibt kaum etwas Gutes, das ich dem alljährlichen Hype um den Jahreswechsel abgewinnen kann. Die Summen, die wir für Feuerwerksartikel und Feiern ausgeben, könnten viel besser investiert werden. Und während es zur selben Zeit anderswo auf der Welt Waffen sind, deren Knall den Menschen Angst bis ins Mark einjagt, erfreut sich unsereiner am Knall von Feuerwerkskörpern – ursprünglich ein Brauch, der dazu dienen sollte, die „bösen Geister“ des Vorjahres zu vertreiben. Es scheint, als träten wir für eine kurze Zeit in eine Art Paralleluniversum ein, das nur im „Hier und Jetzt“ besteht, das ganz und gar auf diese eine Sekunde ausgerichtet ist, in der die Uhr Mitternacht schlägt, ganz in Vorfreude auf… – ja, auf was eigentlich? Letztlich doch nur auf den Zahlenwechsel im Kalender, denn das ist das Einzige, was das Ereignis „Jahreswechsel“ uns tatsächlich verspricht, zumindest für die nächsten 365 Tage. Was ist der Grund für unseren kollektiven Wahn in der Nacht vom 31. Dezember auf den 1. Januar? Glauben wir etwa, dass die Probleme des Vortages, seien sie persönlicher Natur oder globalen Ausmaßes, durch das Feuerwerk weggeblasen seien und der Mensch am Neujahrstag in ein neues, utopisches Zeitalter eintreten wird – in eine „bessere“ Welt? Oder dass wir gar selbst vom einen Tag auf den anderen transformieren und endlich zu den Menschen würden, die wir schon immer sein wollten – zu „besseren“ Menschen?

 

„Bessere Menschen, wer’s glaubt…“

Für mich als gläubigen Muslim sind Begriffe wie eine „bessere Welt“ oder ein „besserer Mensch“ nicht bloße Utopien, sondern ein unbedingt erstrebenswerter Zustand, der jedoch nicht durch bloßes Wunschdenken, sondern nur durch die Mittel des „Jihad“ erreicht werden kann. Ich spreche hier aber nicht etwa von einem blutigen Kampf, der gegen vermeintliche „Feinde des Islam“ gerichtet ist und mit Waffen ausgetragen wird. Diese leider allzu medienwirksame und von Terrorfürsten propagierte Definition des Begriffes „Jihad“ vermag uns weder zu besseren Menschen zu machen, noch uns in eine bessere Welt zu führen. Das wahre Konzept des Jihad ist vielfältig und die vom Islam als höchste bezeichnete Form dieser „Anstrengung“ oder „Bemühung“, wie der Begriff in Wirklichkeit übersetzt heißt, ist keineswegs ein Kampf, den man gegen äußere Feinde bestreitet, sondern gegen den inneren Schweinehund: Ein spiritueller Angriff auf das eigene Ego, ein Kampf gegen die schlechten Gewohnheiten und eine Schlacht gegen falsche Begierden, ausgetragen mit den Waffen der Selbstreflexion, Gerechtigkeit, Nächstenliebe, Opferbereitschaft, Demut und Selbstdisziplin. Diese, wie viele weitere Instrumente der Reformierung, hat der Islam unmittelbar mit der persönlichen Beziehung zum lebendigen Gott verknüpft, die der Muslim u.a. durch das regelmäßige Gebet pflegt.

Doch ist der Mensch mit allen Facetten seines Charakters, seiner Wertevorstellungen und Laster nicht auch nur ein Produkt seiner Umwelt? Kann in einer ungünstigen Konstellation von Ereignissen und trotz negativer Einflüsse, die stets auf den Menschen einwirken, darauf gehofft oder gar von ihm erwartet werden, dass er hohe moralische Eigenschaften in sich erhält und sogar ausbaut? Anders ausgedrückt: Welche Variable ist im Verhältnis zwischen einer besseren Welt und einem besseren Menschen die unabhängige, und welche die abhängige? Diesbezüglich konstatiert der Heilige Koran, dass einer „besseren“ Welt stets die moralische Anstrengung und Reformierung auf individueller wie gesellschaftlicher Ebene vorausgehen muss, und der Mensch nicht etwa in der gegenteiligen Vorstellung verharren solle, der Zustand der Welt als externe Realität sei von schierer Willkür bestimmt, und seine persönliche Realität eine bloße Folge dessen:

»Gewiss, Allah ändert die Lage eines Volkes nicht, ehe sie nicht selbst das ändern, was in ihren Herzen ist.«

(Heiliger Koran – Sure 13; Vers 12)

 

Was ist eine „spirituelle Revolution“?

Schicksalsschläge und Katastrophen gehören zwar unbestreitbar zu der äußeren Realität des Menschen. Der Koran lässt diese aber nicht etwa als Beweis gegen die Existenz eines allmächtigen und allgütigen Gottes gelten, sondern stellt klar:

»Wahrlich, Wir werden euch prüfen mit ein wenig Furcht und Hunger und Verlust an Gut und Leben und Früchten; doch gib frohe Botschaft den Geduldigen, die sagen, wenn ein Unglück sie trifft: „Wahrlich, Allahs sind wir und zu Ihm kehren wir heim.“ Sie sind es, auf die Segen und Gnade träuft von ihrem Herrn und die rechtgeleitet sind.«

(Heiliger Koran – Sure 2; Vers 156-158)

Es sind solche Ereignisse, die aufgrund seines freien Willens den Menschen vor die Wahl stellen, Geduld und Gottesvertrauen an den Tag legend durch eine Prüfung zu gehen, dadurch neue Höhen der spirituellen Evolution zu erklimmen und Gottes Segen und Gnade auf sich zu ziehen – oder auch nicht. Wer wissen möchte, was die Folge der praktischen Umsetzung der letztgenannten Verse aus dem Heiligen Koran ist, dem sei die Lektüre der Biographie des Heiligen Propheten Muhammadsaw empfohlen.[1] Sie erzählt die Geschichte eines Mannes, der in eine Gesellschaft hineingeboren wurde, die zurecht als die moralisch rückständigste ihrer Zeit galt. Als Prophet des Islam löste ersaw eine über die Grenzen der Ihm vertrauten Welt und selbst noch in die Gegenwart nachwirkende Revolution aus. Eine Revolution, so einmalig in der Geschichte der Menschheit, dass im Vergleich zu allen anderen vielleicht nur sie es verdient als wahre Revolution bezeichnet zu werden. Beispiele von Revolutionen, die uns aus den Geschichtsbüchern oder jüngst aus den Nachrichten vertraut sind, zielen lediglich darauf ab, die äußere Realität des Menschen, also seine Umstände, umzuwälzen – und wenn man diese Ereignisse genauer studiert, stellt man fest, dass ihre Früchte nie lange gewährt haben, und bald schon die nächste Umwälzung stattfand.

Wahrscheinlich, da solche Revolutionen nur gegen die Umstände des Menschen vorgingen und nicht gegen das, was mit verantwortlich für die Entstehung dieser äußeren Realität gewesen ist: Der Mensch selbst. Genau hier sollte nämlich eine nachhaltige Veränderung ansetzen, statt nur die „Symptome“ wieder und wieder in Form von kleineren Revolutionen zu behandeln. Die Revolution, die der Heilige Prophet Muhammadsaw mit dem Islam brachte, ist keine Behandlung von Symptomen, sondern der Ursache, eine Reform der Herzen, die durch das eingangs erwähnte Prinzip des Jihad geläutert werden sollen. Hierbei werden weder Flaggen verbrannt, noch Unschuldige in Mitleidenschaft gezogen oder Gebäude gestürmt oder Könige enthauptet, und doch ist diese friedliche Art der Revolution, herbeigeführt durch Gebete, nicht minder mit Anstrengungen verbunden. Nur die Mühen, die solche Individuen und Gesellschaften auf sich nehmen, um schließlich eine bessere Welt zu schaffen, können wahrhaft fruchten. Eine Weisung, auf die sich gerade die heutigen Muslime wieder besinnen sollten, die nicht nur den wahren Geist des Islams vergessen haben, sondern auch einem derart moralischen Verfall erlegen sind, der dem der vorislamischen Araber in nichts nachsteht und auch einen nicht unwesentlichen Anteil an ihrem Niedergang in weltlichen Belangen haben dürfte.

 

Wie die Zeit vergeht

Doch zurück zur Neujahrsfeier. In Zusammenschau dieser Bedingungen für eine wahrhafte Veränderung des Menschen und seiner Umwelt scheint das bloße Herbeisehnen oder Heraufbeschwören eines solchen Zustandes durch Feiern und hohle Rituale nicht nur realitätsfern, sondern vollkommen absurd! Ist man tatsächlich daran interessiert, ein besserer Mensch zu werden, oder als Kollektiv an einer besseren Welt zu arbeiten, muss man sich von der Vorstellung eines punktuell eintretenden Ereignisses verabschieden und sich stattdessen mit viel Geduld einem langwierigen, aufwendigen Prozess widmen, der von seinen Trägern Anstrengung und Ausdauer abverlangt. Zweifelsohne keine leichte Aufgabe für den modernen Menschen, der sich eine derart schnelllebige Lebensweise angewöhnt hat, die ihn jedes gesunde und natürliche Maß an Geduld und Beständigkeit abtrainieren ließ. Er ist im Sinne einer sofortigen Bedürfnisbefriedigung von seiner modernen Lebensweise allzu verwöhnt; so sollen möglichst große Fortschritte in möglichst kurzer Zeit sichtbar werden, andernfalls stumpft seine Entschlossenheit ab und der Fokus verliert sich im Überfluss sonstiger, vermeintlicher „Angebote der Selbstverwirklichung“ oder „Versprechungen einer besseren Welt“, die entweder durch einen geringeren Aufwand schmackhaft gemacht werden oder fälschlicherweise sofortige Resultate versprechen. Vielleicht scheint die unüberlegte Beteiligung an den alljährlichen Feierlichkeiten und Ritualen um das Neujahr, fernab jeglicher Seriosität oder Aberglauben, dem modernen Menschen genau diese Alternative zu bieten: Schnelllebig, unverbindlich und nicht mit Anstrengung, sondern reinem Vergnügen assoziiert.

Das mag eine mögliche Erklärung für das untersuchte Phänomen sein, sie befreit uns jedoch nicht von der Verantwortung, die wir gegenüber uns und unserer Umwelt haben, die durchaus in der reellen Bemühung um bessere Verhältnisse besteht. Der Fluss der Zeit bringt uns mit jedem verstreichenden Jahr diesen Verhältnissen nicht ohne unser Zutun näher, so wie etwa ein ruderloses Boot an einen Bestimmungsort getrieben wird. Der Strom der Zeit muss im Gegenteil aktiv von uns genutzt und verwandelt werden, wenn wir uns diesem Ziel nähern wollen. Sonst arbeitet nämlich eben dieser Fluss der Zeit gegen uns, so wie der Zahn der Zeit kontinuierlich an Bauten nagt, wenn man sie nicht instand hält. Die Sure „Al-‚Asr“ – übersetzt „Die Flüchtige Zeit“ –kleidet diesen Sachverhalt auf prägnante Weise in folgende Worte:

»Im Namen Allahs, des Gnädigen, des Barmherzigen. Bei der flüchtigen Zeit, wahrlich, der Mensch ist in einem Zustand des Verlusts, außer denen, die glauben und gute Werke tun und einander zur Wahrheit mahnen und einander zum Ausharren mahnen.«

(Heiliger Koran – Sure 103) [2]

 

Im neuen Jahr einfach die alten Vorsätze recyceln?

Dann gibt es da ja noch die guten alten Neujahrsvorsätze. Was wäre der Jahreswechsel ohne diese vielen Versprechen und guten Absichten, mit denen der Mensch auf sein schlechtes Gewissen zugeht? Für viele Menschen muss es nicht gleich eine „bessere Welt“ sein, an der sie arbeiten wollen, sondern vergleichbar überschaubare Ziele, auf deren Umsetzung man einen größeren Einfluss zu haben meint und deren Resultate man in der schnelllebigen Welt möglichst bald mit dem nächsten Jahreswechsel bestaunen können sollte. Dabei geht es den meisten vielleicht um das Aufgeben persönlicher Laster und sie sehnen sich nach einem gedanklichen Schlussstrich, den sie an ein äußeres, spektakuläres Ereignis gebunden sehen wollen, um den Startschuss für die Umsetzung zu setzen. Leider bleibt es bei den allermeisten Vorsätzen auch nur bei Vorsätzen, denn sie werden genauso schnell verworfen, wie sie gefasst wurden und man schafft es dann für gewöhnlich, sie erfolgreich bis zum nächsten Jahreswechsel zu verdrängen. Dann steht man nämlich wieder am vermeintlichen Aussichtsposten zwischen zwei Jahren, am zeitlichen Knotenpunkt des Rückblicks aufs vergangene und der Aussicht aufs kommende Jahr. Leider kommen diese Momente der intensiven Reflexion nur einmal im Jahr und verhindern so die kontinuierliche Evaluation seiner Vorsätze, die jedoch unverzichtbar für die Aufrechterhaltung stetiger Impulse und damit die konsequente Umsetzung wäre. Um einen bildhaften Vergleich heranzuziehen: Ein Rad, von dem ich hoffe, dass es sich so lange wie möglich dreht, muss kontinuierlich von mir einen Drehimpuls erhalten, sonst bleibt es irgendwann stehen.

Ein weiteres Problem mag am fehlenden Bewusstsein für die Verbindlichkeit der eigenen Vorsätze liegen. Es sind persönliche Vorsätze, deren Umsetzung man auch nur sich selbst verspricht. Man ist in diesem Sinne nur sich selbst gegenüber Rechenschaft schuldig, als wäre man Gläubiger und Schuldner zugleich. Vor diesem Hintergrund kann ein Neujahrsvorsatz auch nur so seriös und aufrichtig gemeint sein, wie man sich selbst gegenüber seriös und aufrichtig ist. Teilt man die Vorsätze zusätzlich mit seinen Mitmenschen, so kann sich dies zwar positiv auf die Aufrechterhaltung der Motivation auswirken, bei einem Scheitern entsteht jedoch auch eine umso negativere Assoziation mit dem gesetzten Ziel, was das Vertrauen in seine Realisierbarkeit auf längere Sicht senkt und die Wiederaufnahme der Ziele unwahrscheinlicher machen kann.

Das islamische Gebet füllt für mich genau diese Lücken: Nicht bloß einmal jährlich, sondern fünfmal täglich erhalte ich die Möglichkeit der Selbstreflexion und Überprüfung jedweder Vorsätze. Jedes dieser Gebete bringt die Möglichkeit für einen Neubeginn, aber auch der Abrechnung, mit sich. Ein während des Morgengebets gefasster Vorsatz ist mir während des Mittagsgebets wieder präsent, sodass ich die Möglichkeit erhalte, meinen Kurs ggf. zu korrigieren, um schließlich im Nachtgebet meinen Fortschritt und Rückschritt rückblickend zu bewerten. Dieser beständige introspektive Impuls bringt enormes Potential für die erfolgreiche Umsetzung von Vorsätzen mit sich und pflanzt sich mithilfe des Gebets kontinuierlich fort, und zwar über das ganze Jahr hinweg! Und keinem geringeren als seinem Schöpfer vertraut man hierbei seine Schwächen und Vorhaben an und bittet gleichzeitig um Rechtleitung und Beistand für eine erfolgreiche Umsetzung.

Es könnte keinen besseren Vertrauten und Unterstützer in dieser Hinsicht geben, als den Gott, der im Heiligen Koran u.a. als der Allwissende, Allsehende, Allhörende, Wachsame und alles Aufzeichnende zum einen, gleichzeitig aber auch als der vertrauenswürdige Helfer, der Gnädige, der Barmherzige, Geduldige und Nachsichtige, der Annehmer von Reue, der immer wieder Vergebende und der um die kleinste Rechnung des Herzens Kundige bekannt ist.[ 3 ] Diese Umstände schaffen eine Beziehung zu den eigenen Vorsätzen, die man im Kontext der herkömmlichen Neujahrsvorsätze nicht findet: Man hat einen vertrauenswürdigen Mitwisser an seiner Seite, und ein Scheitern kann nicht ohne Weiteres abgetan, verdrängt oder umgedeutet werden. Das Scheitern ist zwar noch immer möglich, doch die Wiederaufnahme der Vorsätze und die Korrektur des eigenen Kurses werden vergleichsweise ungemein erleichtert und durch das regelmäßige, in Aufrichtigkeit dargereichte Gebet stetig selbstverstärkt, sodass der gesäte Samen im Herzen nicht umhin kann, zu einem früchtetragenden Baum der Gottesfurcht heranzuwachsen.

 

Ein wahrer Gläubiger über das wahre Neujahrsfest

Erst in seiner letzten Freitagsansprache des Jahres 2016 am 30.12. hat der Kalif des Islam, das spirituelle Oberhaupt der Ahmadiyya Muslim Gemeinde, uns auf die Art des Neujahrsfestes eines Gläubigen hingewiesen. Eure Heiligkeit betonte, dass für einen Gläubigen eine tägliche, wöchentliche, monatliche und jährliche Selbstreflexion vonnöten ist und man sich stets aufs Neue selbst zu prüfen hat:

Ist unser Jahr rein von jeglicher Lüge und vollständig der Wahrheit gewidmet gewesen? Haben wir uns von jeglichem Unrecht ferngehalten? Das heißt: Haben wir uns vor der Ausübung des Unrechts geschützt? Haben wir uns von jeglicher Untreue rein gehalten? Waren wir bemüht, von jeder Art der Unruhestiftung fernzubleiben? Sind wir die, die sich von jeglichem Akt der Rebellion hüten? Haben wir uns davor gehütet, Freund und Feind vor jeglicher Form von Leid zu beschützen?

Blieben unsere Hände und unsere Zungen davor geschützt, anderen Leid zuzufügen? Haben wir mit Vergebung und Nachsicht gehandelt? Haben wir uns durch Demut und Selbstlosigkeit ausgezeichnet? Sind wir unter allen Umständen der Freude, der Trauer, des Unbehagens und der Behaglichkeit eine treue Bindung mit Allah eingegangen? Haben wir Eitelkeit und Überheblichkeit aufgegeben oder versucht, diese aufzugeben? Waren wir bemüht, die höchste Ebene des guten Umgangs zu erlangen? Waren wir bemüht, Sanftmut und den Rang der äußersten Demut zu erlangen? Sind wir bemüht, Mitgefühl für die Schöpfung Allahs zu zeigen? Waren wir bemüht, mit all unseren Kräften der Schöpfung Allahs zu dienen? u.v.m.

 

Wenn du nun also auch dieses Jahr an der vermeintlichen Abbruchkante zwischen dem vergangenen und dem neuen Jahr stehst, halte kurz inne und frage dich, ob die Reise in eine tatsächlich bessere Welt ohne böse Déjà-vus nicht doch lohnenswert ist und wie dein persönlicher erster Schritt auf dieser Reise aussehen könnte. Die gute Nachricht ist nämlich, dass das nicht bloße Utopie oder bloßes Wunschdenken ist. Die nicht so gute Nachricht: Mit Feuerwerken und Knallkörpern werden wir die bösen Geister des Vorjahres leider nicht los. Sie hausen nämlich in uns selbst.

„[…]Und unter ihnen sind einige, die ihr eigenes Selbst niederbrechen, und unter ihnen sind einige, die immer den rechten Pfad einhalten, und unter ihnen sind einige, die (andere) übertreffen an Güte und Tugend mit Allahs Erlaubnis. Das ist die große Gnade.“

(Heiliger Koran – Sure 35; Vers 33)

In diesem Sinne: Ein erfolgreiches neues Jahr!

 

[1] Kostenlos als PDF zum Download verfügbar unter: http://www.ahmadiyya.de/bibliothek/art/muhammad/

[2] Für eine kompakte Exegese dieser Sure in englischer Sprache siehe: http://www.alislam.org/quran/tafseer/?page=2880&region=E1

[3] Siehe die Namen und Eigenschaften Gottes: http://www.ahmadiyya.de/islam/haeufige-fragen-zum-islam-faq/allah-gott/

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